[BR] Der Bahnwärter

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 147 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. April 2026 um 09:54) ist von MonsterAsyl.

  • Inhalt: An einem einsamen Eisenbahneinschnitt in England wird der Bahnwärter Braxton von einer geisterhaften Erscheinung heimgesucht. Charles Dickens schrieb den Klassiker des übersinnlichen Horrors 1866, ein Jahr nachdem er einen schweren Eisenbahnunfall überlebt hatte. Obwohl körperlich unversehrt, verfolgte ihn das traumatische Erlebnis bis zum Ende seines Lebens.

    Sprecher:

    Gert Westphal Darkin, ein Journalist
    Bernd Wiegmann Wiggins, ein Bahnarbeiter
    Hanns Stein Draxton, ein Bahnwärter
    Gillis van Rappard Wilson, ein Eisenbahnbeamter
    Wolfgang Engels Grayson, ein Lokführer

    Produktion:
    Autor: Charles Dickens
    Vorlage: Der Bahnwärter (Erzählung, englisch)
    Übersetzung: Martin Wein
    Bearbeitung (Wort): Martin Wein
    Regie: Heinz-Günter Stamm
    Bayerischer Rundfunk 1951, Erstsendung: 12.07.1951

    Das Hörspiel gibt es hier: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ar…738dbe59746b37/

  • Das Hörspiel wird hauptsächlich von 2 Sprechern getragen: Hanns Stein als Bahnwärter und Gert Westphal als Journalist.
    Beide agieren sehr überzeugend in ihren Rollen und machen das Hörspiel zu einem gelungenen Hörerlebnis.
    Vor allem Hanns Stein als Bahnwärter ist toll. Er wird immer panischer bei seinen Erzählungen gegenüber dem Journalisten, seine Angst wurde auch für mich als Hörer sehr greifbar.
    Auch Gert Westphal macht seine Sache gut. Anfangs belächelt er den Bahnwärter und nimmt ihn nicht ernst, doch immer mehr gerät er in den Bann der schaurigen Erzählung und auch bei ihm stellt sich mehr und mehr Angst ein.
    Das Ende ist heftig und böse, aber das hat zur Handlung gepasst.
    Für ein Hörspiel aus dem Jahr 1951 fand ich auch die Geräuschkulisse richtig gut.
    Die anbrausenden Züge rattern und geben laute Warnsignale ab. Dazu heult im Hintergrund ein leiser, unheimlicher Wind. Das alles fand ich sehr stimmungsvoll und gelungen.

  • MonsterAsyl
    Schwierig, schwierig, beide Hörspiele zu vergleichen. :gruebel:

    Es ist schon länger her, dass ich die GK-Version gehört habe.
    Ich kann mich aber dunkel erinnern, dass ich das Hörspiel sehr gelungen und auch richtig gruslig fand.
    Bei der Titaniaversion ist die akustische Inszenierung intensiver und stimmungsvoller gewesen. Da merkt man halt, dass zwischen beiden Hörspielen über 60 Jahre liegen.
    Mir hat aber auch diese Radioversion zugesagt, weil mir hier vor allem die beiden Hauptsprecher so gut gefallen haben.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich kostenlos und werden Sie Teil der Hörgrusel-Community! Wir freuen uns auf Sie!