Die Abenteuer der Letzten Helden - Seriendiskussion

Es gibt 112 Antworten in diesem Thema, welches 9.492 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Februar 2026 um 13:10) ist von Securitate.

  • Ich habe da jetzt wirklich ´mal ´drauf geachtet. Sobald die Titelmusik einsetzt, spring mein Puls sofort nach oben. Und mit nach "oben" bin ich nicht allein. Dazu aber später mehr.

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich schon immer eine Schwäche für besonders "kranke" Charaktere hatte und so ist es tatsächlich Mala mit der ich aktuell meine Freude habe. Und das obwohl sie nach wie vor unter dem wirklich bösen und fiesen Einfluss von Gargula steht. Aber auch hier scheint sich für den Moment das Blatt ein bisschen zu wenden. Und das ausgerechnet im Die Abenteuer der Letzten Helden - 043 - "Tempel Schattenhain", von dessen Ort sich nun das ultimativ Böse den Weg nach "oben" an die Oberfläche kämpfen werden wird. Und dabei geht es schon gar nicht mehr um einen Kampf. Hier geht es um eine Invasion auf Falkenfels und von da aus werden die von der mächtigen, dunklen Magie der "Necrosphäre" stehenden Morlocks und Gargula ihren Feldzug über die Welt der Lichtglotzer starten, während Delphi den Zweifronten-Krieg in Sonnenpass auf den Weg bringt.

    Das sind wirklich üble Aussichten für unsere, für den Moment noch körperlich getrennten zwei Schnelleingrifftrupps um "Tib, Amon und Saphira" bzw. "Iris, Guildenstern und Rosencrantz". Zweitere Bande stielt der Serie in ihrem Tun für meine Begriffe übrigens aktuell die Show, weil es einfach Bock macht zu hören, dass die Drei sich scheinbar hassen, aber in Wirklichkeit viel mehr respektieren, weil sie wirklich gut zusammen funktionieren.

    Merklich geschwächter sind sind da schon Erstere. Tib steht zwar wieder in telepathischer Verbindung mit Iris, aber Amon kann kaum den Griff seines Schwertes halten. Saphira ist merklich geschwächt, kann dann aber nachdem sie wieder erstarkt ist für den stärksten Moment der Folge sorgen, der zwar Schlimmeres verhindern kann, dann aber wieder zum Erliegen kommt, weil sie niedergestreckt wird.

    Es sieht wirklich nicht gut aus. Alles scheint auf die totale Auslöschung hinaus zu laufen.

    Doch Moment, da sind ja auch noch Mina, Abt Godric und der Großmeister Ziban. Noch wähnen sie sich in Sicherheit. Vielleicht können sie die ganze Kiste noch kippen; wenngleich ich bei Mina immer noch der Meinung bin, dass...

    Ne, das führe ich nicht weiter aus. Macht euch selbst ein Bild von ihr. Wobei...es hört ja kaum Jemand diese Perle; warum auch immer.

    EDIT: Haaalt, da wäre ja noch die verräterische "Wurst" Maester Frederic zu erwähnen. Tatsächlich nimmt der Drecksack einen unglaublich wichtigen Teil bei der Invasion ein, weil er als Magier seine Geschicke um die Einleitung des Ritual der dunklen Magie in den Kessel werfen muss. - Bleibt zu hoffen, dass er, wenn die ganze Nummer doch ein gutes Ende nimmt, richtig eine eingeschenkt bekommt; Drecksack!

    EDIT 2.0: Ja und was hat es mit "Lady Shizané, Dobeus und Gavvendyles Geist" auf sich? Können die noch mehr als Traumgras rauchen?

  • "Schnappt mich doch...schnappt mich." - Gleich zu Beginn ist dieser Moment um Mina von Rosendorn, gesprochen von der einfach nur starken Franciska Friede, so herzzerreißend süß und liebevoll inszeniert und stellt dabei allerdings auch schon den Höhepunkt an Glückseligkeit dar. Denn was da kommt, ist wirklich böse. Doch wer kommt da auf was zu und wo schlägt es dabei zu? - So viel sei an dieser Stelle verraten: "Überall." Oder es mit den Worten von Delphi zum Ausdruck zu bringen: "Großes steht bevor...Großes und Dunkles... ... ..."

