[WDR] Die Rückkehr des Tanzlehrers

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 129 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Januar 2026 um 13:25) ist von Rudolf Platte.

  • Inhalt: Kommissar Stefan Lindman hat gerade von seiner Krebs-Diagnose erfahren, als er in der Zeitung liest, dass sein Ex-Kollege Molin ermordet worden ist. Um sich von Sorge und Angst um das eigene Leben abzulenken, fährt Lindman in den Norden und ermittelt inoffiziell. Schnell verdichten sich die Spuren, die bei der Motivsuche in die Zeit des Zweiten Weltkrieges weisen. Molin war SS-Mitglied gewesen und scheinbar bis zuletzt den Nazi-Idealen treu. Aber wie sind die blutigen Fußspuren am Tatort zu deuten, die die Bewegungen eines Tangotanzes zwischen Mörder und Opfer nahelegen? Ein zweiter Mord geschieht: Molins Nachbar, Orchestergeiger und Schlagerkomponist, wird, an einen Baum gefesselt, erschossen aufgefunden.

    Sprecher: Christian Berkel (Stefan Lindmann), Andreas Fröhlich (Giuseppe Larsson), Dietrich Hollinderbäumer (Aaron Silberstein), Rolf Schult (Herbert Molin), Lena Stolze (Veronika Molin), Rosemarie Fendel (Elsa Berggren), Matthias Ponnier (Abraham Andersson), Traugott Buhre (Emil Wetterstedt), Christian Schramm (Magnus Holmström)

    Produktion:
    Autor: Henning Mankell
    Vorlage: Die Rückkehr des Tanzlehrers (Roman, schwedisch)
    Übersetzung: Wolfgang Butt
    Bearbeitung (Wort): Valerie Stiegele
    Komposition: Jochen Scheffter
    Technische Realisierung: Ilse Sieweke, Gabriele Neugroda
    Regieassistenz: Matthias Kapohl
    Regie: Thomas Leutzbach
    Westdeutscher Rundfunk 2003, Erstsendung: 07.11.2003 (WDR5)

    Das zweiteilige Hörspiel gibt es in der ARD-Audiothek: :download::download:

  • Ich habe vor diesem Buch glaube ich alles von Mankell gelesen, und danach nichts mehr, was auch immer das bedeuten mag :augenroll:.

    Ich kann nicht sagen, dass ich das Buch nicht gut fand. Die Thematik fand ich sogar sehr faszinierend. Vielleicht hatte ich danach nur so ein vages Gefühl, dass Mankell nun alles erzählt haben dürfte, was er zu erzählen hat.

    Komplett entzaubert hat er sich für mich dann aber erst durch seine Tatort-Drehbücher…

    Die Wallander-Krimis waren für mich damals außergewöhnlich, neu und weit über Standard, inzwischen stehen sie neben Hercule Poirot und Maigret bei mir im Regal, was keine Abwertung sein soll. Es ist einfach nur so, doch gleichzeitig scheint es irgendwie auch eine passende doppelte Metapher zu sein…

    Der Skandinavienkrimi wurde nach Wallander einfach zu inflationär ins Deutsche übersetzt und alle haben sich wenigstens ein bisschen bei ihm bedient… dadurch trat bei mir wohl ein Gewöhnungseffekt ein und das besondere an Wallander hat sich doch ganz schön abgeschliffen. Inzwischen empfinde ich ja Poirot und Maigret und selbst Sherlock Holmes fast schon wieder als origineller =).


    Das Hörspiel werde ich mir jetzt dennoch gern nochmal anhören, vielleicht komme ich dann dahinter, warum meine wirklich einstmals glühende Liebe zu Mankell irgendwie danach erkaltete.

    Allerbesten Gewissens empfehle ich:
    DAGON von M. Winter
    Luxus-Ausstattung sowohl CD als auch LP

    6 Mal editiert, zuletzt von Rudolf Platte (13. Januar 2026 um 14:08)

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