Gruselkabinett - 188 - Der Hexenmeister

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 3.470 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. Oktober 2025 um 09:12) ist von Rotti.

  • Am 22.03.2024 erscheint:


    Inhalt:
    Winkelburg, 1885: Ist der geheimnisvolle Herr Zuckermahn, der einsam in seinem Haus an der alten Stadtmauer lebt, wirklich ein Hexenmeister, wie man im Ort munkelt? Neugierig nimmt der verwaiste Wendelin bei ihm eine Stellung als Gärtner an und erlebt eine gefährliche Überraschung...

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  • Hab's jetzt durchgehört. Anfang war super, wird dann aber etwas zu langatmig. Tolle Sprecher, die Story selber scheint mir recht kurz und auch irgendwie sehr durchschaubar. Ich hab immer auf einen Plottwist gehofft. Aber so war's auch irgendwie schaurig-schön. Eine atmosphärisch sehr gute Folge mit etwas zu wenig Handlung.

  • Schwierige Kiste. Die Produktion selbst und auch das Spiel und die Stimmen sind wieder sehr schön gelungen. Obwohl ich es schon eher semi empfand, dass hier einige Sprecher/innen so viele Rollen hatten. Ja, es waren Mini-Rollen, doch dann kann man nicht solche markenten Stimmen einsetzen. Und die Geräusche des Hundes waren furchtbar. Wieso nicht ein echtes Bellen statt mit einem Sprecher aufzunehmen? Egal, denn am Ende ist es nur ein kleiner Kritikpunkt. Der Größte ist, dass die Geschichte furchtbar ist. Ich kenne das Original natürlich nicht, aber die Einleitung ist viel zu lang geraten. Dann taucht irgendwann Wendelin auf und die Szenen im Haus des Hexenmeisters waren auch unheimlich und interessant. Dann passiert eigentlich gar nichts mehr und Wendelin erlebt sein eigenes, nacherzähltes Abenteuer und ein Finale zwischen den beiden Protagonisten gibt es nicht. Es war mir dann auch irgendwann egal.

    Inszenierung gut, aber der inhaltliche Verlauf ist es mir höchstens 2/10 Punkte wert. Eine Folge die ich nicht mehr Hören brauche.

  • Schwierige Kiste. Die Produktion selbst und auch das Spiel und die Stimmen sind wieder sehr schön gelungen. Obwohl ich es schon eher semi empfand, dass hier einige Sprecher/innen so viele Rollen hatten. Ja, es waren Mini-Rollen, doch dann kann man nicht solche markenten Stimmen einsetzen. Und die Geräusche des Hundes waren furchtbar. Wieso nicht ein echtes Bellen statt mit einem Sprecher aufzunehmen? Egal, denn am Ende ist es nur ein kleiner Kritikpunkt. Der Größte ist, dass die Geschichte furchtbar ist. Ich kenne das Original natürlich nicht, aber die Einleitung ist viel zu lang geraden. Dann taucht irgendwann Wendelin auf und die Szenen im Haus des Hexenmeisters waren auch unheimlich und interessant. Dann passiert eigentlich gar nichts mehr und Wendelin erlebt sein eigenes, nacherzähltes Abenteuer und ein Finale zwischen den beiden Protagonisten gibt es nicht. Es war mir dann auch irgendwann egal.

    Inszenierung gut, aber der inhaltliche Verlauf ist es mir höchstens 2/10 Punkte wert. Eine Folge die ich nicht mehr Hören brauche.

    Interessant: Ich fand's okay. Also, eher 6 oder 7 von 10, sowas. Kein ewiges Highlight, aber generell unterhaltsam.

    Ich denke aber auch, die Jungs und Mädels von Titania tun sich seit ein paar Jahren schwer bei der Auswahl neuen Materials. Die "Schauermärchen"-Phase des Gruselkabinetts ist zwar durchaus noch unterhaltsam, aber so richtige Knaller waren unter den Märchen-Titeln bisher aus meiner Sicht keine. - "Furia Infernalis" vielleicht, falls das als Schauermärchen durchgeht; ansonsten ist ein "Das Haar der Sklavin" aber halt eher was für 'ne Literaturvorlesung, als für ein abendlich-freundliches Spooky Listening.

