Inhalt:
Der Autor erzählt in seinem epischen Meisterwerk die unglaublichen Erlebnisse des ebenso ehrgeizigen wie labilen Provinzpoeten Lucien Chardon, dessen Illusionen in Paris zunichte gemacht werden. Als doppelt Geschlagener kehrt er reumütig in seinen Heimatort zurück. Das Werk hat unverkennbar autobiographischen Charakter. Honoré de Balzac (1799-1850) war sechzehn Jahre alt, als er aus der Vendome nach Paris kam. Seine Herkunft aus einer Welt, in der noch Ruhe und Ordnung herrschten, hat seine Neugierde für das, was in Paris vor sich ging, wohl ebenso angestachelt wie die ihm zunächst aufgezwungene, späterhin freiwillig von ihm beibehaltene Rolle des Außenseiters, der sich allerorten vor verschlossenen Türen sah. Die chaotischen Verhältnisse während des Umbruchs vom Feudalismus zum Kapitalismus, das aller Moral Hohn sprechende Gesetz, unter dem die Menschen ihren Existenzkampf ausfochten, weckten das geradezu naturwissenschaftliche Interesse, mit dem er beobachtete und darstellte.
Sprecher:
Jürgen Goslar - Der Erzähler
Peter Weis - Lucien Chardon de Rubempre
Maria Körber - Eva, Luciens Schwester
Michael Thomas - David, Luciens Freund
Heinz Stoewer - Apotheker Postel
Dagmar Altrichter - Nais de Bargeton
Hans Timerding - Monsieur de Bargeton
Horst Tappert - Baron de Chatelet / Sixtus du Chatelet
Christian Eisler - Zizine de Senonches
Ursula Langrock - Lolotte de Brébian
Helga Engel - Amélie de Chandour
Kurt Dommisch - Monsieur de Chandour
Horst Richter - Francis von Hautoy
Jutta Stork - Mademoiselle de Rastignac
Werner Eichhorn - Diener
Gisela Peltzer - Marquise d'Espard
Wolfgang Bieger - Eugene de Rastignac
Joachim Böse - Monsieur de Marsay
Christian Mey - Monsieur de Canalis
Jutta Stork - Finine / Stimme
Cornelia Menzel - Frau von Nucingen
Gaby Reichardt - Albertine / Odette
Jörg Franz - Ein Herr
Klaus Schwarzkopf - Etienne Lousteau
Gerd Baltus - Daniel d'Arthez
Nikolaus Schilling - Bridan
Olaf Bison - Bianchon
Wolfram Weniger - Chrestien
Franz Kutschera - Doguerreau
Karl Friedrich - Vidal
Alexander Welbat - Porchon
Joachim Schweighöfer - Ducange
Walter Morbitzer - Staub, Modeschneider
Josefine Klee-Helmdach - Fräulein Flicoteaux
Peter-Martin Hollmann - Kellner
Klaus Zehrfeld - Diener/Stimme
Ella Büchi - Coralie
Sylvia Heid - Florine
Walter Flamme - Nathan
Jodoc Seidel - Blondet
Christian Herrmann - Vernou / Stimme
Horst Vollmer - Merlin
Alwin Michael Rueffer - Finot
Walter Jokisch - Dauriat
Richard Lauffen - Theaterdirektor
Ruth Siegmeier - 1. Dirne/Stimmen
Monika Weniger - 2. Dirne/Stimmen
Christel Pfeil - 1. Modistin/Statistin
Maria Madlen Madsen - 2. Modistin/Stimmen
Bum Krüger - Camusot
Elisabeth Wiedemann - Berenice
Peter Schmitz - du Bruel / dritter Redaktuer
Johannes Killert - Matifat
Christine Backs - Stimme
Theo Ennisch - Aussteller/Stimme
Gerd Kuck - Stimme
Josef Schwarz - Stimme
Joachim Schweighöfer - Stimme
Jutta Stork - Stimme
Yvette Turner - Stimme
Evelyn Peters-Kirchhoff - Gräfin Moncornet
Fritz Schröder-Jahn - Deutscher Gesandter/Stimme
Folker Bohnet - Herzog von Rhetore
Jörg Franz - Croupier
Hermann Treusch - Des Lupeaulx
Anfried Krämer - Generalsekretär
Siegfried Nürnberger - Arzt
Elisabeth Wiedemann - Berenice
Heinz Stoewer - Theaterdirektor
Christiane Eisler - des Touches
Erwin Scherschel - Barbet
Produktion:
Von: Honoré de Balzac
Vorlage: Verlorene Illusionen (Illusions perdues) (Roman, französisch)
Bearbeitung (Wort): Palma
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Hessischer Rundfunk / Westdeutscher Rundfunk 1971 / Erstsendung: 19.04.1971
Der WDR hat das sechs teilige Hörspiel zum
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bereit gestellt.