Kommissar Tacheles - 9 - Postschiff Affären

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 680 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Februar 2026 um 20:05) ist von Securitate.

  • Am 16.01.2026 erscheint:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Inhalt:
    Während Lena Schröder einem Profikiller auf der Spur ist, macht ihr Kollege Henk Faber Schiffsurlaub in Norwegen.
    Entgegen jeder Wahrscheinlichkeit trifft er ausge-rechnet dort auf seine lang vermisste Exfreundin Tina Keller.
    Während das Feuer ihrer einstigen Beziehung erneut entfacht wird, ahnen die beiden nicht,
    wie eng ihr Wiedersehen mit dem Mordfall in Niedersachsen verknüpft ist und das längst Lebensgefahr besteht.
    Werden die Nordlichter das Letzte sein, was die beiden
    zu sehen bekommen?


    Mit:
    Carsten Wilhelm, Ann Vielhaben, Mark Bremer, Uta Dänekamp, Marc Schülert, Gerry Hungbauer, Constanze Buttmann, János Jung,
    Werner Braunschädel, Inko Hartwiger, Nicolas Ducci, Rainer Denk, Michael Gugel

    Nach einer Idee von: Marcus Meisenberg

    Laufzeit: ca. 55 Minuten

    Hörprobe: Klick


    Demnächst direkt beim Label zu kaufen:
    hm-audiobooks.de

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Danke für den Hinweis Smeralda. Ich bin schon gespannt und freue mich auf die Folge.

    Ich freue mich schon auf die Folge, seitdem markus Meisenberg im Thread zu Folge 8 angedeutet hat,dass diese Folge wieder in eine andere Richtung geht.


    Und das wetterfeste Gewand ist gepackt, Seekrankheit wird bei mir zum Glück kein Problem werden.

  • Danke für das Anpingen, Smeralda. Friesennerz und Winterparka habe ich schon rausgelegt. :green:

    Natürlich freue ich mich auf die neue Tacheles-Folge, nur habe ich auch ein wenig Bauchschmerzen hinsichtlich der Inhaltsangabe und der letzten Entwicklungen.

  • So, die Fahrt war... wie erwartet.

    Die Geschichte hat ziemlich lange gebraucht, um wirklich in Gang zu kommen. Henk war wie befürchtet eher "harmlos". Die Idee hinter der Geschichte war wirklich gut, aber die Auflösung am Ende war dann ziemlich abrupt.


    Spoiler anzeigen

    Ich bin mir auch immer noch nicht sicher, woher Henk gewusst hat, dass Holtzer der Täter ist. Das kam irgendwie aus dem Nichts.

    An Sprechern, Geräuschen und Musik gibt es wie immer nichts auszusetzen.


    Ich kann mich wirklich nur wiederholen: Das Ganze wirkt immer mehr wie eine x-beliebige Krimiserie ohne irgendwas, um sich abzuheben.

  • Ich bin auch wieder an Land und muss leider feststellen, dass ich in diesem Leben kein Freund mehr von Kreuzfahrten werde. Neben den häufig genannten Gründen eine Kreuzfahrt zu unterlassen - wie Umweltverschmutzung und Massentourismus - trägt nun auch dieses Hörspiel dazu bei. Und damit meine ich nicht, dass ich Auftragsmörder auf diesen riesigen Pötten fürchte. Diese schwache Geschichte allein hat bei mir jegliche Restsympathie für diese Art Reisen verschwinden lassen.

    Woran hat es gelegen? Zunächst einmal bedeutet Henks Urlaub eine Aufteilung des kongenialen Duos Faber/Schröder. Sie ermittelt in einem Mordfall, (ohne wirklich etwas zu erreichen) -

    Spoiler anzeigen

    selbst der Auftragsmörder, wenn es nicht auch der falsche Holtz war, wird nicht gefunden

    - , er bandelt unverhofft wieder mit seiner Ex an (und verbringt annähernd die Hälfte der Spielzeit in der Horizontalen). Das ist für mich ein schwerwiegendes Problem, da gerade die Chemie und die Interaktion der beiden Hauptfiguren für den bisherigen Erfolg der Serie verantwortlich war. Darüber hinaus findet so gut wie keine Polizeiarbeit statt. Die Szenen mit Lena Schröder spielen fast ausschließlich im Polizeipräsidium und generieren kaum bis gar keine Spannung. Auch die Informationen, die der Hörer durch diese Szenen erfährt, sind meistens völlig unwichtig, da Henk Faber sie auf dem Schiff selbst in Erfahrung bringt. Außer dem Hinweis, dass

    Spoiler anzeigen

    der zweite Zeuge des damaligen Banküberfalls wohl von einem Auftragsmörder getötet wurde und dadurch seine Ex in Gefahr schwebt,


    gibt es keinerlei Interaktion zwischen den beiden Handlungssträngen und somit keinen weiteren Erkenntnisgewinn für die jeweiligen anderen Polizisten. Das führt zu einigen Doppelungen, die mich sehr gestört haben. Was ich schon weiß, muss man mir, dem Hörer, nicht ein weiteres Mal präsentieren.

    Dadurch entsteht ein kleines Thrillerchen, dass sehr lange braucht, um in die Gänge zu kommen. Und wenn man dann endlich zur Sache kommt, ist die Geschichte auch schon wieder vorbei. Couchsurfers Fazit stimme ich daher absolut zu. Auch seine Einschätzung zur Entwicklung der Serie teile ich. Henk verkommt immer mehr zu einem 0815-Hörspiel-Kommissar, der sich lediglich durch eine kontinuierliche schlechte Laune auszeichnet. Das alles ist sehr bedauerlich.


    Couchsurfer bezüglich deines Spoilers:

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    Tatsächlich ahnt Faber nur, dass Holtz der Täter ist, da er auch eine Kabine auf Deck 5 bezogen hat, von dem das gescheiterte Attentat auf Lena Röber verübt wurde. Als Hörer kann man ihn vielleicht dadurch verdächtigen, dass er häufig auftritt und alleine reist.

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