Der OhrCast sucht das "Hörspiel des Jahres"

Es gibt 225 Antworten in diesem Thema, welches 12.325 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. März 2026 um 10:55) ist von Mataschke.

  • Ich muss gestehen, ich bin etwas traurig, dass nicht eines von den vier meiner nominierten Hörspiele ins Finale eingezogen ist. Aber ist ist das nun mal in einem Wettbewerb. Wäre trotzdem schön gewesen. Aber egal... :zwinker:

    Von den Nominierten im Finale habe ich tatsächlich nur "Dark Maine" komplett gehört.

  • Chris2710 Nicht traurig sein. Meine Lieblinge sind auch selten ganz vorne dabei. Ist mir aber auch egal, es geht um den gemeinsamen Spaß mit unserem geliebten Hörspiel, egal wer am Ende gewinnt.

    Ich muss tatsächlich noch einiges nachhören, bevor ich abstimmen werde. Ich will vorher alle kennen. Und das geht ja bei 10 verbliebenen gut. Zumal ich die langen Serien schon kenne.

    Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
    sagte der Vater zu dem Knaben,
    dass die Dummen glücklich sind
    und die Schlauen Depressionen haben.”

    Marc-Uwe Kling

  • Meine drei Favoriten für das Hörspiel des Jahres sind:

    • Oliver Dörings Phantastische Geschichten - Faust
    • 20.000 Meilen unter dem Meer (Ohrenkneifer)
    • Seaport Secrets 25/26 Die scheintote Schachspielerin

    Überrascht hat mich die Verteilung der Shortlist. Ein 7:3 für die kommerziellen Hörspiel-Produktionen gegenüber den Rundfunk-Produktionen hatte ich nicht erwartet.

  • Spannende Auswahl, Hatch. Die Die 20.000 Meilen und die Seaport Secrets muss ich noch hören.

    Ersteres ist mir das erste Mal auf der Hörspiel Con aufgefallen. Die Ohrenkneifer waren ja selbst vor Ort und unser Mitforist Dragan hatte das dort ergattert. Seither wollte ich das mal hören und habe es dann doch noch nicht gemacht. Aber wo es jetzt in den Top10 ist und sogar in deinen Top3, da werde ich das jetzt zügig nachholen.

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    Marc-Uwe Kling

  • Von 10 Kandidaten ist nur ein Hörspiel, das von Pandoras Play, weitergekommen....:arg1::drama:

    Ich hätte gerne auch eines von Contendo und Hermann Media im Finale gesehen, aber dann nächstes Jahr!

    Ein 7:3 für die kommerziellen Hörspiel-Produktionen gegenüber den Rundfunk-Produktionen hatte ich nicht erwartet.

    Das hat mich auch positiv überrascht!
    Letztes Jahr war es noch ein 8:2 aber genau andersherum.

    Europa ist auch erstaunlich stark vertreten :]

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Smeralda : Ich denke, das liegt nicht an geänderten Vorlieben der Hörerschaft. Ich fand das Radiojahr eher schwach. Dafür hatten die Kommerziellen viele neue gute Sachen. Insoweit folgerichtig.

    Ich habe jetzt den Messertod in Chemnitz gehört. Ich muss sagen: Das geht bei mir nicht mehr als Hörspiel durch - auch wenn es gut ist.

    Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
    sagte der Vater zu dem Knaben,
    dass die Dummen glücklich sind
    und die Schlauen Depressionen haben.”

    Marc-Uwe Kling

  • Mit den Ohrenkneifern im Allgemeinen und den "20.000 Meilen" im Besonderen kann man wirklich rein gar nichts falsch machen. Auch wenn die Handlung sicherlich bekannt ist, besticht das Hörspiel auf der Produktionsebene. Geräusche, Musik, Sprecher, ... das bewegt sich auf allerhöchstem Niveau.

    Bei der scheintoten Schachspielerin ist es ehrlich gesagt ein Kompromiss meinerseits. Ich hatte bei den vorigen Runden andere Folgen der Serie auf dem Zettel. Aber die Seaport Secrets sind Labsal für meine Seele und deshalb unterstütze ich sie bei der Wahl zum Hörspiel des Jahres mit Inbrunst.

    Und Oliver Dörings Faust ist einfach bockstark. :green:

  • Ich muss gestehen, ich bin etwas traurig, dass nicht eines von den vier meiner nominierten Hörspiele ins Finale eingezogen ist. Aber ist ist das nun mal in einem Wettbewerb. Wäre trotzdem schön gewesen. Aber egal... :zwinker:

    Von den Nominierten im Finale habe ich tatsächlich nur "Dark Maine" komplett gehört.

    Kein Grund traurig zu sein, Herr Kollege.

    Ich persönlich habe mir da eigentlich keine Hoffnungen gemacht, aus der großen Runde auf die Shortlist zu kommen. Ich habe nicht einmal selbst für mich abgestimmt, muss ich gestehen. :zwinker:

  • Es war von der ersten Runde weg eine schwierige Wahl, denn 2025 war für mich saustark. Überraschend, dass es EUROPA mit 3 Hörspielen in die Endrunde geschafft hat. Gab es das schon mal? Ebenso erstaunlich, dass AUDIBLE trotz dieses Superjahres gar nicht vertreten ist und auch das Radio ergebnistechnisch geschwächelt hat. Schön auch, dass die vermeintlich Kleinen Ohrenkneifer und Pandoras Play über eine so große Fangemeinschaft verfügt. CD-VÖs sorgen in letzter Konsequenz zu einer starken Fanbindung, bei Streaming Verlagen scheint (!) dies nicht so der Fall zu sein. Ich freu mich für beide, habe meine drei Stimmen aber dem großen „alten“ Verlag EUROPA gegeben, der mit erfrischen modernen Sachen mein Hörspielherz erobern konnte.

