Seaport Secrets - Das Setting, die Atmosphäre und die Charaktere

Es gibt 98 Antworten in diesem Thema, welches 7.863 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Februar 2026 um 16:04) ist von Smeralda.

  • Ich finde, hier fehlt noch ein Thread, wo es mehr um die Serie allgemein geht und hier möchte ich euch über die nächste Zeit einiges über Seaport und meine Ideen beim Schreiben erzählen.

    Justus Baier vom Slam Magazin hat jetzt die ersten drei Folgen von Seaport Secrets rezensiert und ich habe mich sehr über das positive Feedback gefreut, insbesondere weil hier jemand am Werk war, der wie ich das Genre sehr mag, Point Whitmark und die drei ??? hört und dem daher der Charme des kleinen Örtchens Seaport und seiner Bewohner gefällt. Mir war beim Schreiben der Serie eben auch besonders wichtig, diese Wohlfühlwelt zu erschaffen, die ich an Rocky Beach und Point Whitmark so zu schätzen weiß (besonders beim Einschlafen). Hier mal ein Auszug: „Tatsächlich gelingt es, die besondere Stimmung der Werft gekonnt einzufangen, sodass sich die Hörerschaft wirklich mitten im hektischen Treiben mit maritimem Umfeld wähnt. Gleiches lässt sich ohne Einschränkung für die weiteren Örtlichkeiten sagen. Ein absoluter Pluspunkt für diese Serie, hier gelingt es tatsächlich, einen fiktiven Platz zu erschaffen, der über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt und sich positiv von der Masse konturloser Handlungsorte abhebt. […] Zusätzlich gelingt es recht mühelos, genau jenen Charme einzufangen, den die Platzhirsche in diesem Genre leider aktuell immer häufiger vermissen lassen.“
    Wie gefällt euch die Atmosphäre in Seaport? Schreibt es mal in den Thread hier.
    Und wer die Rezensionen auch noch in der ganzen Länge lesen möchte, hier die Links


    https://www.slam-zine.de/php/seaport_se…0075,52103.html
    https://www.slam-zine.de/php/seaport_se…0075,52104.html

  • Die Serie Seaport Secrets ist für mich die pure Entschleunigung. Nach einem stressigen Tag begebe ich mich gerne in die kleine Küstenstadt, schaue im Laden von Mr. Elcott vorbei - trinke dort vielleicht einen Sodapop - und treffe auf Mrs. Pringle, die gerade ihre Postrunde dreht. Dieses Element der wiederkehrenden Personen und Örtlichkeiten sorgt schnell für ein Gefühl von Vertrautheit und lässt mich abschalten.

  • Ich finde, hier fehlt noch ein Thread, wo es mehr um die Serie allgemein geht und hier möchte ich euch über die nächste Zeit einiges über Seaport und meine Ideen beim Schreiben erzählen.

    Tolle Idee & schön das du so einen Thread ins Leben gerufen hast!

    Momentan habe ich leider kaum Zeit, aber ich hole das bald nach und schreibe dann zu deiner Frage gerne etwas!

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Ich mag die Serie total gern. Gibt derzeit keine aktuelle Serie die man besser zum Einschlafen hören kann.

    Persönlich ist Sie mir Allerdings zu "lahm/unaufgeregt" als das ich mir die Folgen zu anderen Zeitpunkten anhören würde. Für das ist es mir die Serie dann irgendwie zuuu entspannt um nicht zu sagen zu langweilig für wirklich aktives Hören.

    Aber beim Einschlafen ist das meine erste Wahl - nur bin ich da dann meist nach 10-15 Minuten weg und kann nicht wirklich sagen wie ich so eine Folge dann fand ;)

    Und ja, die Atmosphäre passt und die "Dorfidylle" kommt sehr gut rüber.

