Die Brixton Boys - 1 - Das Rätsel der 28 Stufen

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema, welches 2.569 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juli 2025 um 08:19) ist von Blue Dog.

  • Voraussichtlich am 07. März 2025 erscheint:

    Inhalt:
    Ein Spukschloss. Eine gefährliche Erbschaft.
    Denn nur, wer es einen Tag in dem alten Gemäuer aushält, darf sein Erbe antreten.
    Kaum schließen sich die Türen hinter den Jungen, schlittern sie von einem gruseligen Vorfall zum Nächsten.
    Wer ist für den Spuk verantwortlich? Was steckt hinter der seltsamen Botschaft und wo zum Henker sind denn bloß die darin erwähnten 28 Stufen?


    Zusatzinfo
    Die Serie an sich wird beworben mit folgendem Text:
    Die neue Jugendkrimi-Hörspielreihe von Markus Winter (SHERLOCK HOLMES CHRONICLES, DiE DR3i, Ghostly Tales & Creepy Stories).
    Spannende Kriminalfälle, scheinbar unlösbare Rätsel, haarsträubende Erlebnisse.
    Für die drei Geschwister Josh, Hank und Jeff aus dem Londoner Stadtteil Brixton
    kann es nicht knifflig und mysteriös genug sein.
    Mit Eifer und Elan stürzen sich die Drei in jedes Abenteuer. So wie auch in diesem Fall...


    Bereits vorbestellbar, u.a. hier:
    Amazon


    Es gibt zur Folge 1 scheinbar eine Folge 0 als Bonus.

    Dazu steht z.B. bei Amazon:
    Exklusive und limitierte Erstauflage als DOPPEL-CD.
    Enthält den Extra-Fall "Folge 0 - Willkommen in Brixton".
    Nur solange der Vorrat reicht.

    Zur Folge 0 gibt es ebenfalls ein Cover:


    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

    2 Mal editiert, zuletzt von Smeralda (28. September 2025 um 11:58)

  • Die Serie könnte genau meinen Nerv treffen.
    Ich werde bestimmt reinhören!

    Auch wenn die Treppe bei Folge 1auf dem Cover mich kirre macht irgendwie =)

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • [...] Auch wenn die Treppe bei Folge 1auf dem Cover mich kirre macht irgendwie =)

    Also wenn Dich diese Treppe schon kirre macht, dann muss Dich diese Nummer doch in den Wahnsinn treiben, oder?

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Zitat

    Exklusive und limitierte Erstauflage als DOPPEL-CD.
    Enthält den Extra-Fall "Folge 0 - Willkommen in Brixton".

    Ich habe Folge 0 nun schon mehrmals gehört, weil ich in der Nacht nicht so recht schlafen konnte. Vorab, ja ich finde es bisher nicht so "catchy", dass ich unbedingt mehr hören würde. Das liegt aber nicht an der Geschichte selbst.

    Theoretisch finde ich es gut, denn man wird in das Szenario "reingeworfen" und lernt die Familie erstmal kennen. Dann gibt ein ein paar "???" Anspielungen und es wird ein Fall gesucht, der so scheint es, eigentlich kein Fall ist. Sehr gut empfinde ich hier die Mutter, die das Hobby ihrer Jungs irgendwie akzeptiert und sogar lobt, dass die Schlussfolgerungen wirklich gut sind. Meist sind solche Figuren ja eher "anti" angelegt. Auch, dass es da zwischenmenschliche Probleme mit dem Vater der Jungs gibt, finde ich einen schönen Aspekt. Auch die Inszenierung selbst ist in Ordnung. Ich empfand es als sehr "unaufgeregt", was natürlich auch einen Vorteil zum Einschlafen bietet.

    Der Stimmen-Cast ist soweit sehr gut und Dietmar Wunder führt sehr schön durch die Geschichte als Erzähler. Nun kommen wir aber zu dem Knackpunkt, weshalb mich die Serie nicht so kriegt, wie erhofft. Und das liegt sowohl an den 3 Hauptrollen als auch an den Sprecher-Besetzungen. Josh, Hank und Jeff sind bisher austauschbare Figuren. Die Brüder haben keine (für mich) erkennbaren Unterscheidungsmerkmale, außer dass einer von denen die Detektivarbeit wirklich sehr ernst nimmt und daher alles vorantreibt. Und wer mitgelesen hat... Ja, ich schrieb "einer", denn so sehr ich Henning Nöhren, Vincent Borko und Benjamin Kiesewetter auch mag und als Sprecher vorher kannte, so sind die Stimmfarben doch einfach zu ähnlich. Und nein, ich bin niemand, der ansonsten damit Schwierigkeiten hat. Aber ich habe die ganze Folge über oft erahnt, wann Henning Nöhren spricht, doch wenn sich die Stimmen der 3 in einem Dialog vermischen, wusste ich nicht mehr, wer wann und was gesagt hat. Das ist ein starkes Problem und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen werde. Ich habe Folge 1 aber auch noch hier liegen, sodass ich da noch abwarte.

