Insel-Krimi - 32 - Usedomer Requiem

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 2.942 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Juli 2024 um 12:21) ist von Thorsten B.

  • Insel-Krimi - 32 - Usedomer Requiem

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Klappentext:
    Vor zwei Tagen verkündete Patrick Janzen noch, dass er einem Mörder auf der Spur sei. Nun liegt ein erstes Opfer im Leichenschauhaus. Der junge Kommissar Konrad Resch beginnt die Ermittlungen im Hotel, in dem das Opfer zuletzt zu Gast war. Er erhält dabei unerwartete Hilfe von einem bayerischen Touristen-Ehepaar und dem Ex-Freund des Opfers. Doch wessen Gespür ist wirklich kriminalistisch und wessen in Wahrheit kriminell?

    Spieldauer: 70 Min.
    ISBN 978-3-96762-493-9
    VÖ auf CD und Digital: 31. Mai 2024

    Darsteller: Bastian Sierich, Maja Maneiro, Vincent Fallow, Anja Taborsky, Pat Murphy, Christin Marquitan, Jacob Weigert, Marie Bierstedt, Katharina Gast und Marcel Mann

    Dramaturgie: Christoph Piasecki
    Buch: Thorsten Beckmann
    Idee, Konzept, Produzent & Regisseur: Christoph Piasecki
    Schnitt: Lorenz Schmidt
    Sounddesign & Mastering: Tarek Khalf
    Musik: Tom Steinbrecher
    Akkordeon: Jan-Peter Pflug
    Schlagzeug: Marc A. Nathaniel
    Zusätzliche Musik: Michael Donner
    Cover & Design: Christoph Piasecki
    Vertrieb: Contendo Media GmbH

    Rezensionsauszüge zur Serie:
    „Mörder von der Waterkant. Mit „Insel-Krimi“ präsentiert uns Contendo Media spannende Krimis von der Küste mit typisch norddeutschem Flair und nicht nur einer Leiche zum Ostfriesentee. Hörenswert!“
    Hoerbuchjunkies

    „Hoch im Norden ist gut morden. Sie ermitteln da, wo andere Urlaub machen. Feine Regionalkrimis von den deutschen Inseln.“
    Hoerspielsachen.de

    „Insel Krimi überzeugt mit frischem Setting und spannenden Geschichten. Bannig goot Hörstoff!“
    Multimania-Magazin

    „Packende Krimi-Unterhaltung mit echtem Inselflair, jetzt ermitteln die Nordlichter! Unbedingt hörenswert!“
    Leser-Welt

    „Großartige Unterhaltung an besonderen Plätzen!“
    Hoerspiele.de

    „Spannung zwischen Dünen, Wind und Meer - Modern und ohne Hatz erzählt, die ideale Alternativunterhaltung für Krimifans.“
    Zauberspiegel Online

  • Ist ja noch 2 Wochen hin aber ich darf bereits hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

    Das freut mich! Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Umsetzung. Und natürlich auch auf detailliertes Feedback jeglicher Art. :)

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

  • Die Folge war irgendwie anders als sonst. Und das meine ich jetzt nicht negativ. Die Geschichte fühlte sich tatsächlich wie eine Art Musikstück an, was eine Geschichte erzählt. Und dies liegt wohl auch an dem sehr ruhigen und ausgeglichenen Protagonisten. Er kann zwar auch emotional sein, aber trägt so eine Ruhe durch die Geschichte. Wahnsinn. Es gibt auch nicht nur einen Handlungsfaden, sondern mehrere, wodurch die Folge mehr wie ein Ensemble-Stück wirkt und am Ende führt doch alles zu einem Ziel. Schöner Handlungsort, gute Charaktere und ein interessanter Fall.

    Witzig war übrigens die Anspielung auf "Zwei Münchner in Hamburg", weil ich die Serie gerade zum ersten Mal sehe. :green: Doch trotz dessen war das bayrische Ehepaar für mich sehr unangenehm-nervig. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich die Beiden nicht gebraucht. Mag aber auch einfach an dem bayrischen Sprachgebrauch liegen, dem ich generell nicht viel positives abgewinnen kann. (Entschuldigung an alle bayrischen Mitbürger*innen geht raus! :dackel: )

    Abschließend hat die Folge aber gut unterhalten und war ein schönes Hörstück. :bow:

  • Ich bin ja mal sehr gespannt auf die Folge (auch wenn es noch dauert, bis ich da bin): Ich mag ja Bastian Sierich total, bislang kenne ich ihn jedoch nur als verrückten Charles Dexter Ward und als Serienkiller. Vielleicht hat er ja dieses Mal eine etwas "normalere" Rolle erhalten, würde mich freuen.

