Die drei ??? - 233 - Nacht der Gewitter

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 7.076 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. September 2025 um 20:56) ist von El Diablo.

  • Am Ende ist es, nach langer Zeit, mal wieder eine für mich gute Folge.

    Oh, wenn ich da so lese, dann skippe ich wohl erst mal die vorherige Folge, die ich auch noch nicht kenne, und nehme diese hier dran.
    Danke Dir für Deinen Eindruck :zustimm: , mir haben die Ausschnitte beim RR-Feature auch ganz gut gefallen, vielleicht gibts die "Nacht der Gewitter" dann morgen Nachmittag, da hätte ich mal wieder Zeit für was Neues.

  • Die drei ??? 233 - Die Nacht der Gewitter

    Achtung Spoiler!

    Puh, ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Die Folge ist für mich weder Fisch noch Fleisch. Ich habe leider mehrere Anläufe gebraucht, um bis zum Ende gekommen und manche Parts habe ich mehrmals hören müssen, weil sie schon ziemlich zum Abschweifen einlädt, da sie halt komplett spannungsfrei erzählt wird.

    Der größte Kritikpunkt vorweg: Selten habe ich mich über einen Clickbait-Titel so dermaßen geärgert. Man ist bei den drei ??? ja vieles gewohnt und bei ner Folge wie "Tuch der Toten" habe ich es zB gar nicht groß moniert, dass es null um besagtes Tuch ging, weil ich den Titel eh uninteressant fand damals. Alles was "Grauen", "Schrecken" und "Tod" drin hat, geht auch völlig an mir vorbei, aber warum man einen Gewitter-Titel für diese Story verschwenden musste, sorry, das geht nicht in meinen Kopf rein. Klar, "Die verschwundene Millionenkarre" klingt halt auch langweilig. Sonnleitner-untypisch herrscht sogar ausgerechnet in dieser Folge überwiegend strahlender Sonnenschein. Ist das gewollte Ironie oder einfach nur noch Dreistigkeit?
    Dazu kommt noch, dass diese "Abgeschiedenheit", von der die Rede ist, absolut nicht rüberkommt, es geht in Orange Bay alles trotzdem seinen gewohnten Gang. Ich war davon ausgegangen, dass wir wenigstens ein Kammerspiel kriegen und das sich das "Ist Magie im Spiel?" darauf bezieht, dass einer von fünf, sechs Leuten das Auto gestohlen hat, obwohl man doch die ganze Zeit mit DDF in irgendeiner Hütte oder was Ähnlichem festsaß. Nichts davon ist eingetroffen. Und das ist schade.

    Dass es schwierig war, für die Geschichte einen guten, klangvollen und gleichzeitig passenden Titel zu finden, wäre für mich übrigens Grund genug gewesen, sie gar nicht erst zu veröffentlichen. Nevis hat in der 231 auch schon demonstriert, dass ihm die Ideen ausgehen. Jetzt also auch Sonnleitner. Dittert, Buchna und Minninger konnten es ja bekanntlich selten bis nie so richtig. Und da Marx ja nun auch weg ist, seh ich ganz lustige Zeiten auf uns zukommen.
    Im Ernst: Warum sollte man sich für ein verschwundenes Auto interessieren? Jap, richtig, es gibt keinen Grund dafür. Ich hoffe, es wird sich von den Fans dann genauso echauffiert wie damals bei dem Fall um den verschollenen Fruchtgummischatz ("Verbrechen im Nichts"), weil ganz ehrlich, niveaumäßig ist das nicht viel drüber.

