[SWR/MDR] Tot im dritten Stock

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 156 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Februar 2026 um 20:51) ist von Frank.

  • Inhalt: Nach einem fröhlichen Abend, finden vier Freunde nachts den Haustürschlüssel nicht. Sie beschließen über einen Kohleaufzug einzusteigen, irren sich dabei in der Etage und landen prompt in einer fremden, stockdunklen Wohnung, in der etwas Grausiges auf sie wartet. Detektiv Hercule Poirot muss ihnen helfen, diesen mysteriösen Fall aufzuklären. Zum 50. Todestag von Agatha Christie, geboren am 12.01.1976 präsentiert Bastian Pastewka dieses Hörspiel, das auf der vielleicht besten Kurzgeschichte von Agatha Christie aus dem Jahr 1929 beruht.

    Sprecher:

    Felix von Manteuffel Hercule Poirot
    Friedhelm Ptok Erzähler
    Jürgen Holtz Doktor Burton
    Stephanie Kämmer Pat
    Benjamin Grüter Jimmy Faulkner
    Christian Koerner Donovan Bailey
    Ana Keresovic Mildred Hope
    Michael Holz Inspector Rics

    Produktion:
    Autorin: Agatha Christie
    Vorlage: Tot im dritten Stock (Erzählung, englisch)
    Übersetzung: Adi Oes
    Bearbeitung (Wort): Alexander Schnitzler
    Komposition: Henrik Albrecht
    Dramaturgie: Klaus Schmitz
    Technische Realisierung: Claudia Peycke, Rolf Knapp
    Regieassistenz: Constanze Renner
    Regie: Stefan Hilsbecher
    Südwestrundfunk/Mitteldeutscher Rundfunk 2006, Erstsendung: 27.08.2006 (SWR2)

    Im Rahmen von "Kein Mucks" gibt es das Hörspiel in der ARD-Audiothek: :download:

  • Das Hörspiel war OK, mehr für mich leider nicht.
    Der Kriminalfall selber und die Auflösung durch Hercule Poirot waren interessant und gelungen.
    Leider ist das Tempo im Hörspiel sehr behäbig, dafür gibt es von mir leichte Punktabzüge.
    So gerne ich Friedhelm Ptok höre, für mich nimmt er als Erzähler einen zu großen Part ein.
    Er erklärt und beschreibt alles mögliche bis ins kleinste Detail, auch das hat mir nicht zugesagt.
    Insgesamt ist der Krimi solide, ein 2. Mal hören werde ich ihn aber nicht.

  • Die Dinger vom SWR (Maigret, Holmes, Pater Brown, Lord Peter und eben Poirot) sind ja auch keine „richtigen“ Hörspiele, sondern szenische Lesungen mit verteilten Rollen ohne große Textbearbeitungen. Daher läßt sich eine gewisse Behäbigkeit wohl kaum vermeiden.

  • Anfangs war ich über ein weiteres Hörspiel der Reihe irritiert, doch „Kein Mucks“ steht diese Staffel offensichtlich ganz im Zeichen der „Queen of Crime“ – passend zum Agatha-Christie-Jahr und ihrem 50. Todestag. Da das Archivmaterial hier begrenzt ist, bleibt zu hoffen, dass uns die szenischen Lesungen von 2006 in ihrer Gesamtheit erspart bleiben. Stattdessen wären klassische britische Krimis von Zeitgenossen oder Nachahmern aus dem 20. Jahrhundert eine weitaus stimmigere Hommage innerhalb des Sendungskonzepts; „Mord mit Fortsetzung“ war da bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Womöglich ist diese starke Christie-Präsenz aber auch nur als Schwerpunkt rund um ihren Todestag gedacht.

    PS: von diesen typischen SWR-szenischen Lesungen kenne ich viele - ich weiß nicht warum mir da eigentlich immer eine reine Hörbuch-Lesung lieber wäre; Begeisterung lösen die bei mir nie aus…

    Allerbesten Gewissens empfehle ich:
    DAGON von M. Winter
    Luxus-Ausstattung sowohl CD als auch LP

  • Mehr gibt’s wohl nicht, Pastewka sprach in der Moderation vom „Abschluß der dreiteiligen Christie-Retrospektive“.

    Sicher gibt es nur relativ wenig Material, aber von der „Stimme aus dem Grab“ hätte man vielleicht eine der beiden nicht auf CD erhältlichen Versionen nehmen können, oder auch die „Alibi“-Vertonung aus den 50ern, von der Pastewka mehrfach erzählt hat. Die gibt es zwar auch auf CD, ist aber deutlich besser als die SWR-Schnarcher.
    Irgendwie hatte ich ja auf „Die Tote in der Bibliothek“ von 1957 gehofft, aber die ist wohl tatsächlich verschollen…

  • Dieses Hörspiel kannte ich tatsächlich schon.
    Musste ja ein wenig schmunzeln über das, was ich damals geschrieben habe.
    Aber 2019 war Krimi wirklich nicht mein bevorzugtes Genre; damals habe ich mir Holmes, Rutherford und Co erst so langsam angefangen. :zwinker:

    Jedenfalls hat mir das Hörspiel damals wie gestern gut gefallen.
    Das Hörspiel ist ja genau wie der andere "Poirot" kürzlich aus dem Jahr 2006, fühlt sich aber älter an
    und passt somit für mich persönlich viel besser in diese Reihe. :zwinker:

    Gruß, Frank

    Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

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