Shadow Chasers - 3 - Gefangen im Gebirge

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 646 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juli 2025 um 00:23) ist von Hutchinson.

  • Voraussichtlich am 30.05.2025 erscheint:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Inhalt:
    Ruby, Matt und Gregory sind auf der Suche nach einem versteckten Schatz in den unberührten Rocky Mountains.
    Doch ihr Abenteuer nimmt eine unerwartete Wendung, als sie auf die Legende des Grollhufs stoßen.
    Er soll in den Bergen umherwandern und jeden verschrecken,
    der sich seinem Schatz nähert.

    Laufzeit: ca. 75 Minuten
    Nach einer Idee von: Tobias Jawtusch

    Sprecher:
    Nicole Silbermann, Michael Gugel, Heinrich Bennke, Mark Bremer, Oliver El-Fayoumy, Christiane Werk, Julian Bayer, Omid Eftekhari,
    Rainer Denk, Werner Wilkening, Nina Danzeisen, Bert Stevens, Christiane Leuchtmann, Gerlinde Dillge


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    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

    Einmal editiert, zuletzt von Smeralda (6. Juni 2025 um 12:09)

  • und hatte zum Glück eine XXL-Flasche Copsi-Cola im Rucksack. 8)

    Vorweg... Folge 1 empfand ich als ok, aber etwas zu schwer als Einstieg, Folge 2 war gut, aber nicht so fesselnd. Aber mit Folge 3 ist wahrlich die bis dato beste Folge erschienen. :saint:

    Es gibt eine Rahmengeschichte, wo der Schriftsteller und Infos für ein Hörspiel über die Shadow Chasers sammelt und ich musste gerade zum Ende hin schmunzeln, wie er sich das alles in Bezug auf Alice vorstellt. In der Geschichte selbst nehmen die Shadow Chasers an einer Art Schnitzeljagd teil und die Wanderung ist unterhaltsam in Szene gesetzt. Sie treffen auf einige, seltsame Leute und dann ist da noch die gruselige Legende vom Grollhufs. Besonders die Szenen in der Nacht und im Nebel sind gut in Szene gesetzt. Die Auflösung führt dann alle Storys zusammen und überzeugt auf ganzer Linie. Die Szene am Ende mit Gregory und Alice fand ich sooo witzig. :D

    Insgesamt eine tolle, unterhaltsame Folge und tatsächlich bin ich jetzt mehr als gespannt, wie es mit Folge 4 weitergeht. 8):thumbup:

  • Im stimme meinem Vorposter zu, bisher die beste Folge. Auch inhaltlich stimme ich ihm voll zu.

    Neben den nicht mehr erwähnenswerten, da bekannten "Macken" (siehe Folge 1 & 2) ziemlich "rund". Natürlich hat man wieder diverse Folgen/Situationen anderer Hörspielserien (Zelten im Wald kommt ja öfters vor) im Kopf, aber das empfinde ich nicht als negativ, sondern eher heimelig. Das titelgebende Monster kommt im dunklen Wald tatsächlich richtig gut rüber, wer das nicht schön gruselig findet, dem ist nicht zu helfen. Die Hintergrund-Story zum Ganzen ist... naja für meinen Geschmack ein bisschen "drüber" (im Sinne von "für den Zweck viel zu kompliziert"), aber insgesamt finde ich die Geschichte/Atmosphäre ziemlich gelungen.

    Jetzt nicht ultra störend, aber zumindest für mich etwas verwirrend: ja was hören wir denn da eigentlich? Die Geschichte, die sich der Schriftsteller vorstellt, die aber in zumindest Teilen (welchen?) frei erfunden ist? Oder bis auf das Ende mit Alice die "richtige" Geschichte? Wo hat der Mann sich noch Dinge einfallen lassen, die so nie oder anders passiert sind? Ich bin verwirrt... was will man mir damit sagen?

    Aber wie gesagt schöne Folge, die gut unterhalten hat.