    Hab' natürlich keine Ahnung, was der Markt vorgibt - ob vielleicht Schauermärchen im Moment einfach "gut gehen". Würde mir aber doch sehr wünschen, dass man sich mal wieder mit der gleichen Leidenschaft in die Arten von mehr erwachsenenorientierte Inhalte vertieft, die der Reihe in ihren Anfängen so gut getan haben.

  • Fand es auch eher durchschnittlich. Der Anfang war vielversprechend. Ich mochte die Beschreibung des Städtchens, auch zwischendurch hatte das HSP seine Momente, aber so richtig zünden konnte es nicht. Schade, aber liegt wohl eher an der Vorlage.

  • Hmm, tja - geht so!
    Das war auch mein Gedanke:

    Zitat von Vasely

    Der Anfang war vielversprechend. Ich mochte die Beschreibung des Städtchens,

    Das war schönes Kopfkino. :]
    Auch die Szene im Garten mit den "Zauberpflanzen" hat mir gefallen.
    Und das Getratsche unter den Einwohnern, auch nett. :]
    Ich habe daher mit wesentlich mehr gerechnet, als kam...es war sehr unspektakulär und das Ende... :gaehn:
    Und ja, das

    Zitat von Chris2710

    Und die Geräusche des Hundes waren furchtbar.

    dachte ich auch. :pinch:
    Schade, man hätte so viel mehr machen können aus dem Thema.

  • Gerade der Anfang mit der ausufernden Beschreibung des kleinen Städtchens Winkelburg hat mich an einen meiner Lieblingsromane ("Der Schrecksenmeister" von Walter Moers, welcher wiederum eine Überarbeitung der Novelle "Spiegel, das Kätzchen" von Gottfried Keller darstellt) erinnert und mir sehr gut gefallen. Auch die weiteren Beschreibungen von dem Hexengarten und dem Haushalt des Herrn Zuckermahn fand ich großartig.
    Nur irgendwie hat man darüber vergessen, der Geschichte eine markantere Handlung zu verpassen. Die ist wirklich ziemlich dünn.
    Die Sprecher haben mir auch sehr gut gefallen. Dirk Petrick und Bert Stevens sind schon gut, aber wenn jemals wieder ein Vogel in irgendeinem Hörspiel besetzt werden muss, sollte Sigrid Burkholders Performance als Blaupause dienen. Das war ganz großes (Ohr-)Kino.
    Mir hat das Hörspiel wirklich gut gefallen und stimme daher Ufoo in seinem Statement vollkommen zu:

    [...] Eine atmosphärisch sehr gute Folge mit etwas zu wenig Handlung.

  • welcher wiederum eine Überarbeitung der Novelle "Spiegel, das Kätzchen" von Gottfried Keller

    Jaa, genau daran hat mich der Anfang auch erinnert, wobei ich Moers nicht kenne, nur die Vorlage von Keller. ;)
    Das ist diese verklärt-romantische Märchenschilderung einer vermeintlich heilen Welt mit engen Gässchen, kleinen Fachwerkhäuschen, bunten Gärten usw..
    Nur lauert dahinter dann doch Elend, Krankheit und das Böse...
    Wobei ich sagen muss, dass ich persönlich lieber "Spiegels" Abenteuer bei "seinem" Hexenmeister gehört hätte, als die von "Wendelin". ;)
    Insgesamt fand ich die Geschichte nicht schlecht, schöner Auftakt, interessante Charaktere, aber dann doch vielleicht ein bisschen zu spannungsarm für ein Gruselmärchen.

  • Cover hui - Inhalt pfui. Schon alleine in den ersten 10 Minuten wird tausendmal der Name Herr Zuckermahn erwähnt und man möchte am liebsten den Sprecher lauthals zurufen: "Ja verdammt ich hab's kapiert wie der Hexenmeister heisst!!!"

    Die Geschichte selber gibt nicht viel her, spannender wird's nie, geschweige denn gruselig. Die Folge hätte man sich sparen können.

  • Cover hui - Inhalt pfui. Schon alleine in den ersten 10 Minuten wird tausendmal der Name Herr Zuckermahn erwähnt und man möchte am liebsten den Sprecher lauthals zurufen: "Ja verdammt ich hab's kapiert wie der Hexenmeister heisst!!!"

    Och, sag das nicht. =)
    Ich hab kürzlich irgendwo ne Rezi dazu gelesen, da wird die Figur konsequent "Herr Zuckermann" genannt.
    Also wars für den Autor noch nicht oft genug. :pfeifen: ;)

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