    Und wenn ich von "überall" spreche, dann kann man wirklich fast schon glauben, dass Die Abenteuer der Letzten Helden - 044 - "Die Necrosphäre" einen allumfassenden Mantel der Finsternis über die Menschheit ausbreiten will, denn in dieser Folge verliert man fast schon den örtlichen Überblick ob des vielfachen inszenatorischen Springens von Ort zu Ort. Was im Umkehrschluss heißt, dass a) hier höchste Aufmerksamkeit als Hörer gefragt ist b) es diese Episode zu einem wahren Kunstwerk macht und c) man förmlich spürt, dass immer mehr Druck zum sich anbahnenden großen "Gargula"-Finale aufgebaut wird.

    Aber und an dieser Stelle kommt ein kleiner mahnender Zeigefinger von mir in Richtung Aschaffenburg. Treibt es nicht auf die Spitze oder anders ausgedrückt: "Findet bitte den richtigen Moment zum Abschluss des Zyklus und verrennt euch nicht in dieser Phase."; warum? Das kann beim Hörer schnell in Verdrossenheit münden und das wäre mega-schade.

    Für den Moment sehe ich da noch keine Gefahr. In Gefahr geraten - und damit komme ich noch ´mal auf das Thema "Sprünge" zurück - lediglich alle die sich für den Moment in Gremgall, Sonnenpass und der Akademie befinden. Das ist inszenatorisch äußerst clever umgesetzt, erfordert aber wie bereits erwähnt höchste Aufmerksamkeit.

    Die erfährt übrigens auch unser Meuchler, der auf schmerzhafte Art und Weise erfahren muss, dass er sich verzockt hat. Tatsächlich ist es ausgerechnet Tib, der ein Problem damit hat und womit ich so nicht gerechnet hätte, weil die ganze Suppe so überhaupt erst irgendwo mit seinem Drang nach Vergeltung angefangen hat. Sei es ´drum: Es ist halt doch tot, was gehorcht und dient.

    Apropo Tib. Das Team findet mehr und mehr wieder zusammen, allerdings ist Team "Tib & Co" noch nicht klar, wen Iris im Schlepptau hat. Auf den Moment freue ich mich jetzt schon.

    So oder so gelingt es dem Feuerwehrflattervieh "Iris" über Umwege der bis dahin außer Gefecht gesetzten Saphira - ich liebe diese Frau - die Freiheit zu ermöglichen und sorgt unter Zuhilfenahme einer alles in den Schatten stellenden Produktionsqualität mit Oskar reifen Musikelementen den besten Moment in diesem Hörspiel. - Scheiße...war für ein Kraft.

    - - - Übrigens ich höre diese Folge gerade zum 4. Mal - - -

    Dicht gefolgt von "...sie lebte" - Halte mich für verrückt, aber auch ich habe "sie" beim Hören gespürt. - Ja, was soll ich sagen? - Das ist Kunst und ein wahrer Geniestreich von Paul Burghardt.

    Und wenn wir schon bei Namen sind. Selten habe ich das Böse so schön sprechen hören, wie es Sandra Schwittau als "Gargula" tut. Richtig mieses, fieses und böses Miststück. Auch Stefan Weißenburger als "Taznak" richtig gut. mein stiller Liebling? - Ganz klar: "Gerrit Schmidt-Foß". Der spielt nicht nur den Guildenstern, nein er lebt ihn und findet dabei einen großartigen Mix aus Ego, Freundschaft und Planlosigkeit. - I love it.

    Doch stop ´mal...Was´n da mit Frederic los. - Ewignacht macht es machbar. - Nicht wahr?

    Ein wahr gewordener Traum ist für mich, wenngleich es wirklich übel ist, dann natürlich das Ende, das zum Schluss einen so heftigen Cliffhanger präsentiert bekommt, dass ich es kaum erwarten kann, dass der Mehrfronten-Krieg nun Unterstützung von einem alten und von vorzeitlicher KI gestützten Begleitung bekommt. - So genial, den jetzt nochmal sprichwörtlich "auftauchen" zu lassen.