  • Für mich tut da auch die Musik noch ein Übriges. :love2:
    Die ist so schön "retro", ich muss nur die ersten Klänge hören und bin an der Mole in Seaport, wo das Meer rauscht, die Sonne scheint, wo die Jungs ihr eigenes kleines Boot haben und die Welt noch in Ordnung ist. Trotz all der Abenteuer, bei denen es ja schon mal richtig hoch hergehen kann! ;)
    Die Geschichten sind auch sehr losgelöst von der US- oder Weltpolitik der 60er, Seaport ist und bleibt Seaport, und damit ein Ort, an dem man gut und sicher aufwachsen kann.
    Das alles transportieren die Hörspiele halt, die Jungs müssen sich noch nicht mit den Problemen Erwachsener oder einem ungeliebten Job herumschlagen, und für ein Sodapop reicht das Taschengeld immer. :cocktails:
    Bei den Fällen selbst merkt man, dass sich da jemand ;) wirklich Gedanken gemacht hat, was man Jack und Cliff so alles erleben lassen könnte, das einerseits nicht zu übertrieben und unglaubwürdig wirkt, weil es einfach nicht zu zwei Teenagern und ihren Möglichkeiten passt, aber andererseits von der Grundidee her immer abwechslungsreich und unterhaltsam bleibt. :thumbsup:
    Man freut sich als Hörer einfach auf jede Folge und die neuen "Herausforderungen" für die Jungs.
    Da ist keine "Routine" wie bei den Drei aus Kalifornien mittlerweile, Jack und Cliff halten die Augen offen und nehmen einfach mit viel Enthusiasmus jedes Abenteuer mit, das ihnen so über den Weg läuft. ;)

  • Wenn ich eure Beiträge so lese, dann muss ich der Serie wohl nochmal eine Chance geben. Ich mag so ein Kleinstadt-Flair und mysteriöse Geschichten. Ich habe vor langer Zeit mal in Folge 1 reingehört und konnte mich mit den Sprecher*innen Leistungen nicht anfreunden. Das ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

  • Ich muss gestehen das ich Seaport Secrets eine lange Zeit unrecht getan habe.

    Die ersten 4,5 Folgen habe ich lange bei mir liegen gehabt schon, aber bin nie angefangen sie zu hören.
    Es gab immer andere Serien die Vorrang hatten, oder einfach auch Zeitmangel.

    Ich habe beim Blick auf den Cover fälschlicherweise immer gedacht es handelt sich wirklich um Geschichten mit Geistern, Dämonen, Monstern etc. und darauf habe ich eigentlich kaum Lust.

    Irgendwann habe ich dann doch Folge 1 angemacht und war schnell schockverliebt.

    Diese ruhige Intro Musik gleich.....herrlich.
    Es ist schon vorgekommen das ich nachdem die Musik durchgelaufen, gleich noch einmal zurückgeklickt habe und sie noch einmal habe durchlaufen lassen.

    Mir geht es auch so das ich sie sehr gerne zum Einschlafen höre.
    Sie strahlt meistens etwas beruhigendes aus, auf jeden Fall am Anfang immer, aber ich höre auch jeden Fall zu Ende irgendwann =)

    Das Zitat von Hutch kann ich nicht besser mit eigenen Worten wiedergeben:

    Die Serie Seaport Secrets ist für mich die pure Entschleunigung. Nach einem stressigen Tag begebe ich mich gerne in die kleine Küstenstadt, schaue im Laden von Mr. Elcott vorbei - trinke dort vielleicht einen Sodapop - und treffe auf Mrs. Pringle, die gerade ihre Postrunde dreht. Dieses Element der wiederkehrenden Personen und Örtlichkeiten sorgt schnell für ein Gefühl von Vertrautheit und lässt mich abschalten.

    :] :thumbsup:

    In der oben verlinkten Rezi von dem Slam Magazin, wird auch gesagt das nicht jede kleine Rolle von Profis gesprochen wird und das stimmt.
    Ich habe eine Weile überlegt, ob mich dann stört.
    Man hört es in den ersten Folgen hin und wieder, aber ich kann für mich sagen das es mich nicht (bzw. kaum) stört oder aus der Seaport Immersion herauszerrt.
    Ungewollt ist es vielleicht auch ein bisschen Markenzeichen dieser Serie.

    Klar, sind tolle, professionelle Sprecher was tolles, aber es muss nicht zwingend eine Produktion schlechter machen, wenn dies nicht der Fall ist. Auch das trägt zum Charme der Serie bei.

    Auch sind einige Doppelfolgen lang und die Handlung auf den ersten Blick zu dünn dafür, aber vielleicht macht das gerade das Flair aus und gibt der Serie erst ihren Seaport Charme & macht das Städtchen greifbarer.
    Sie Serie nimmt sich Zeit für die Geschichten und auch abseits der Haupthandlung lernt man Seaport besser kennen dadurch.

