Annika Strauss, Sebastian Fitzek - REM

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 630 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. April 2026 um 19:27) ist von TheBite.

  • Hmmm, auch noch nicht gelistet bei uns. Tja, was soll ich sagen, mehr oder weniger kommt es bei Nachwuchsautoren ja scheinbar in Mode, den Namen Fitzek als Autoren-Boot zu nutzen. R. E. M. macht seine Sache anfangs auch recht gut. Die Besetzung ist über alle Zweifel erhaben und das Sounddesign erfüllt alle gängigen Standards und lässt keinerlei Wünsche offen. Die Inhalte allerdings haben nicht so ganz überzeugen können. Bis ziemlich genau zur Mitte sind die Erwartungen hoch. Die aufgebaute Stimmung ist toll und man hofft auf Großes. Leider war ich dann ab hier ziemlich raus. Zu surrealistisch, schräg und darüber präsentiert sich die Story mit einem Mal. Um Spoiler zu vermeiden, gehe ich darauf nun nicht ein. Aber sorry, das war so gar nichts meins. Da hätte man gern etwas anderes, Besseres draus basteln können als jenen Hauptgrund, der für all dies verantwortlich war. Technisch brillant, inhaltlich schräg und enttäuschend. Und ehrlich, wie eingangs geschrieben, wäre der Name Fitzek nicht mit auf dem Cover, würde es dieses Hörspiel so niemals geben.

  • Da ich bei Audible-Hörspielen oft schnell die Lust verliere, wenn der Erzähler-Anteil enorm hoch ist. Wie ist es hier? Weil die Geschichte selbst reizt mich trotzdem ein wenig, auch wenn ich mit Fitzek nicht immer was anfangen kann. :]

  • Erzählanteil war sehr moderat, muss ich sagen. Man muss sich halt auf die ganzen surrealistischen Eröffnungen einlassen können. Fällt aber schwer, wenn man ab einem gewissen Punkt auf etwas ganz anderes eingeschossen oder gefreut hatte. Wenn du es hörst, bin ich gerne auf deine Meinung gespannt, wie du das Kippen der Story fandest. Auch sind die ewigen Twists im Twist im Twist, die Fitzek so gerne nutzt, hier kaum vorhanden, was ich erfrischend fand.

  • Da ich gerade mit einer Lebensmittelvergiftung ans Bett gefesselt bin, hatte ich Zeit für Ablenkung nötig. REM hab ich an einem Stück durchgehört war echt angetan. Mir hat das Horror-Hörspiel wirklich gut gefallen und es war von Anfang an spannend. Das Ende bzw. die Hintergründe waren mal eine ganz andere Betrachtungsweise und für mich war es ein abgedrehtes, aber in sich stimmiges Bild. Ein starkes Teil, obwohl ich mit Fitzek eher weniger anfangen kann. :zustimm:

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