Die neuen Limited Editions von Europa sind gestern eingetroffen. Wie an diversen Stellen im Netz zu lesen, sind einige Exemplare beim Transport beschädigt worden und ausgelaufen. Ich selbst hatte da wohl Glück.
Abgebildet ist, wie sich unschwer erkennen lässt, die Gruselfolge »Frankensteins Sohn im Monster-Labor«. Das Cover ist ein Gatefold (aufklappbar). Vorne prangt „Charlie“, der Totenkopf mit der mutigen Frisur, im „embossed“ Verfahren gedruckt. Der Totenkopf ist allerdings nicht mittig zentriert, sondern leicht nach links verschoben. Ob das bei allen Exemplaren so ist, weiß ich nicht, aber gewollt war dieser Versatz bestimmt nicht. Die Rückseite enthält nur die allernötigsten Informationen wie Barcode, Bestellnummer und das Impressum. Auf dem Rücken ist der Titel und die Bestellnummer zu finden.
Aufgeklappt zeigt das Cover auf der linken Seite die Van Vindt-Illustration, den Titel und die Produktions-Credits. Für rechte Seite wurde ein kreisrundes großes Sichtfenster ausgeschnitten, damit man die Platte betrachtet werden kann, ohne herausgenommen zu werden.
Die LP selbst befindet sich in einer transparanten Plastikinnenhülle. Die Platte selbst ist mit 325 g Gewicht ziemlich schwer und einer Höhe von 3 mm recht dick. Vom Verfahren her wurden - anscheinend - zwei einzeln gepresste transparente LP-Seiten in einem dritten Schritt mit der Blut-Flüssigkeit betankt und verschweißt. Das ist ähnlich wie bei einer Picture-Vinyl, wo allerdings i.d.R. der Papiereinleger in einem einzelnen Schritt zwischen zwei transparente Vinylseiten gepresst wird.
Auf dem A-Seiten-Label ist alleinig „Charlie“ zu sehen, das B-Seiten-Label ist im Standard-Design von EUROPA/Sony Music gehalten.
Inhaltlich handelt es sich um die RdK-Abmischung der Folge. Allerdings nicht der MC-Mix, was naheliegend gewesen wäre, sondern die CD-Fassung. Erkennbar ist das am Timing der ersten Musik und des ersten Dialogs auf der B-Seite.
Die Klangqualität des Ganzen ist besser als erwartet. Die LP läuft verhältnismäßig ruhig, wenn man die Akustik mal mit den Picture Vinyls der drei ??? vergleicht. Allerdings sind die Laufgeräusche trotzdem lauter als bei einer gewöhnlichen Pressung. Nun ja, man kann es aber hören, ohne sich darüber aufzuregen.