  • Was mir natürlich sofort aufgefallen ist, war daß Dieter "fremd gegangen" ist und nun bayerisch spricht. Ansonsten schien auch Verwandtschaft von meinem Kommissar Saathoff mit dabei zu sein. Aber ich mochte die Folge und auch die klassischen Klänge waren ganz schön.

  • Was mir natürlich sofort aufgefallen ist, war daß Dieter "fremd gegangen" ist und nun bayerisch spricht. Ansonsten schien auch Verwandtschaft von meinem Kommissar Saathoff mit dabei zu sein. Aber ich mochte die Folge und auch die klassischen Klänge waren ganz schön.

    Jetzt wo du es sagst. Aber ehrlich, ich habe das nicht mitbekommen. Für mich zwei völlig unterschiedlich klingende Stimmen. Liegt wohl einfach am Dialekt. :D

  • Ja, ein sehr wandlungsfähiger Sprecher! :thumbup:

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

  • Ja, eine gut aufgebaute Krimigeschichte mit diversen interessanten Charakteren, bei der man lange miträtseln kann, wer denn nun der Täter gewesen sein könnte - und vor allem auch, was seine eigentlichen Beweggründe waren.
    Ich wurde hier diesbezüglich gleich mehrfach überrascht.

    Und dies liegt wohl auch an dem sehr ruhigen und ausgeglichenen Protagonisten. Er kann zwar auch emotional sein, aber trägt so eine Ruhe durch die Geschichte.

    Ja, ich habe ihn auch als sehr souverän empfunden, stellenweise fast schon zu sehr.
    Insbesondere wenn es darum geht, dass er dem Kommissar regelrecht Anweisungen gibt, was man als nächstes tun soll, um den Fall zu lösen, und es fast schon wirkt, als ob der ohne die Hilfe dieses kompletten Amateurs wenig zustandebrächte.

    Das bayrische Ehepaar auf Silberhochzeitsreise fand ich ganz witzig, zumal die beiden ja auch die eine oder andree Entdeckung im Zusammenhang mit dem Verbrechen machen.
    Und wenn man dafür schon ein solches Paar in die Geschichte einbaut, dann kann es auch gleich in genauem Kontrast zu den Osteseeküsten-Bewohnern stehen.
    Zumal der Dialekt nicht aufgesetzt, sondern echt wirkte - zumidest für mich. ;)

  • Ich wurde hier diesbezüglich gleich mehrfach überrascht.

    Das war auch Sinn der Übung. Freut mich, dass es geklappt hat. :)

    Insbesondere wenn es darum geht, dass er dem Kommissar regelrecht Anweisungen gibt, was man als nächstes tun soll, um den Fall zu lösen, und es fast schon wirkt, als ob der ohne die Hilfe dieses kompletten Amateurs wenig zustandebrächte.


    Ja, eine Polizeigeschichte ist es jetzt nicht geworden. Wobei Resch sicher nicht inkompetent ist, Urs hat eben nur an der entscheidenden Stelle durch eine gemachte Beobachtung (das mehrmalige Aufeinandertreffen mit dem bayerischen Ehepaar an der Rezeption) einen Wissensvorsprung. Wobei auch Reschs bisherige Indizien dazu beitragen, dass Urs an der Stelle den richtigen Schluss zieht.

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

  • @Thorsten B ja, aber ich fand es schon ein bisschen zuviel des Guten, dass Urs den Kommissar scheinbar darauf hinweisen muss, dass nun [expander]von den ins Hotelzimmer gelieferten Speisen Proben genommen werden sollten, um die im Labor analysieren zu lassen.[/expander]
    Das war doch Sinn und Zweck der ganzen Aktion. :)

  • Das war natürlich hautsächlich auch an den Hörer gerichtet. Aber du hast Recht, das hätte Resch genauso gut sagen können ("Ich werde jetzt xy, und dann sehen wir ob Ihre Theorie stimmt."). :)

    "Was sagt man darüber, wie man Bücher schreibt? Man denkt sich etwas aus und zwingt sich, es aufzuschreiben."

    Ariadne Oliver, Poirot: Wiedersehen mit Mrs. Oliver

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich kostenlos und werden Sie Teil der Hörgrusel-Community! Wir freuen uns auf Sie!