    Bei den drei Fragezeichen hatte ich immer ein heimeliges Gefühl, wenn die Jungs auf dem Schrottplatz sind und im Hintergrund die Schrottsäge (oder wie so etwas heißt) und der Hund (wo keiner weiß wessen Hund es eigentlich ist) bellt.

    Bei Seaport habe ich das Gefühl auch mittlerweile.
    Auch durch die vielen, passenden Nebengeräusche, Musik, die viele Szenen sich erst entfalten lassen dadurch.
    Dieses Gefühl hatte ich z.B. nie so ausgeprägt bei Point Whitmark.
    Da tickt jeder ja anders natürlich.

    Die Geschichten finde ich auch immer mindestens gut, meistens sind sie richtig stark und ausgefallen.
    Das "Fatale Foto" ist richtig tricky sogar und lässt einen lange miträtseln.

    Auch die Cover sind eine tolle Arbeit und haben hohen Wiedererkennungswert.
    Schafft auch nicht jede Serie.

    Aber ich finde man tut der Serie auch teilweise unrecht, denn viele Folgen habe viele Action-Szenen, z.B. Verfolgungsjagden.

    Ich für mich kann sagen, dass Seaport mittlerweile eine Top Serie ist und genau meinen Geschmack trifft.
    Deswegen freut es mich auch das wir oft gar nicht so lange warten müssen bis zur nächsten Folge.

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Wenn ich eure Beiträge so lese, dann muss ich der Serie wohl nochmal eine Chance geben. Ich mag so ein Kleinstadt-Flair und mysteriöse Geschichten. Ich habe vor langer Zeit mal in Folge 1 reingehört und konnte mich mit den Sprecher*innen Leistungen nicht anfreunden. Das ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

    Kann ich verstehen!
    Es wird aber besser im Laufe der Folgen.

    Natürlich kann es trotzdem sein, dass es dir hin und wieder in den Ohren "weh tut" & jeder reagiert ja anders darauf.
    "Weh tut" im Sinne von: Die deutsche Synchonstimme wird in Staffel 7 einer Serie durch eine andere Stimme ersetzt.
    Das tut mir dann tatsächlich erst einmal eine lange Zeit weh. =)

    Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann höre doch einmal die ersten 7 Folgen bitte :girly:

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Aber ich finde man tut der Serie auch teilweise unrecht, denn viele Folgen habe viele Action-Szenen, z.B. Verfolgungsjagden.

    Absolut! Da geht es teilweise ganz schön zur Sache und wird echt gefährlich!

    Vor allem tut der Serie auch unrecht, wer sie nur daran misst, dass man tatsächlich einigen Sprecher/Innen ihren "Laienstatus" anhört und sie sich nicht jeder Szene, bzw. den Emotionen, die diese verlangen würde, richtig gewachsen zeigen.
    Aber eine Serie, bei der das tatsächlich für zu viele Hörer gravierenden Mängel wären, die schafft es nicht auf bereits 20 erschienene CD-Folgen und weitere in der Pipeline! ;)
    Da ist also durchaus eine feste und verdiente Fangemeinde vorhanden, wobei sicher nichts dagegen spräche, dass die noch ein bisschen wächst! :klimper2:

  • .
    Aber eine Serie, bei der das tatsächlich für zu viele Hörer gravierenden Mängel wären, die schafft es nicht auf bereits 20 erschienene CD-Folgen und weitere in der Pipeline! ;)

    Ohhh doch, in der heutigen Zeit schaffen das nicht gerade wenige :D
    Ansonsten stimme ich Dir aber gerne zu ;)

  • Danke für die vielen lieben Worte und ich freue ganz doll über die Fangemeinde. Und ein Herzenswunsch wäre natürlich, dass die Fangemeinde noch größer wird! Das Feedback zu den Sprechern kam gleich am Anfang schon und haben wir uns zu Herzen genommen und versuchen, besser zu werden - findet ihr, dass es also eine Steigerung in den späteren Folgen gibt?
    Ich finde auch, dass die Sprecher der Hauptrollen und die der wiederkehrenden Nebenrollen immer besser in ihre Charaktere reinkommen. Und teilweise haben auch richtig tolle Sprecher in Nebenrollen, in mehreren Folgen zum Beispiel Claus-Peter Damitz (alias Ned Flanders oder Tyrion Lannister aus Game of Thrones). Jetzt ohne nachzugucken: Wer hat Claus-Peter in einer Folge erkannt?