  • CD-VÖs sorgen in letzter Konsequenz zu einer starken Fanbindung, bei Streaming Verlagen scheint (!) dies nicht so der Fall zu sein.

    Das habe ich mich auch schon gefragt.
    Ich kaufe hauptsächlich Cds & MP3 per Download, Streaming eher selten.

    Weil meine Hörspielzeit begrenzt ist (wie bei jedem also =)) muss ich selektieren was ich höre.
    Mit Europa, Pandoras Play, Contendo, Hermann Media, Dreamland & seltenener auch etwas von WinterZeit, bin ich mehr als ausgelastet und komme so schon kaum hinterher.
    Deswegen höre ich leider (!) nur selten etwas z.B. von Holy.
    Das große Angebot und, noch mehr, der hohe Output der Serien schreckt mich einfach eher ab.

    Ich lese immer wieder aber das es auch hier einige Fans der Serien gibt. Insgesamt scheint die Bindung aber nie groß genug zu sein, damit z.B. hier im Forum jemand die neuen Folgen in einzelnen Threads vorstellt. Ob das an der hohen Schlagzahl der Veröffentlichungen liegt, das weiß ich nicht.
    Aber wie gesagt, aufgefallen ist mir das auch.

    Sicherheitshalber: Mir ist ziemlich egal auf welchen Medium etwas erscheint.
    Ich kann aber jeden verstehen, der seine Vorlieben hat.
    Wir haben das Glück viele tolle Label am Markt zu haben, die alle Vorlieben abdecken. Da sollte für jeden etwas dabei sein, egal wie er/sie seine Hörspiele hören mag.

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    Einmal editiert, zuletzt von Smeralda (6. Februar 2026 um 20:29)

  • Das unterschreibe ich sofort. Meine Präferenz ist das Hörspiel, nicht das Medium. Aber als Sammler habe ich zu meiner Sammlung im Regal und zu bestimmten Serien und Labels eine deutlich engere Beziehung aufgebaut. TSB lässt grüßen. Streaming ist enorm praktisch, aber die Fließband-VÖs lassen mich schwer durchschnaufen, man hört alles fast nur mehr einmal, ergo fehlt es mir an Bindung. Die CD Produktionen höre ich öfters, sehe sie öfters und durch das Angreifen und die Booklets habe ich mehr Bezug zu den Produktionen. Vielleicht hat sich das heuer auch ein bisserl auf den OhrCast ausgewirkt? Wobei auch hier die reine CD Produktionen leider in der Minderheit sind. Die EUROPANext Hörspiele hätte ich mir alle auf CD gekauft. AUDIBLE hat klasse Produktionen, aber Du brauchst ein Abo, Dito bei Hörspielen von Holy. Diese hätten es bei mir diesmal wegen des großartigen Dreiteilers Baphomet auch in meine persönlichen Top 3 geschafft, aber dafür hatten einfach zu wenige ein Abo der App oder das Hörspiel digital gekauft. So oder so sind die Top 10 heuer durchaus interessant und ich werde die vier mir unbekannten Hörspiele nachhören.

  • Ich wundere mich gerade irgendwie über mich selbst. Ich habe jetzt die 20.000 Meilen gehört. Und ja, echt super produziert. Ich habe dann aber das Gefühl, dass für ganz aufs Treppchen ich doch eher zu Dingen tendiere, die mir auch von der Geschichte her was neues geben.

    Und dann erwische ich mich dabei, den Faust noch im Rennen zu haben. Da habe ich diese Einschränkung nicht, obwohl der ja noch älter ist. Warum das so ist kann ich gerade selbst nicht erklären .

    Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
    sagte der Vater zu dem Knaben,
    dass die Dummen glücklich sind
    und die Schlauen Depressionen haben.”

    Marc-Uwe Kling

  • Vielleicht steht der Faust höher in Deiner Gunst, da hier eine Transformation in die heutige Zeit gewagt wurde, während es die Ohrenkneifer bei ihren "20.000 Meilen" klassisch gehalten haben?

    Ich meine, dieser Stoff von Jules Verne wurde schon so oft auch im Hörspielbereich adaptiert, dass man sich schon fragen darf, ob es diese Version unbedingt gebraucht hätte?

    Meine Meinung: Es gab diese Geschichte halt noch nicht von den Ohrenkneifern. Das genügt mir als Daseinsberechtigung. :green:

  • Aber die Seaport Secrets sind Labsal für meine Seele und deshalb unterstütze ich sie bei der Wahl zum Hörspiel des Jahres mit Inbrunst.

    So, um bei den Top10 mitreden zu können habe ich den Zweiteiler nun auch gehört. Als ehemaliger Vereinsspieler ist natürlich das Schach-Thema für mich besonders witzig gewesen.
    Und nun kann ich verstehen, was Du meinst. Das ist schon eine ziemliche feelgood-Unterhaltung.

    Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
    sagte der Vater zu dem Knaben,
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    Marc-Uwe Kling

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