Gruselserie - 14 - Psychomania - Das lebende Gemälde

Es gibt 82 Antworten in diesem Thema, welches 4.897 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Juni 2026 um 20:19) ist von Milo.

  • Von daher für mich eine gut bis durchschnittliche Folge, die nicht mit der für mich wirklich guten Folge 13, Kakerlaken, mithalten kann.

    Da scheint sich meine Vermutung ja leider zu bestätigen das wir auch diesmal wieder keine Spitzenfolge zu hören bekommen.

    Naja mal sehen ob das Hörspiel bei der angekündigten Lieferung mit dabei ist und ich mir eine eigene Meinung bilden kann.

    Danke schön @Markus G. für deine ersten Eindrücke. :daumenhoch:

  • Kritik kann weh tun, ist aber legitim. Bashing, vorverurteilen und „einknüppeln“ mag ich nicht. Kein schöner Stil. Aber diese Folge hat durchaus berechtigte Kritikpunkte für mich.

  • Auch ich fand die Folge recht passabel. Mehr Fantasy als wirklich Grusel, aber recht unterhaltsam. Befinde sie als eine der besseren Folgen.

    Douglas Welbat und Katja Brügger machen wirklich einen tollen Job.

    Was ich aber kritisieren möchte sind diesmal die heftigen Kraftausdrücke gegen Ende des Hörspiels. Bin da nicht zart besaitet, aber die Geschichte ist nahezu wie ein Märchen erzählt - wie eine Geschichte für Kinder - und irgendwie hat die heftige Sprache die Stimmung gegen Ende diesen Eindruck kaputt gemacht. Zumindest mir ging es so.

    Alles in allem eine tolle Folge, nicht mein Favorit, aber schön anzuhören.

  • Kritik kann weh tun, ist aber legitim. Bashing, vorverurteilen und „einknüppeln“ mag ich nicht. Kein schöner Stil. Aber diese Folge hat durchaus berechtigte Kritikpunkte für mich.

    Das ist ja auch gut so und deine Punkte hast du sauber aufgezählt.
    Leider ist oft ein "Argument" das es heute erschienen ist und nicht damals.
    Ich mag solche Vergleiche generell nicht. Die drei ??? Klassiker Folgen waren vor Jahrzehnten, so wie die Gruselserie, und heute ist heute.
    Mit Nostalgiebrille kann man jedes Hörspiel in Grund und Boden reden, aber bringt das was letztendlich?

    Deswegen Danke für dein gutes Feedback, das gibt mir ein Bild von der Folge! :smile:

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Mir scheint , dass sich inzwischen manche Charaktere von Hörspiel zu Hörspiel doch recht auffällig ähneln, was den Eindruck der Erstellung nach dem Setzbaukastenprinzip erweckt. Natürlich könnte man sich auf diese Art noch hunderte klassische Horrorstoffe vornehmen, aber mein Interesse an der Serie schwindet allmählich aufgrund dieses mir etwas begrenzt erscheinenden holzschnittartigen Figurenarsenals. Bei den Frauenfiguren ist es mir besonders auffällig. Bilde ich mir das vielleicht auch nur ein? Auf der anderen Seite war das Hörspiel für sich allein stehend ja ein durchaus atmosphärischer Wohlfühlgrusel mit einem sehr starken Anfang.

    Allerbesten Gewissens empfehle ich:
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  • Da sprichst Du was Wahres an. Explizit bei der Gruselserie fällt es mir nicht auf, aber als Vielhörer fällt es mir ganz allgemein sehr wohl auch auf, dass sich durch die Serien und Reihen der Hörspiellandschaft Figuren ähneln, der Begriff Setzbaukastenprinzip empfinde ich als sehr treffend. Figuren entsprechen leider heute immer öfter Abziehbildern und Klischees.

  • Das war aber auch damals schon so (abgesehen von den Fawleys). Gerade in der Gruselserie von Francis kann man speziell die „Kanonenfutter“-Charaktere kaum unterscheiden. Was heute tatsächlich anders ist - es gibt weitaus weniger markante Stimmen, die diese Pappnasen zum Leben erwecken können.

  • War.schön wieder mal "Macabros"und "Carmina Brado"gemeinsam zu hören,aber die Geschichte war nicht meins

    War das jetzt Grusel, Märchen oder Mischung von beiden ? Keine Ahnung aber für mich nicht hörenswert

    Ein neuer Autor der wirklich mal spannende gruselige Geschichten schreibt würde der Serie gut tun aber keine Ahnung warum die Verantwortlichen das nicht realisieren

  • Och, mensch! Der Anfang versprach wirklich eine gute Folge zu werden. Die Szene, wie er das Gemälde gefunden hat und alles bis zu dem Auftauchen des Zwerges fand ich super. Auf Grund des Covers dachte ich er an eine Art "Home-Invasion oder Home-Terror" durch den Zwerg. Dann dachte ich, lenkt man die Geschichte eher in eine Leprechaun Richtung, wo die böse Figur etwas witziger gestaltet ist. Soweit erstmal nicht schlimm. Auch nicht der Einstieg in das Gemälde, aber nach dem Auftreten der Psycho-Schreckschraube hat mich die Folge total verloren. Endlose Szenen und Dialoge, keine spürbare Gefahr, selbst als es angesprochen wurde. Mir erschließt sich auch nicht...

    A) Warum der Autor mit zu dem Aufzugschacht gegangen ist, nach der Offenbarung und B) Warum die Schreckschraube nicht die Zeit zur Flucht genutzt hat. Sie hätte doch einfach abhauen können.

    Die Idee mit dem Monster im Schacht fand ich dann wieder echt eine schaurige Idee, sie war aber selbst für Jugendliche zu drüber und falsch platziert. Das Ende ist dann versöhnlich. Immerhin.

    Mir tut es um die Folge echt leid, denn sie hat tolle Stimmen, eine gute Idee, aber dann ein "Puff" ins Nichts. Am Anfang dachte ich, die Geschichte hätte auch vom wunderbaren R.L. Stine sein können, wurde dann aber zum überzeichneten Kasperle-Theater.?(

  • So nun auch dieses Hörspiel zu Ende gehört, DerPoldi hat dazu auch eine Rezension geschrieben und die Stärken und Schwächen des Hörspiels beschrieben daher schenke ich mir das, es ist zutreffend und auch andere haben sich schon dazu geäußert.

    Egal, ich bin wirklich von mir überrascht das sagen zu können, dieses Hörspiel hat etwas geschafft das nicht viele Folgen aus dieser oft zu Recht gescholtenen Hörspielserie geschafft haben, es hat mir gefallen, es hat dafür gesorgt das ich aufmerksam und gespannt bis zum Ende zugehört habe.

    Ja es ist teilweise absurd, gleitet ins märchenhafte und manchmal ist es völlig bescheuert das es schon wieder gut ist und trotzdem hat mich die Story gut unterhalten.

    Und nein ich habe nichts geraucht :smoke::was mir die Sinne vernebelt hat, also gebt dem Hörspiel eine Chance und wenn es euch unerträglich wird schaltet es ab.

  • Ein dicker Fehler - entweder hätte man Welbat nach dem Einstieg ins Gemälde auch pitchen müssen (wäre albern gewesen) oder den Pitch bei Meister und Peters-Arnolds ab diesem Punkt WEGLASSEN! Welbat ist ab diesem Zeitpunkt genauso groß wie die beiden anderen, und das Gefiepse nervt einfach (gut, Peters-Arnolds nervt meist auch ohne Pitch, siehe bzw. höre Titania-Holmes).

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