  • Ich finde schon, dass - auf die Sprecherleistung bezogen - eine deutliche Steigerung stattgefunden hat. Die Hauptsprecher agieren mitunter sehr gut.
    Kleine Anmerkung: Nur wenn es in einer Szene darum geht, sich flüsternd zu unterhalten, beispielsweise um sich nicht zu verraten, bleiben die Sprecher bei ihrem üblichen Sprachduktus.

    Nur noch selten sorgen einzelne Stimmen für Stirnrunzeln. Meistens sind die Sprecher dann "unterspannt" oder können sich nicht richtig (nach meinem Dafürhalten) in die Situation hineinfühlen. Aber es wird von Folge zu Folge immer weniger.

  • Ja, so empfinde ich das auch.

    Die Sprecherleistungen steigen in allen Bereichen deutlich an und sorgen zumindest bei mir für kein kurzes Stirnrunzeln.

    Wer hat Claus-Peter in einer Folge erkannt?

    Ich muss leider gestehen das ich kaum auf Sprechernamen achte, aber der Verweis zu Tyrion Lannister hat mir geholfen.
    Am Wochenende habe ich erst "Der dämonische Dodge" gehört.
    Es könnte dann der gute Seymor Jenkins sein, oder? :gruebel:

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Ich hab mir die Folge 1 auf Youtube (zum 2. Mal) angehört.
    Mein Eindruck:

    Die Eröffnungsszene ist aufgrund des Schneefalls und des Schauplatzes der leerstehenden Villa sehr stimmungsvoll.
    Die beiden Jungs haben jedoch keinerlei Angst, auch als sie merken, dass sie nicht alleine sind.
    Auch in der späteren Situation, als sie vor dem vermeintlich lebendig gewordenen Gargoyle auf einen Hochsitz fliehen - keine Spur von Furcht.
    Das stört mich, denn dadurch ist es nie spannend.
    Das ist bei den 3 ??? und Point Whitmark besser.
    Der Rest ist solide. Die Aufklärung ganz am Ende ist gut, obwohl es unlogisch ist, dass die Gauner verhaftet werden, bevor die Diamanten gefunden werden.

    Das Setting des Städtchens wird in Folge 1 noch nicht besonders ausgebaut, ist aber stimmungsvoll.
    Ich sehe da durchaus Potential.
    Von mir gibt's die Schulnote 3-.

    Zeigen die Jungs denn später auch mal Emotionen/Angst?

  • Kleine Anmerkung: Nur wenn es in einer Szene darum geht, sich flüsternd zu unterhalten, beispielsweise um sich nicht zu verraten, bleiben die Sprecher bei ihrem üblichen Sprachduktus.

    Nur noch selten sorgen einzelne Stimmen für Stirnrunzeln. Meistens sind die Sprecher dann "unterspannt" oder können sich nicht richtig (nach meinem Dafürhalten) in die Situation hineinfühlen. Aber es wird von Folge zu Folge immer weniger.

    Beides ist noch in einigen der neuesten Folgen der Fall gewesen. Zumindest meinem Empfinden nach, das muss ich natürlich dazuschreiben!
    Da ist aber auch die Regie einfach mehr mit gefordert, wenn die Sprecher sich von allein nicht genug in die jeweilige Stimmung hineinversetzen können.
    Das fällt halt Viel-Hörer/Innen (wie etlichen von uns) dann schon mehr auf, als vielleicht Leuten, die nur hin und wieder mal ein Hörspiel oder nur bestimmte Serien hören.
    Zu lautes Sprecher in einer Situation, wo man dabei den Gegner sehr leicht auf sich aufmerksam machen könnte, gab es sogar in der letzten Folge.
    Hatte ich, wenn ich mich recht erinnere, sogar in meiner Beurteilung noch dazugeschrieben.

    Aber ich will hier nun wirklich nichts!! schlechtreden oder abwerten!
    Ich kann nur immer wieder sagen, dass das ja doch eher Kleinigkeiten sind, an denen man noch arbeiten könnte, die aber dem Hörvergnügen und dem Seaport-Feeling keinen Abbruch tun!

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