Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 511 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Februar 2025 um 20:01) ist von Agatha.

  • Inhalt:
    Danny Rong, Biochemiker, bekommt wegen seiner unkonventionellen Ansichten Schwierigkeiten in seinem Institut und muß gehen. Nach längerer zwangsweiser Arbeitslosigkeit wird ihm in einem anderen Institut eine Stelle angeboten. Nach einem Gespräch mit dem Leiter des Instituts weiß Rong, was hier vor sich geht. Computer produzieren Science-fiction-Romane. Sie beherrschen zwar Satzbau, Grammatik und Sprachstil, aber um originelle Handlungen zu schaffen, brauchen sie einen ständigen Input von Ideen, die auf fatale Art und Weise den im Institut arbeitenden Wissenschaftlern abverlangt werden.

    Sprecher:
    Peter Lieck - Danny Rong
    Hans Caninenberg - Latiani
    Kornelia Boje - Nadia Trokker
    Günther Amberger - Toni Lorgo
    Günther Epperlein - Professor Dorik
    Jürgen Hoppe
    Heiner Kollhoff
    Jochen Nix
    Toni Slama
    Till Sterzenbach
    Berthold Toetzke

    Produktion:
    Von: Ilja Warschawskij
    Bearbeitung (Wort): Mary McCabe, Bernd Rullkötter
    Redaktion: Horst Krautkrämer, Andreas Weber-Schäfer
    Regie: Andreas Weber-Schäfer
    Süddeutscher Rundfunk 1980 / Erstsendung: 29.09.1980

    Der SWR hat den Hörspielklassiker im Rahmen des Podcasts "Das war morgen" zum :download: bereit gestellt.

  • Interessante, vielschichtige SciFi-Horrorstory, bei der nämlich mit dem in der Inhaltsangabe geschilderten "Computer produzieren Science-Fiction-Romane" das "dicke Ende" noch lange nicht gekommen ist.
    Hier geht es um einiges mehr, denn bald zeigt sich, dass die vordergründig guten Arbeitsbedingungen nach kurzer Zeit in kompletten Zwang umschlagen, der so weit geht, dass den Mitarbeitern regelrecht aufgezwungen wird, den überall bereitgestellten Alkohol und die Drogen zu sich zu nehmen, um noch fantasievollere Ideen zu produzieren.
    Egal, was danach aus ihnen wird, denn ihr kompletter "Verbrauch" ist ohnehin einkalkuliert. :pfeifen:
    Ich fand den gruseligen Schlusstwist hier gut gelungen, für mich hätte es ihn aber fast nicht mehr gebraucht.
    Bemerkenswert auch, wie aktuell das Basis-Thema durch die Diskussion um KI mittlerweile geworden ist.
    Damals noch Zukunftsmusik, heute in vielen Bereichen schon normal, sich von ChatGPT und Co. Texte schreiben zu lassen.

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