    Ich tauche jetzt aber ab und lasse mich mit dieser Folge ein weiteres Mal allein, in mitleidigem Gedanken an Jeden, der diese Hörspielperle nicht hört.

    Epilog: Die Musik ist einfach ein Traum und das Stück am Schluss ist einfach nur "Two Steps From Hell"-Style - Das feiere ich so steil.

  • Securitate Du bist glaube ich unser größter weiblicher Hörspielfan! Mögest du tausende Sprößlinge in die Welt setzen die es dir gleich tun!

    Wir sind fleißig an der Arbeit und sind auf jeden Fall sicher: Dieses Jahr wird auch die dritte Staffel fertig bis Folge 75. Nächstes Jahr ist schon das Finale mit Folge 100 im Visier.

  • Securitate Du bist glaube ich unser größter weiblicher Hörspielfan! Mögest du tausende Sprößlinge in die Welt setzen die es dir gleich tun!

    [...]

    Zu viel der Ehre, aber vielen, lieben Dank. :drueck2:

    [...]

    Wir sind fleißig an der Arbeit und sind auf jeden Fall sicher: Dieses Jahr wird auch die dritte Staffel fertig bis Folge 75. Nächstes Jahr ist schon das Finale mit Folge 100 im Visier.

    Das hört sich für mich nach einem sehr guten Plan an.

    Was im Umkehrschluss heißt, dass es dann in Die Letzten Helden - "Die Neue Welt" geht, richtig?

    Und da war doch noch was. :hinterhaeltig:

    :girly:

  • Das hört sich für mich nach einem sehr guten Plan an.

    Was im Umkehrschluss heißt, dass es dann in Die Letzten Helden - "Die Neue Welt" geht, richtig?

    Und da war doch noch was. :hinterhaeltig:

    Ja. Ich weiß. Alesia. Immer daran denken: Wir haben den Abonennten 24 Folgen pro Jahr zugesagt. Nächstes Jahr nochmal Abenteuer. Dann wird es spannend :) DLH ist einfach unfassbar aufwendig zu produzieren. Und bei Monster, Mythen und Artefakte, sowie Die neue Welt bin ich federführend. Und das ist in der Tat sehr schwer. Habe soviel andere Projekte. Aber ich bin dran. Auch dieses Jahr schon.

    Zu viel der Ehre, aber vielen, lieben Dank. :drueck2:

    Doch. Doch. Hast du dir verdient. Nur deine Telefonphobie bedarf der Besserung.

  • Hahahaha. Tja. Telefon-Phobie kann man mir nicht vorwerfen.

    Ich bin ein sehr extrovertierter offener Mensch. Für mich ist es normal mich mit Menschen zu verbinden. Seien es Fans, etc... Das gibt immer auch herrlichen Feedback. Aus diesem Grunde habe ich auch in meiner Arbeit immer Wege und Möglichkeiten geschaffen Kreative zu verbinden. Siehe Hörspiellabor, sie die APP, etc... Ich habe nicht dieses Konkurrenzdenken, dass einige für sich vereinnahmen. Das führt zu nichts.

  • Guildenstern: "Dieses Gefährt ist selten und ich will es haben. - Was kostet es?" - Ich liebe diesen Kerl.

    Und eben dieser Kerl befindet sich zusammen mit dem Rest der auf eine stattlich angewachsene Anzahl von "Team"-Mitgliedern erweiterte Truppe weiterhin unter der Erde; irgendwo zwischen Gremgall und Falkenfels. In Falkenfall wiederum greift weiterhin eine gesteigerte Panik um sich, die aber nach anfänglicher Schilderung und souveräner Leitung von Mina - der ich trotzdem immer noch nicht so richtig (ver)trauen möchte - im weiteren Verlauf nicht weiter vertieft wird. Denn in dieser Folge liegt der Fokus erst einmal auf Leonardo und Sciotilus, die sich Die Abenteuer der Letzten Helden - 045 - "Im Reich des Lavawurms" auf der Suche nach dem sagenumwobenen Nocturnerz, einem magischen Metall mit ungeahnter Macht befinden.