    In den Fünf Freunde-Klassikern hat man ja dieselben 3-5 Storys ganze 21 Mal erzählt, aber jedes Mal ein bisschen anders, mit schrulligen Figuren, sehr guten Sprechern, schöner Atmosphäre und so weiter. Das hat die Monotonie der Geschichten oft ganz gut ausgeglichen. In puncto Figuren muss "Nacht der Gewitter" stark zurückstecken. Ja, ich hab bei dem Cast Schlimmeres erwartet in puncto Sprecherleistungen, aber so richtig hervorheben kann sich hier niemand. Vielleicht auch, weil die Geschichte etwas unnötig mit diversen Figuren überfrachtet wird, die sie nicht unbedingt gebraucht hätte. Schon die zweite Tochter der Knights fand ich völlig überflüssig, die ist eigentlich wirklich nur da, um die Familienatmosphäre bei den Knights stärker hervorzuheben. Auch diesen Crockett scheint man nur gebraucht zu haben, um zwischendurch wenigstens im Ansatz mal so was wie eine "aufregende" Szene drin zu haben.
    Einerseits ist es natürlich lobenswert, dass keine Nebenfigur omnipräsent ist und Sonnleitner sein Charakter-Repertoire schön verteilt auftreten lässt. Die Szenendynamik ist sogar gar nicht so übel, überlange Laberszenen gibt es nicht, es wird mal hier und mal dort ermittelt, bzw. sich aufgehalten und sogar Minningers akustische Umsetzung ist unterm Strich stabil, jedenfalls weit weniger steril als die der Vorfolge.
    Andererseits war es mir aber fast egal, wer den Schlitten denn nun geklaut hat. Gefühlt gab es irgendwie auch nur einen richtigen Verdächtigen und beim Rest des Casts hatte ich das Gefühl, dass das entweder Leute von dieser Gastgeberfamilie waren, die Polizei oder Peters Surfrivalen und die hab ich alle nicht verdächtigt. Blieb nicht mehr so viel. Wenn mans genau nimmt, wird die Auflösung ja schon im Klappentext des Buches gespoilert, was einfach mal selten dämlich ist.

    Die akustische Umsetzung des größten Teils der Folge ist es dann auch, die Nummer 233 noch das ein oder andere Pünktchen rettet. Wie gesagt ist die Folge schon relativ flüssig und das ist durch den Verzicht auf jegliche Form von spannenden oder unheimlichen Momenten und aufgrund des völlig belanglosen Themas noch wichtiger als sowieso schon. Der Anfang ist noch ein schlechter Witz und er wird auch absolut grausig von den drei schön im Studio nebenbei Kekse schnabulierenden Hauptsprechern gespielt, die so gar keinen Bock mehr haben, nochmal zu versuchen, sich in die vorgegebene Situation reinzuversetzen - Kohle fließt ja eh -, danach geht es aber langsam besser. Es war dann später kaum noch ein Moment dabei, den ich wirklich nervig fand. Den Justus ist dick-Gag und Peters abgewandeltes "Schnapp ich mir" fand ich hier sogar absolut genial eingesetzt, Chapeau, so was kriegt Sonnleitner tatsächlich öfter mal ganz gut hin.
    Es herrscht einfach eine nette Wohlfühlatmosphäre, was sicher auch daran liegt, dass EUROPA diese Küstensettings einfach ganz gut liegen, weil es da nur wenige Samples braucht. die man schon seit Jahrzehnten auf dem Rechner liegen hat und schon ist man gedanklich mit am Strand, am Wasser, an der Küste. Das kriegt man bei einem Kloster, einer Bibliothek oder einem Keller halt in zehn Jahren nicht hin.

    Ich fand es sehr erstaunlich, wie viele Szenen gar nicht mit dem Autofall an sich zu tun hatten, der auch erst nach einiger Zeit überhaupt mal ins Rollen kommt. Peters Surfgeschichte wird recht breit ausgewalzt, obwohl sie nicht über den Status einer Nebenhandlung hinauskommt. Das sehe ich mit zwei verschiedenen Augen. Einerseits zeigt es mir, dass die eigentliche Handlung einfach viel zu dünn war (und das wohl auch schon im Buch, denn solche Nebenhandlungen kürzt Minninger sonst grundsätzlich rigoros raus), andererseits ist es natürlich auch irgendwie schön, dass die Detektive zwischendurch auch mal was anderes machen als ihren Detektivkrams und das durch die vorgegebenen Wettkampf-Zeiten auch nicht völlig dämlich und erzwungen rüberkommt. Es macht sie einfach nahbarer. Ich hab zB nix dagegen, wenn mal ne Zeit lang ein Fragezeichen nur deshalb abwesend ist, weil es lernen muss oder krank ist. Das hat Stefan Wolf bei TKKG immer besser gemacht.
    Mir ist nur eine Szene aufgefallen, die man nicht hätte nacherzählen müssen: Der Moment, der zu Peters Verhaftung führt. Ansonsten hatte ich nicht das Gefühl, dass Minninger hier wieder großflächig relevante Szenen zusammengestrichen hat. Gut und schlecht zugleich. Sehen wir's mal positiv und sagen, dass die Vorlage eine sehr dankbare Umsetzung ermöglicht hat.