    Fazit: Ein schöner Einstieg und eine etwas verschachtelte Story, die aber keine Nostalgie-Gefühle auslöst (ist halt sehr modern inszeniert, was aber auch passt). Und ich habe halt das Problem mit den 3 Hauptstimmen. Ergo, ich bleibe noch dran und werde dann sehen, ob ich es weiter verfolge oder nicht.:zustimm:

  • Josh, Hank und Jeff sind bisher austauschbare Figuren. Die Brüder haben keine (für mich) erkennbaren Unterscheidungsmerkmale, außer dass einer von denen die Detektivarbeit wirklich sehr ernst nimmt und daher alles vorantreibt. [...] so sind die Stimmfarben doch einfach zu ähnlich. Und nein, ich bin niemand, der ansonsten damit Schwierigkeiten hat. Aber ich habe die ganze Folge über oft erahnt, wann Henning Nöhren spricht, doch wenn sich die Stimmen der 3 in einem Dialog vermischen, wusste ich nicht mehr, wer wann und was gesagt hat. Das ist ein starkes Problem und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen werde.

    Ich habe mittlerweile die erste Folge gehört und muss mich Dir, was die drei Hauptsprecher angeht, leider vollauf anschließen.
    Außer dass ich zu Beginn der Point Whitmark-Serie etwas Probleme hatte, die Sprecher zu unterscheiden, macht mir das sonst eher selten Mühe.
    Aber hier sind die drei Stimmen so ähnlich - und keine davon irgendwie markant, sondern einfach nur nett-durchschnittlich - dass ich anfangs sogar dachte, der dritte Bruder wäre zuhause geblieben. :pfeifen:
    Für mich klang das wie nur zwei Jungen, von denen der eine (ich denke mal, es war Hank?) sehr an "enrsthafter" Detektivarbeit interessiert war, während der andere (Jeff?) ihn deshalb ständig verulkte und nicht mal das Wort "Deduktion" richtig aussprechen konnte. ;)
    Das ist in der Tat ein Problem, denn die drei sollen ja keine eineiigen Zwillinge sein, sondern Brüder unterschiedlichen Alters, da verwirrt es einfach extrem, wenn man erst mal noch mehrere Folgen braucht, um zu lernen, sie stimmlich auseinanderzuhalten.
    Zumal ihre Eigenheiten bzw Fähigkeiten - zumindest für mich - austauschbar waren.
    Der Fall beginnt ansonsten vielversprechend: die "Brixton Boys" sind mit ihrer Mutter zu einer Testamentseröffnung auf ein Schloss geladen, das der reiche John Barlow vor einigen Jahrzehnten nach mittelalterlichen Vorlagen erbauen ließ, mitsamt zahlreicher Geheimgänge, die die Jungs im Laufe des Abenteuers natürlich auch erkunden.
    Durch den Schauplatz habe ich mich schon sehr an das "Gespensterschloss" bei den Fragezeichen erinnert gefühlt, insbesondere, da bald noch ein "Geist" auftaucht, wie wir ihn auch schon aus dieser Geschichte kennen, und einer der Brüder sogar das Buch selbst erwähnt, jedoch, ohne den Titel zu nennen.
    War eine schöne Hommage! :zustimm:
    Schnell entbrennt unter den anwesenden Erben ein Streit, denn natürlich ist nicht jeder mit dem zufrieden, was der alte Mann ihm oder ihr zu hinterlassen bereit war.
    Doch es kommt noch dicker! Eine Klausel besagt, dass nur diejenigen überhaupt ihr Erbteil erhalten, die 24 Stunden im Schloss zubringen, beginnend mit 23:00 Uhr des selben Tages.
    Und diese Nacht wird es für etliche Charaktere ordentlich in sich haben, mittendrin natürlich die unternehmungslustigen "Boys", die anstelle ihrer Mutter bleiben.
    Dabei zeigt sich, dass die meisten Anwesenden ihr eigenes "Süppchen" zu kochen versuchen, zumal es noch um einen lange verschwundenen "Schatz" geht.
    Außerdem ist nicht jeder, das, was er zu sein scheint, was für zusätzliche Verwicklungen sorgt, bis sich schließlich alles auflöst, woran die drei Jungen nicht unwesentlich beteiligt sind
    Die Geschichte fand ich insgesamt nicht schlecht und auch unterhaltsam.
    Der Autor bemüht sich wirklich, einen starken Auftaktfall zu bieten, der viele Elemente einer guten Krimigeschichte für Jugendliche (und auch Erwachsene ;) ) beinhaltet.
    Man muss aber schon konzentriert bei der Sache bleiben, denn es gibt diverse Twists und eine ganze Reihe handelnder Personen, dazu auch solche, die nur noch indirekt eine Rolle spielen.
    Das Schloss ist verwinkelt, mal tut sich hier ein Schauplatz auf, mal dort, auch dadurch, dass ein vierter Junge, Ronny, eine Rolle spielt, und man mal etwas über diese Erben, mal über jene erfährt.
    Seltsam war für mich von Anfang an die Figur des Reporters, der sich ebenfalls mit einschließen lassen darf, ohne einer der Begünstigten zu sein.
    Kann mir kaum vorstellen, dass die ihm gestattet hätten, auf der Jagd nach einer "guten Story", mit im Schloss zu übernachten, zumal ihn ja niemand kennt...
    Auch der Auffindungsort des "Schatzes" kam mir ein bisschen unwahrscheinlich vor.

