[WDR] Dämonenjäger Ewald Heine

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 3.456 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. August 2025 um 20:08) ist von Camelion.

  • Inhalt:
    Das Berlin der 1920er ist ein bebendes Zentrum des Okkultismus. Ominöse Bruderschaften, trügerische Schamanen und Monstren aller Art beleben seine Straßen. Mittendrin: Ewald Heine - Horror-Autor, Koks-Enthusiast und besessen von Dämonen. In jeder der 10 Folgen erzählt die Grusel-Hörspiel-Serie einen neuen mysteriösen Fall in einer Stadt der Sünde und finsteren Magie.

    Sprecher:
    Helgi Schmidt
    u. a.

    Produktion:
    Von: Lars Henricks
    Musik: Verena Guido
    Regie: Thomas Leutzbach

    :wegweiser: ACHTUNG: Die Serie ist erst ab dem 07.08.2024 in der Audiothek verfügbar. Bis jetzt gibt es nur den Trailer. Sobald die Folgen online sind, trage ich die Links nach. :wegweiser2:

    Der WDR hat die 10teilige Hörspielreihe noch NICHT zum :download: bereit gestellt.
    :download: Trailer

  • Oh, aber ich freue mich schonmal drauf! :thumbup: Is ja nicht mehr lange bis dahin!
    Danke für den Hinweis!
    Die Berliner 20er Jahre des letzten Jahrhunderts sind und bleiben beliebt als Setting für Hörspiele etc..

  • Ist das so?

    Man beachte den Smiley. Der grinst da nicht ohne Grund. :zwinker:

    Hab’ bisher nur die ersten 1¼ Folgen gehört und bin noch nicht sicher, ob das jetzt lustig oder ernst oder irgendwas dazwischen sein soll.
    Aber die Dämonenstimme im Kopf mit ihren süffisanten Kommentaren hat mich doch an Caine erinnert… (Womit ich nicht unterstellt haben will!)

  • Hab’ bisher nur die ersten 1¼ Folgen gehört und bin noch nicht sicher, ob das jetzt lustig oder ernst oder irgendwas dazwischen sein soll.

    Also, ich habe bisher die Hälfte der Folgen durch.
    Ist jetzt nicht die Neuerfindung des Dämonenjäger-Genres ;) , aber lässt sich gut weghören.
    Dadurch, dass die Folgen jeweils relativ kurz sind, geht es ja auch, was die "Fälle" angeht, zackzack, lediglich die Rahmenhandlung bleibt halt bestehen.
    Folge 4 hat dann aber doch schon sehr an "Die Spinne" erinnert :pfeifen: , aber ich schätze mal, dass sich auch für die eine oder andere sonstige Story irgendwo Parallelen finden lassen. ;)

    Da ich "Caine" praktisch gar nicht kenne (war genau zu der Zeit, wo ich wieder richtig eingestiegen bin ins Hören, und da gab es dann einfach zu viele Serien, die mich sehr viel mehr interessiert haben), ist für mich die Idee mit der "Dämonenstimme" noch nicht schon überstrapaziert. Passt. :)
    Ich mochte die "Korridore" von Henriks und Haase, hier bleibe ich definitiv auch dran. :zustimm:

    Da ich allerdings Piefkes Geschichten geschuldet ohnehin aktuell in den 20ern Berlins unterwegs bin, klicke ich ´mal ´rein.

    Dieser Hintergrund ist doch auch im Hörspiel seit ein paar Jährchen recht beliebt. :zustimm:
    Ich sage mal nur "Die juten Sitten" oder "Der nasse Fisch". :)


  • Folge 4 hat dann aber doch schon sehr an "Die Spinne" erinnert :pfeifen: , aber ich schätze mal, dass sich auch für die eine oder andere sonstige Story irgendwo Parallelen finden lassen. ;)


    Der "Die Spinne"-Autor Hanns Heinz Ewers diente ja als Vorbild der Figur Ewald Heine, da muss da ja quasi mit rein (zum Glück nur sowas, hätte bei Ewers Werk ja auch schief gehen können...)

  • Da ich allerdings Piefkes Geschichten geschuldet ohnehin aktuell in den 20ern Berlins unterwegs bin, klicke ich ´mal ´rein.

    Dieser Hintergrund ist doch auch im Hörspiel seit ein paar Jährchen recht beliebt.
    Ich sage mal nur "Die juten Sitten" oder "Der nasse Fisch".

    Ja, das hatte ich zwischenzeitig mitbekommen, aber beide Storylines haben mich nach dem Querlesen nicht überzeugen können mir die Hörspiele anzuhören.
    Insbesondere auf die Sitten habe ich ja sowas von kein Bock.

    Pifke is da schon echt cool. Da war sofort eine mega Sympathie aufgebaut.

  • Bin jetzt durch und immer noch unentschlossen…

    Von der an sich begrüßenswerten Tatsache eines öffentlich-rechtlichen Dämonenjägers abgesehen (nicht, dass er tatsächlich viele Dämonen jagen würde, aber vielleicht kommt das ja in einer eventuellen zweiten Staffel noch), ist die Serie sicherlich nicht schlecht, hat mich jetzt aber auch nicht vom Hocker gehauen. Irgendwie plätschert das ganze so ein wenig dahin. (Ich bin bei Folge 6, 7 mal kurz weggenickt, aber keine Sorge, das passiert meistens, wenn ich im Liegen Hörspiele höre.) Ich kann auch nicht behaupten, dass die Atmosphäre der „Goldenen 20er“ jetzt so wirklich rübergekommen wäre. Vielleicht müsste ich noch mal aufmerksamer zuhören.

