[Deutschlandfunk Kultur] Professor van Dusen - 51 - Professor van Dusen fährt Schlitten

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 520 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Januar 2025 um 11:50) ist von Markus G..

  • Inhalt:
    Hoch in den Norden hat es Prof. van Dusen verschlagen, nach Alaska. Die Schlittenfahrt ist, wen wundert es, eine Verbrecherjagd. Mit von der Schlittenpartie: die Polizei von Dawson City, Alaska, und selbstverständlich Assistent und Chronist Hutchinson Hatch. Der vom Professor eigens für die Schneeverhältnisse des hohen Nordens und für die Verfolgung konstruierte Pumpenmotor-Schlitten erweist sich allen konventionellen Husky-Schlitten und Fluchtmethoden als überlegen. Aber dann ist da noch der zu lösende Fall, ein "unmögliches" Verbrechen, bei dem ein Professor van Dusen wieder einmal die Beschwichtigungsformel nicht gelten läßt, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Also fällt auch das ausgeklügelte Verbrechen nicht ins alaskische Winterloch ... Und Hutchinson Hatch ist der Reporter, nicht nur des rauhen Goldgräberlebens, sondern auch dieses van­Dusen­Falles.

    Sprecher:
    Friedrich W. Bauschulte - Professor van Dusen
    Klaus Herm - Hutchinson Hatch
    Helmut Ahner - Jeremiah Skinflint, Bankier
    Helmut Krauss - Sam Steel von den Mounties
    Wolfgang Condrus - Mr. Smith alias Frank Clancy
    Erwin Schastok - Mr. Jones alias Elmer Clancy
    Kerstin Sanders-Dornseif - Miss Caprice, Künstlerin
    Eric Vaessen - Chefredakteur des "Daily New Yorker
    Hubertus Bengsch - Walker, ein "Mountie"
    Till Hagen - 1. Goldgräber, 2. Goldgräber
    Norbert Schwarz - Matrose

    Produktion:
    Von: Michael Koser
    Technische Realisierung: Georg Fett, Ingeborg Görgner
    Regie: Rainer Clute
    RIAS Berlin 1988 / Erstsendung: 28.09.1988

    Deutschlandfunk Kultur hat den Hörspielklassiker zum :download: bereit gestellt.

  • In früheren Zeiten hat man dem Überbringer schlechter Nachrichten den Kopf abspenstig gemacht. :baseball:
    Also warum sollte ich Dir im Gegensatz nicht für diese positive Botschaft danken? Aber Du hast natürlich auch damit recht, dass ich dem DLF meinen tief empfundenem Dank aussprechen möchte. :]

  • Hoffentlich habe ich jetzt nicht zu dick aufgetragen.

    Die Geschichte ist in meinen Augen einfach rundherum gelungen. Der Grund für Hatchs Dienstreise, sein und van Dusens Decknamen, der Kriminalfall selbst, die Verfolgungsjagd nebst einer "van Dusen"-Erfindung, ein erstklassiger Cast (wie immer), tolle Musik (auch wie immer), das Goldrausch-Setting. Das trifft in allen Punkten meinen Geschmack.

    Schade nur, dass Michael Koser nicht mehr in einem erklärenden Interview zu Wort kommen kann. Hier hätte mich insbesondere interessiert, ob[expander]die beiden Bankräuber eine Anspielung auf die Brüder Sass sind, welche bekanntlich in den zwanziger Jahren mithilfe von Schneidbrennern "Pionierarbeit" auf dem Gebiet der "Geldschrankknackerei" leisteten. Solche Anachronismen verwendete Koser immer mal ganz gern, wenn es der Handlung diente.[/expander]

  • "Frage: Was tut unser verehrter Herr Oberbürgermeister?

    Antwort: Nichts.

    Oder doch: Er grinst. Anscheinend glaubt er, die schwerwiegenden Probleme unserer Metropole schlicht und einfach ausgrinsen zu können."

    Und das haben Sie geschrieben, Mr. Hatch?

    =) Zweifellos einer der lustigsten Anfänge aller Van Dusen-Folgen! Und das alles unterlegt mit der berühmten Musik "The Typewriter" von Leroy Anderson.

    Bei der Erstausstrahlung anno 1988 war ich schon seit mehreren Jahren Fan, und habe natürlich brav in meinem Zimmer gesessen, das Radio auf RIAS 1 eingestellt und pünktlich auf die Aufnahmetaste gedrückt. :]

    Das Besondere dieser Folge ist natürlich das Winter- und Schneeszenario. Zu meinen persönlichen Lieblingsfolgen zählt sie zwar nicht, aber sie kommt trotzdem hin und wieder in meine Playliste.

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