Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 379 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Februar 2025 um 19:19) ist von Agatha.

  • Inhalt:
    Der Ort Eifelheim im Schwarzwald ist seit dem 14. Jahrhundert verschwunden. Tom, Sheila, Judy und Zaengle rekonstruieren aufgrund alter Schriften, daß Eifelheim einst Teufelheim hieß, also ein Tabuort war. Die Schilderung der "Teufel" läßt aber auch den Schluß zu, daß die "Teufel" Außerirdische waren. Als Relikt findet sich ein rätselhafter Grabstein mit einer Fratze.

    Sprecher:
    Marianne Lochert - Sheila
    Gerd Baltus - Tom
    Elenor Holder - Judy
    Claus Boysen - Lippert
    Klaus Herm - Zaengle
    Heinz Schimmelpfennig - Captain
    Peter Lieck - Pfarrer Dietrich
    Peter Bögel - Sergeant
    Hans Kemner - Minoritenprediger
    Markus Hoffmann - Lautsprecherdurchsage

    Produktion:
    Von: Michael F. Flynn
    Vorlage: Eifelheim (Roman, englisch)
    Übersetzung: Walter Brumm
    Bearbeitung (Wort): Hermann Motschach
    Technische Realisierung: Andrea Mammitzsch, Brigitte Laugwitz
    Regie: Andreas Weber-Schäfer
    Süddeutscher Rundfunk 1991 / Erstsendung: 06.01.1992

    Der SWR hat das Hörspiel im Rahmen des Podcasts "Das war morgen" zum :download: bereit gestellt.

  • Das Hörspiel hat mir richtig gut gefallen.
    Natürlich regiert Kommissar Zufall stellenweise ein bisschen, denn nur das perfekte Zusammenspiel der Beteiligten bzw deren besondere Fähigkeiten und Interessensgebiete, führen hier dazu, dass sie das Geheimnis um ein, trotz weiterhin recht guter Lebensbedingungen, nach der Pest nicht wiederbesiedeltes Schwarzwalddörfchen lüften können.
    Wobei die letzten Schleier dann zwar bewusst nicht aufgedeckt werden, man sich aber, wie auch die Charaktere, schon sicher sein kann, dass das, was man vermutet, damals auch so geschehen sein soll.
    Interessante, unterhaltsame, leicht gruslig angehauchte, "rückwärtsgewandte" ;) Sci-Fi-Geschichte, bei der schrittweise rekonstruiert wird, was es mit "Teufelheim" wohl auf sich hatte.
    Gleichzeitig ist das Ganze aber auch ein Plädoyer für Toleranz Andersartigen gegenüber, denn wie sagt Tom aka Gerd Baltus in diesem Zusammenhang so richtig: "Das Mittelalter ist noch nicht vorbei."
    Der Mensch steht dem, was er nicht kennt und was ihn verunsichert, immer noch teilweise feindselig oder doch zumindest sehr misstrauisch gegenüber.

    Merkwürdig fand ich hier nur den immer wiederkehrenden Vergleich der Wesen mit "Dracula" :augenroll: , insbesondere da ja nie die Rede von Blutsaugen, nächtlicher Aktivität oder Halsbissen die Rede ist, sondern die Fremden ja viel eher als kleiner und mit seltsamen Augen beschrieben bzw dargestellt werden, außerdem sehr sozial sind und sogar versuchen, den Pestkranken zu helfen.

    Der tolle Cast tut hier ein übriges, für mich war das Ergebnis sehr "rund"!

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