    Spoiler anzeigen


    Gar nicht mal, dass keine Tür vorhanden war, sondern vielmehr, dass der Raum angeblich eine Unmenge Artefakte und Reliquien enthalten sollte.
    Was hatten die denn bitte in einer "Rumpelkammer" zu suchen, wo doch einige Zeit vorher berichtet wurde, dass Barlow im Zuge der Schlossrenovierung ein Museum für seine zahlreichen wertvollen Stücke hätte einrichten lassen?
    Hat für mich nicht richtig gepasst.

    Seltsam war auch, dass einer der Charaktere, obwohl er die Jungs ja auch gerade erst kennengelernt hat, offenbar schon der Meinung ist, sie könnten für ihn ein Geheimnis ausknobeln, und ihnen zu diesem Zweck etwas zukommen lässt, was für ihn selbst zu schwierig zu lösen war.
    So ein Verhalten lasse ich mir gefallen, wenn langjährige Hobbydetektive wie die Fragezeichen irgendwo eingeladen sind, die ja bereits über einen gewissen Ruf verfügen. ;)
    Aber diese "Brixton Boys", die hier ja offensichtlich erst ihren 1. oder bestenfalls 2. Fall lösen? :schock:

    Insgesamt eine solide Krimifolge, bei der so einiges Spannende passiert und deren Setting wirklich viele Möglichkeiten bietet.
    Aber dass ich persönlich keinerlei "Beziehung" zu den Jungs aufbauen konnte, da sie einfach stimmlich und (zumindest noch) auch charakterlich zu wenig individuell gestaltet sind, war hier für mich ein großes Manko.
    Es wäre hoffenswert, dass das lediglich "Auftaktschwierigkeiten" sind, und ich werde deshalb auch zumindest noch den "Venezianischen Spiegel" hören.

    Ungewöhnlich fand ich noch, dass Dietmar Wunder, als Erzähler, alles im Präsens berichtet, während solche Geschichte ja normalerweise in der Vergangenheitsform abgefasst sind.

  • Agatha Ich kann dir eigentlich in allen Punkten nur zustimmen. :zustimm:

    Ich habe die reguläre Folge 1 nun auch gehört und inhaltlich gefällt sie mir auf jeden Fall deutlich besser als Folge 0. Die Szenerie um die mysteriöse Erbschaft und das Spukschloss sind sehr gut geschrieben. Dazu viele verschiedene Charaktere und durchaus auch Überraschungen. Knackpunkt sind aber weiterhin die 3 Hauptrollen. Ich wüsste immer noch nicht, wer jetzt wann und in welcher Szene dran war. Die Stimmen bekomme ich einfach nicht auseinander und die Charaktereigenschaften sind im Grunde weiterhin nicht vorhanden. Natürlich kann sich dies noch im Laufe der Folgen entwickeln, daher sei es drum. Aber das mit den Stimmen "wurmt" mich schon ein wenig. Bei Folge 2 und 3 bin ich eindeutig noch dabei, aber wenn es für mich mit der Stimm-Trennung nicht besser wird, höre ich danach auf. Handwerklich ist aber alles gut gemacht und Langeweile kam mir beim Anhören der Folge nicht auf. :D

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