    Hinten raus kommt dann aber wieder volle Breitseite der Standard-Sonnleitner raus: Leute mit Marotten, Cliffhanger, Nacherzählungen (dieses Mal halt ohne Kirschkuchen), neu ist nur, dass Peter mal der Schlaumeier sein darf, das ist ungewohnt ;) Ganz schlimm fand ich auch die Szene mit Rykers Geständnis. Erst fragen die drei ??? überhaupt nicht nach, wieso Ryker wusste, dass die Karre da war und dann plaudert er ungefragt alles aus. Das ist so dämlich und wird zudem halt auch null durch Ermittlungen rausgefunden, sondern durch puren Zufall. Schade eigentlich, denn manche Ermittlungsschritte in dieser Geschichte (vor allem die Beweisführung, warum DDF die Karre nicht geklaut haben können) haben sehr schön klassische Züge und wirken fast ein wenig Sherlock Holmes-mäßig und das ist ja in einer Detektivserie durchaus nicht das schlechteste Stilmittel, aber es hält eben leider nicht bis zum Schluss.

    Wie das Auto verschwinden konnte, entlockt mir am Ende auch nur maximal ein müdes Gähnen. Der Trick ist uralt. Letztlich ist nichts an dieser Geschichte auch nur irgendwie innovativ, es war wirklich alles schon da, Sonnleitner klaut sogar bei sich selbst. Die stabile Durchhörbarkeit und der verschobene Fokus auf gewisse Nebenschauplätze sind eigentlich die einzigen Punkte dieser Produktion, die das Ding noch so eben ins Mittelmaß hieven, mit Mühe und Not. Gepackt hat es mich zu keiner Zeit. Aber immerhin auch nur selten geärgert. Hat man den Anfang hinter sich, dann ist das Schlimmste auch schon vorbei. (Ich mein, da hast du ne Szene bei Gewitter im strömenden Regen mit einem Irren an der einsturzgefährdeten Brücke, der da irgendwas mit Feuer macht - und dann heißt es "Düdelüdela, am nächsten Morgen war wieder geiles Wetter und die drei ??? saßen bei ihrer Gastfamilie am Tisch und aßen Pancakes, alles super". Für diese Dramaturgie gehört man doch echt gefeuert).
    Dass das Label sich den Kram, den Minninger zusammenzimmert, auch gar nicht mehr anhört, merkt man spätestens, als Peter sich verdoppelt und gleichzeitig mit Justus zusammensitzen kann, während er auf dem Wasser am Surfen ist. Kommt aber auch erst recht spät in der Handlung, vermutlich war Heikedine da schon längst wieder zu Hause, weil die Kekse alle waren.
    Gefreut habe ich mich aber, dass bei Minninger wohl gerade mal wieder Retro-Tag war und man recht viele bekannte Musikstücke zu hören bekam. Immerhin.

    Ich könnte jetzt knallhart sagen: Stellt den Bumms endlich ein. Die 230er sind bis jetzt eine einzige Aneinanderreihung von schon x-fach durchgenudelten Handlungsversatzstücken, hat man alles schon gehört (und dabei oft wesentlich besser!), reißt einfach nicht mehr mit. Die Hauptsprecher nehmen ihren Job halt auch nicht mehr ernst, aber wie alt sind die jetzt? Um die 60? Ich kann es irgendwo verstehen, man macht den Job irgendwann zu lange und kommt einfach nicht mehr aus der Nummer raus. Die Autoren schippern nur noch in denselben Gewässern rum und wenn es jetzt zu einem radikalen Kahlschlag käme und alle ihre Verträge verlieren würden - ich wäre sofort dafür. Schade um Erlhoff, aber die kann dann ja vielleicht Die drei !!! retten, die hätten es nötig.
    Nach dem Hörspiel bin ich jetzt froh, dass ich für keine der letzten drei Buchvorlagen Geld ausgegeben habe, denn keine dieser Geschichten hätte ich lesen wollen.

    Mir graust es jetzt schon vor dem lebenden Tresor, es ist ein Minninger, mehr muss ich glaube ich nicht sagen. Ich hab's gelesen und mich ernsthaft gefragt, ob das Geschreibsel von ChatGPT stammt. Es würde mich nicht überraschen.

    5/10... weil ich heute einen guten Tag habe.