    Ich finde auch, dass nicht eine wirklich sympathische Figur dabei ist. Bei „Waldi“ ist das sicherlich Absicht, aber so gar kein Sympatheträger? Erstaunlicherweise (oder vielleicht auch nicht) kamen der Vampir und die Dämonin (wenn sie nicht gerade im Blutrausch ist) solchen noch am nächsten. Tatsächlich ist Likho, wenn nicht gerade durch Magie losgelassen, eigentlich ziemlich zahm.

    Außerdem hatte ich öfter Schwierigkeiten, die Leute auseinanderzuhalten. Die Stimmen waren alle so ähnlich. Das nächste Mal vielleicht ein paar charakteristischere probieren? Komischerweise glaubte ich teilweise bekannte Stimmen wie Matschke oder Milberg zu hören, aber sie waren’s dann doch nicht.

    Die Anlehnung an „Die Spinne“ in Folge 4 ist mir natürlich auch aufgefallen, aber weil ich auf der WDR-Seite schon gelesen hatte, dass Ewers das Vorbild für Heine sein sollte, fand ich das nicht unangemessen. Da „Die Spinne“ glaube ich das einzige ist, das ich von ihm kenne, könnte ich nicht sagen, ob da woanders vielleicht noch mehr Anspielungen sind…

    Fazit?
    Hm, ja also: ein ehrenwerter Start, aber noch mit einiger Luft nach oben…

  • Hab’ bisher nur die ersten 1¼ Folgen gehört und bin noch nicht sicher, ob das jetzt lustig oder ernst oder irgendwas dazwischen sein soll.

    Das ist immer so ein Moment in dem ich kurz zucke. Ich mag's in der Regel nicht, wenn man düsteren Grundelementen Humor verpassen will. Das geht in meinem Kopf nicht. Vielleicht bin ich einfach massivst unempfänglich für so Spielereien, aber bei Themen wie Grusel/Horror/etc.pp. will ich einfach das es böse ist und mich auch so mit nimmt.

  • So jetzt bin ich auch durch Folge 1- 10 gehört. Hat mich gut Unterhalten und würde mich auf eine zweite Staffel freuen. Vielleicht ein wenig weniger Komik dafür ein bisschen mehr Horror.

  • Hab jetzt Folge 1 bis 9 durch.
    Im Großen und Ganzen gefällt es mir sehr gut.
    Find es gut, dass der homosexuelle Hauptcharakter nicht als Tunte/ Tucke dargestellt wird. Und für ein öffentlich rechtliches Hörspiel ist es stellenweise doch recht gekrösehaltig.

    Was ich ändern/ mir wünschen würde:
    Etwas mehr Hintergrundgeräusche/ -musik. Gerade wenn sie in Bars oder Clubs sind, würde etwas Big Band/ Swingmusik die Sache besser untermalen.
    Die Dämonin könnte ruhig viel menschenfeindlicher sein. Sie ist eine uralte Dämonin, da sollte man schon mehr auf die Menschen herabsehen und sich in der Hauptsache mehr auf sich und ihren Wirt konzentrieren, während die anderen Menschen für sie mehr entbehrliches Mittel zum Zweck sind.
    Und wenn es um die große Bedrohung im Hintergrund geht, bitte nicht den einfachen Weg gehen und es Nazis sein lassen. Ich weiss, es ist der einfachste Weg und jedes Medium wird durch das Hinzufügen von Ninjas und/ oder Nazis unterhaltsamer, aber zu der Zeit gab es den Aufstieg der Kommunisten oder Anarchisten oder was weiss ich, also genbug andere Möglichkeiten. [expander]Finde es deswegen gut, das sie sehr früh die Thule- Gesellschaft ausgelöscht haben.[/expander]

  • Übrigens: Die Figur des "Dämonenjägers Ewald Heine" ist inspiriert durch das Leben und Werk des Autors Hanns Heinz Ewers. Dieser war fasziniert von den Abgründen der menschlichen Psyche und den dunklen Seites des Charakters. Zwischen Opium, Absinth, Erotik und Exotik pflegte der umstrittene Ewers in den 1920er Jahren einen extravaganten und unkonventionellen Lebensstil. Heute zählt er zu den vergessenen Größen der deutschen Literaturgeschichte.

  • Hab mir das jetzt auch mal zu Gemüte geführt und fand es eher durchwachsen.Einige Folgen hatten ihre Momente, während die letzten beiden Folgen einfach nur komplett genervt haben.Anstrengend trifft es am besten.Die Adaption klassischer Geschichten wie zB "Die Spinne" fand ich ok, auf der anderen Seite aber wenig originell.Alles in allem hätte die Serie mehr Potential haben können, wenn man auf eine durchgängige Story gesetzt hätte.Die knapp 30 minütigen Versatzstücke konnten mich nicht so abholen.Ex und Hopp.

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