[SWR2] John Walker schreibt seiner Mutter

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 727 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Dezember 2023 um 17:26) ist von Purzel.

  • Inhalt:
    Die alte Mrs. Erikson wohnt allein irgendwo in Kansas, nachdem ihr Sohn John fünf Jahre zuvor nach New York gegangen ist, um dort Karriere zu machen. Als dessen regelmäßige Post eines Tages ausbleibt, sorgt sich die alte Dame.
    Der fürsorgliche Briefträger Miller verspricht ihr, sich in New York auf die Suche nach John zu machen. In der Zeitung liest er von einem Gerichtsverfahren gegen einen gewissen John Walker, der, verurteilt wegen Mordes, auf seine Hinrichtung wartet und erkennt auf dem abgebildeten Foto Mrs. Eriksons Sohn. Miller besucht den Todeskandidaten und überredet ihn dazu, Briefe »auf Vorrat« an seine Mutter zu verfassen, die von seiner Tat nichts weiß und auch nichts erfahren soll.
    John will die Briefe nach seiner Hinrichtung in monatlichen Abständen verschicken lassen, sie sollen bis zum Lebensende der Mutter reichen. Und so erfindet John ein zweites, erfolgreiches Leben, das er sich eigentlich für sich erhofft hatte. Aber auch die erfundene Lebensgeschichte endet tödlich.

    Sprecher:
    John | Wolfgang Wahl
    Mrs. Erikson | Lotte Klein
    Postbote | Max Walter Sieg
    Gefängnisdirektor | Heinz Sailer
    Inspektor | Herbert A. E. Böhme
    Ellen | Sonja Wilken
    sowie: Hans Lietzau, Kurt Klopsch, Eric Schildkraut, Gerd Fricke, Hans Rosenhauer, Günther Jerschle, Jo Wegener und Franz Schafheitlin

    Produktion:
    von Gerhart Herrmann Mostar
    Musik: Siegfried Franz
    Regie: Fritz Schröder-Jahn
    Laufzeit: 61 Minuten 40 Sekunden
    NWDR 1953

    Der HR hat den Hörspielklassiker zum :download: bereit gestellt.

  • Was für ein trauriges, aber gleichzeitig auch schönes und bewegendes Hörspiel.
    Keine "leichte" Kost, trotzdem mit einem Ende, das noch so positiv ausfällt, wie unter den gegebenen Umständen möglich.
    Oder wie es hier heißt: Wann soll man einen Menschen aufgeben? - Niemals!

    Von mir gibt es eine dicke Hörempfehlung für das fast 70 Jahre alte Stück! :thumbup:

  • Inhalt:
    Irgendwo in Kansas wartet eine Mutter. Sie wartet auf Post von ihrem Jungen, der nach New York gegangen ist, um "etwas zu werden". Drei Monate lang hat er ihr nicht geschrieben. Sie ängstigt sich um ihn. Sie weiß nicht, sie darf nicht wissen, daß ihr Sohn in der Todeszelle eines Gefängnisses sitzt. Daß er einen Menschen ermordet hat. Der alte Postbote sieht das Leid der Mutter. Er fährt nach New York. Er findet den zum Tode verurteilten Sohn.

    Sprecher:
    Wolfgang Wahl - John
    Lotte Klein - Frau Erikson
    Max Walter Sieg - Postbote
    Heinz Sailer - Gefängnisdirektor
    Herbert A. E. Böhme - Inspektor
    Sonja Wilken - Ellen
    Hans Lietzau
    Kurt Klopsch
    Eric Schildkraut
    Gerd Fricke
    Hans Rosenhauer
    Günther Jerschke
    Jo Wegener
    Franz Schafheitlin

    Produktion:
    Von: Gerhart Herrmann Mostar
    Komposition: Siegfried Franz
    Redaktion: Heinz Schwitzke
    Technische Realisierung: Peter Gawehn, Werner Schmidt
    Regie: Fritz Schröder-Jahn
    Nordwestdeutscher Rundfunk 1953 / Erstsendung: 03.06.1953

    Der SWR hat den Hörspielklassiker zum :download: bereit gestellt.

  • .. wen hat denn dann der gute Johnnie ermordet ?

    Den von unter dem Spoiler nicht. ^^
    Ich hab das vor zwei oder drei Jahren gehört, aber kann mich nicht mehr erinnern, wen er getötet hat. :tuete:
    Sind danach einfach schon wieder zu viele andere Hörspiele dran gewesen... ;)
    Weiß nur noch, dass es eine ziemlich traurige, anrührende Geschichte gewesen ist und ich sie sehr hörenswert fand.

  • Berührend, bewegend, insgesamt ziemlich traurig die ganze Geschichte.
    Beim Sprechercast gibt es nichts zu meckern, alle beteiligten Sprecher und Sprecherinnen können in ihren Rollen überzeugen.

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