  • O.F.Tyler Sorry, dass ich jetzt erst auf deine Antwort reagiere, ich habe sie gerade erst gelesen.
    Vielen, lieben Dank für deine Eindrücke. Vielleicht bin ich dann auch mal mit dabei, wenn so eine Veranstaltung in meiner Nähe ist.

  • Am Ende ist es, nach langer Zeit, mal wieder eine für mich gute Folge.

    Ich schließe mich deiner Bewertung gerne an.
    Von der Folge habe ich, ohne einen eigentlich Grund zu haben, wenig erwartet.
    Vielleicht weil ich das Cover langweilig und irgendwie beliebig fand.
    Wobei es schon Sinn macht und die Szene auch im Hörspiel vorkommt.
    Ist ja auch nicht immer bei Hörspielen selbstverständlich.

    Mich hat die Folge richtig gut unterhalten. Auch dass die Jungs nicht nur dem Fall hinterherhecheln, sondern auch abseits davon etwas erleben.

    Schön das jetzt mal wieder eine richtig gute Folge erschienen ist.
    So kann es gerne weitergehen :]:thumbsup:

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Hab die Folge etwa 10 Minuten aktiv mitverfolgt bevor ich eingeschlafen bin :)

    Fand zumindest den Anfang recht uninteressant. Hat beim Einschlafen also nicht geschadet - Lust das Ding weiter zu hören verspüre Ich gar nicht.

    Die "Aktivitäten" abseits eines Falls mag ich nicht. Bläht ein Hörspiel so gut wie immer nur unnötig auf und zieht es in langweiliger Weise in die Länge.

    Klar, wenn es bsw.wie bei den Musikpiraten, den Comicdieben etc Hand in Hand geht ist das schon gut. Passiert bei den ??? ja nicht selten, dass sie durch Ihre privaten Aktivitäten oder durch Aushilfsarbeiten an Ihre Fälle kommen, dann finde ich das auch Klasse. Aber das gehört für mich dann zusammen.

    Jetzt aber genug gemeckert 😁 - immerhin sind neue ??? Folgen bei mir mittlerweile wieder ganz weit oben in der kurz nach Veröffentlichung"rein hören wollen" Top Liste. Was allerdings nicht an einem enormen Qualitätssprung nach oben liegt, sondern eher an den Mitbewerbern die für meinen Geschmack weitaus mehr und schneller Qualitativ abgefallen sind als der ??? Dauerläufer.

  • Huiuiui ... das war aber mal gar nicht gut. pops und Maltin haben im aktuellen Ohrcast ein passendes Urteil gefällt: Ein Unfall auf sämtlichen Ebenen. Der bisweilen peinlich anmutende Surfer-Slang, die merkwürdigen Beweggründe der Täter, die nicht wirklich zusammenpassenden Versatzstücke des Hörspielplots, ... die Liste ließe sich noch ein ganzes Stück weiterführen, doch wurde das Meiste schon von anderen genannt. Am Ende des Hörspiels war ich jedenfalls bedient. So schlecht wie diese fand ich eine drei ??? Folge schon lange nicht mehr.

  • Huiuiui ... das war aber mal gar nicht gut. pops und Maltin haben im aktuellen Ohrcast ein passendes Urteil gefällt: Ein Unfall auf sämtlichen Ebenen. Der bisweilen peinlich anmutende Surfer-Slang, die merkwürdigen Beweggründe der Täter, die nicht wirklich zusammenpassenden Versatzstücke des Hörspielplots, ... die Liste ließe sich noch ein ganzes Stück weiterführen, doch wurde das Meiste schon von anderen genannt. Am Ende des Hörspiels war ich jedenfalls bedient. So schlecht wie diese fand ich eine drei ??? Folge schon lange nicht mehr.

    Was bedeutet Lange? ;)

    Hat Dir "Melodie der Rache" etwa besser gefallen? Die fand ich komplett dämlich:D

  • So schlecht wie diese fand ich eine drei ??? Folge schon lange nicht mehr.

    Das scheint wieder einmal eine Folge zu sein, an der sich die Meinungen sehr spaltet.
    Bei vielen Hörern ist sie gut angekommen, mich eingeschlossen. Ich fand sie abwechslungsreich und kurzweilig.
    Die Folge sollten wir mit einigem Abstand dann noch einmal hören.
    Vielleicht läuft es dann wie bei "Die Rache des Untoten" :]

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  • [...] So schlecht wie diese fand ich eine drei ??? Folge schon lange nicht mehr.