  • Tatsächlich ist dies, die für mich bisher beste Folge der noch jungen Serie, ändert aber nichts an meiner nun feststehenden Meinung, von ihr Abstand zu nehmen. Warum ist das so?

    Das zweifellos vorhandene Potenzial wird zu selten ausgereizt. Das beginnt schon mit dieser hanebüchenen Entstehungsgeschichte des Grollhufs. In fünf Minuten zimmere ich eine logischere Legende zusammen - auch ohne vorher eine "Pepca-Cola" (oder so ähnlich) getrunken zu haben. Dazu gesellt sich eine leider sehr durchschaubare Geschichte. Ein getöteter Verbrecher, dessen Leiche man nicht auffinden konnte, sein geflüchteter Kumpan, eine Schatzsuche in der Gegend, wo sich ein Banküberfall ereignet hat: Zählt man zwei und zwei zusammen, kann man schon den gesamten Plot vorhersehen.

    Außerdem schafft es diese "Nebelberg"-Variante zu selten, um aus dem Schatten seines (wahrscheinlichen) Vorbilds zu treten. Das ist zwar alles ganz nett, geht aber nie in die Vollen. Das Auftauchen des Monsters hat mich da auch nicht gänzlich überzeugt. Dieses tiefe Lachen könnte genauso gut von einem Stammtischler stammen, der sich beim Schützenfest über seine eigenen Kalauer kaputtlacht. Ein Gänsehaut-Moment stellt sich da einfach nicht ein - zumindest für mich.

    Darüber hinaus hat mich eine Sache gestört, die diese Alice im Interview mit dem Autoren von sich gibt.

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    Die zweite Heimsuchung des Grollhufs wird von ihr im Gespräch mit dem Autoren geschildert. Und dabei erweckt sie meiner Meinung nach den Eindruck, dass dieses Wesen doch übernatürlichen Ursprungs sei. Allerdings weiß sie zum Zeitpunkt des Gesprächs, dass ihr lediglich zwei maskierte Ganoven aufgelauert haben und sie und ihren Bruder einschüchtern wollten. Sie hätte dann betonen können, dass die Begegnung für sie im ersten Moment zwar schrecklich war, sich im Nachgang aber als vollkommen harmlos dargestellt hat. Im Hörspiel ist mir das einfach zu aufgesetzt mysteriös - gerade eben weil diese Szene nur nacherzählt wird. Aber vielleicht stört das auch nur mich.

    Aber es gibt natürlich auch Positives zu berichten. Die drei Hauptfiguren harmonieren immer besser miteinander und sind dieses Mal auch eher "gleichberechtigt" in ihrem Auftreten und ihrem Sprechanteil. Jeder darf etwas zum Gelingen beitragen. Es gibt nicht den einen Charakter auf den der Fokus gerichtet ist. Zudem fand ich den Einfall, dass das eher nüchtern gehaltene, faktengetreue Interview vom Hörspiel abweicht, gelungen. Getreu dem Motto: Eine gute Geschichte darf die Wahrheit auch mal dehnen. :zwinker:

    Schlimm waren für mich aber die Gegenspieler, die ich in diesem Zuge für den Sonderpreis in der Kategorie größte Flachschippe/n vorschlagen möchte.

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    Meine Fresse! Statt sich nachts als mystisches Monsterduo die Nächte um die Ohren zu schlagen und junge Camper zu erschrecken, hätten sie einfach nach dem Schatz in diesem Höhlengang suchen können. Ich meine, dieser Brian guckt sich dort keine zwei Minuten um und hält schließlich den Rucksack mit der Beute in den Händen. Wie viel Zeit die beiden Dösbaddel mit ihren Kostümen verplempert haben! Im Sinne des Hörspiels und der Erhaltung der (bisschen) gruseligen Szenen hätten sie sich ja wenigstens aufteilen können. Einer sucht und der andere hält die Schatzsucher auf.

    Insgesamt war das schon besser als seine Vorgänger, weckt bei mir allerdings keine große Neugier, dieser Serie weiterhin zu lauschen.

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