Der letzte Van Dusen des Rias – bevor er (der Rias) am 1.1.1994 zum DeutschlandRadio Berlin wurde:
Die Denkmaschine 69
Prof. Van Dusen und die schwarze Fünfpenski
Kriminalhörspiel von Michael Koser
unter Verwendung der Charaktere von Jacques Futrelle
Inhalt:
Am 2. Oktober 1903 machen sie sich auf den Weg: der Professor, Hutchinson Hatch und Inspektor Smiley von Scotland Yard. Ihr Ziel ist Cromer, ein netter kleiner Badeort an der englischen Nordseeküste. Dort – auf Camelford Hall – lebt Sir Rufus Camelford, ein sehr alter, sehr reicher, sehr starrköpfiger Gentleman, der ein Jahr zuvor eine sehr junge, sehr schöne, sehr arme Miss Amelia Chatterley geheiratet hat.
Abgesehen von seinem Weibe besitzt Sir Rufus Camelford noch eine Leidenschaft: die Philatelie. Den bei weitem wertvollsten Schatz seiner berühmten Sammlung stellt die „Schwarze Fünfpenski“ dar. Dieses Prunkstück ist unwiederbringlich verschwunden, „spurlos aus einem hermetisch verschlossenen Raum“, so Smiley.
Und nun verschwindet auch noch Lady Amelia. Man findet sie in der Morgendämmerung am Privatstrand der Camelfords, jung und schön wie immer – nur ein kleines bisschen toter als sonst.
Mit
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus Van Dusen – Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch – Klaus Herm
Inspektor Smiley – Rolf Marnitz
Zofe – Marietta Bürger
Inspektor Phipps – Wolfgang Condrus
Sir Rufus Camelford – Gerry Wolff
Commodore Bowline – Klaus Piontek
Harold Carmody – Daniel Morgenroth
Stationsvorsteher – Helmut Ahner
Ton und Schnitt: Anett Gudra, Georg Fett
Regie: Sylvia Rauer und Rainer Clute
Produktion: RIAS Berlin 1993
Redaktion: Beate Moeller
Quellen: DLRK, ARD-Hörspieldatenbank, PVD-Seite