    Und an dieser Stelle muss ich ´mal in das Holy´sche Handwerk grätschen und den warnenden Finger erheben, David : Ohne jeden Zweifel macht die Kombination von Leo & Scio irre Spaß, weil sie wirklich ungewöhnlich ist. ABER, übertreibt es bi...bi...bi...bi...bitte nicht mit der "Sprachstörung" von "Scio". Das könnte beim Hörer schnell in Frust münden und das wäre wirklich schade, denn die Idee von der wirklich ungewöhnlich verwandlungsfähigen Maschine ist großartig; so viel dazu.

    Nämlich eben diese Maschine ist es auch die dem Sturmtrupp auf der nach hinten ´raus angelegten Jagd nach dem Wurm, der einen entscheidenden Teil der Lösung um das Metall ebnet bzw. sie vor weiterem Unheil bewahrt.

    Was sich zunächst als Flucht vor dem Wurm darstellt mündet jedoch letztlich in die Flucht nach vorne, denn überraschenderweise - und das gefällt hier natürlich Niemanden so richtig - scheint das Würmchen einen entscheiden "Beitrag" zu dem Erlangen des Nocturnerz darzustellen. Und da eben dieses Metall wiederum in der Lage zu sein scheint einen wichtigen Beitrag zur Vernichtung der Necrosphäre leisten zu können, müssen sie in den sauren Wurm beißen müssen; quasi seinen Zorn ausnutzen, nachdem "weiche" Worte wie immer nix bringen.

    Das bedeutet Ärger und geht einher mit einem für den Moment wirklich heftigen Kampf, der allen Beteiligten alles abverlangt und nicht jeden in freudige Stimmung versetzt, was insbesondere Rosencrantz mit dem Hinweis auf Nachverhandlung seines Gehalts zu verstehen gibt, sobald sie nach Babylon zurückgekehrt sein werden; wenn es denn überhaupt dazu kommt.

    Der mit Abstand dümmste Plan, den Tib jemals hatte - um es mit Iris´ Worten zu sagen - wird auf die Beine gestellt, denn das Nocturn muss "geschürft" werden. Also Körbchen gepackt und Kräutersuche marsch...

    Auf den macht sich auch Amon mit seinem Liebchen Saphira; was im Umkehrschluss heißt, dass die Gruppe sich, wenn auch nur überschaubar, erneut trennen muss, um Gevatter "Knochengroll" in Zaum zu halten.

    Japp, richtig gehört. Denn ein weiterer Spieler hat unterdessen das Schlachtspielfeld betreten und weitet den für den Moment sich entwickelnden Handlungsrahmen enorm aus.

    Es mu...mu...mu...muss - ach, lassen wir das doch lieber - gelingen. - Aber wird es das auch? - Möglichweise macht ihr euch doch selbst ein "Bild" und hört euch endlich diese unglaublich starke und in dieser Form einzigartige Hörspielserie am deutschen Markt an.

    Verdammt! - Was hat diese Folge zum Ende wieder in mir für Emotionen hervorgebracht. - Hammer!

    Epilog: Ach was soll es. Natürlich gelingt es, denn die anfänglich geplante Körpererweiterungs-Kristall-Nummer, die das Würmchen vom Einlenken überzeugen sollte und kläglich gescheitert war, erweist sich nach hinten heraus als wahrer Geniestreich und indirekter Bezwinger des wandelnden Knochenhaufens, der nun endlich die Seltene Erde freilegt, mit der sich unsere Reisegruppe nun endlich und mit großen Hoffnungen auf das Selbige setzend, auf den wahrscheinlich weiterhin beschwerlichen Weg nach Falkenfels macht.

    Nicht ahnend und damit komme ich auch schon zum Ende der Geschichte, dass sich die Dunkle Schar weiter seinen Weg nach vorn, oder sollte ich besser sagen, oben bahnt?!

    ...es ist eben nicht tot, was gehorcht und dient. - Ich liebe diesen Spruch.

    Nachbrenner: Mir fällt gerade ´mal wieder auf, wie umfangreich meine "Berichte" zu den Abenteuern mittlerweile ausfallen. Das spricht wirklich für sich selbst, oder?

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