    Was bedeutet Lange? ;)

    Hat Dir "Melodie der Rache" etwa besser gefallen? Die fand ich komplett dämlich:D

    Die Veröffentlichung der "Melodie"-Folge ist ja nun auch schon wieder über ein Jahr her. :zwinker:

    Aber insofern gebe ich Dir recht, dass ich sie ebenfalls furchtbar fand. Nur habe ich mich über diese Nummer mehr aufgeregt, als über die Dittert-Geschichte. Hast Du Dir denn "Melodie der Rache" komplett angehört?

    Smeralda  :huhu2: Es ist ja gut, dass jede Folge seine Hörerschaft gewinnt - so von wegen Topf findet Deckel. Aber meine Folge wird das nicht mehr. Vielleicht höre ich irgendwann noch mal rein ... wenn ich hackedicht bin und mich aus einem unerfindlichen Grund bestrafen möchte. =)

  • Hutchinson

    Ja die "Meldie" hab ich damal komplett durchgehört. Hatte sich so ergeben -normalerweise breche ich solche Machwerke ja vorzeitig ab :D

    Die Story fand ich selten doof, total langweilig und irgendwie machte alles keinen wirklichen Sinn und die ??? waren in dem "Fall" eigentlich komplett überflüssig, fand ich ;)

  • Ich habe lange keine DDF mehr gehört und habe ganz spontan auf diese Folge geklickt, weil Spotify sie vorgeschlagen hat. Erwartungen waren sehr niedrig, da ich das Cover bzw. das Thema Sportwagen total uninteressant fand.
    Die Handlung war überraschend und machte wenig Sinn zusammen - Surfwettbewerb in abgelegenem Ort, Illusionist, Sportwagen(klau) - dennoch wurde ich sehr gut unterhalten. :] Ja, die Surferbegriffe...das war schräg, aber ich hab geschmunzelt. Angenehme Atmosphäre, wenig gewittrig. =) Doch, das Hören hat sich für mich gelohnt. :]

  • Ich kann dazu nur sagen:

    Spoiler anzeigen

    Die drei ??? und der Autodieb.


    Mehr war es nämlich nicht. Und entweder man schreibt diese Geschichte als spannende Geschichte oder eben nicht.

    So war das Ganze der Diebstahl eines Sportwagens mit seltsamen Nebenschauplätzen, die lediglich als Füllmaterial dienten und dazu, den Titel schmissiger klingen zu lassen.

    Seltsam? Aber so steht es geschrieben...

  • Ich hoffe, es wird sich von den Fans dann genauso echauffiert wie damals bei dem Fall um den verschollenen Fruchtgummischatz ("Verbrechen im Nichts"), weil ganz ehrlich, niveaumäßig ist das nicht viel drüber.

    Vorweg, diese Kritik kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Gerade "Verbrechen im Nichts" ist in fast jeder Hinsicht eine Folge, die für mich ganz weit oben mitspielt. Vom passenden und mehrdeutigen Titel angefangen. Dass es einen ziemlich krassen "Twist" gibt, hat mich in diesem Gesamtkontext so gar nicht gestört, im Gegenteil, ich fand es sehr erfrischend. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden, die Folge polarisiert, das verstehe ich schon.

    Die hier in Rede stehende Folge ist, würde ich sagen, noch gutes Mittelmaß. Ja der Titel ist übertrieben reisserisch und obendrein praktisch komplett falsch. Die Story ist teils etwas "überkomplex" bis seltsam, und gegen Ende dürfte jedem Hörer klar sein, was Sache ist, wohingegen die Protagonisten sich da seltsam schwer tun. Auch das aufgesetzte Surfer-Zeug finde ich eher störend.

    Aber: stimmungsmäßig kommt die schon teils echt gut finde ich. Anfangs beim - zu kurzen - titelgebenden Gewitter an der Brücke. Und auch beim abendlichen Rumsuchen in der Scheune mit grummeligem Nachbarn fand ich das atmosphärisch richtig gut. Und die Grundidee "geklauter Sportwagen" finde ich auch nicht annähernd so abwegig wie die von vielen anderen neueren Folgen.

    Wie man sieht: die Geschmäcker sind auch hier verschieden. Ich fand die nicht so schlecht.

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