Märchen aus aller Welt 2: Die drei Söhne des Sultans / Mohamed Laschaischis Flöte

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 607 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. März 2026 um 13:19) ist von Frank.

  • Märchen aus aller Welt 2: Die drei Söhne des Sultans / Mohamed Laschaischis Flöte

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    VÖ: 01.12.2022
    mp3-Download, 320 kbit/s
    Gesamtlänge: 52:27
    Im Lieferumfang: Cover als PNG-Datei: 2000 x 2000 Pixel, PDF-Datei mit allen Produktionsangaben (Rollen und Sprecher, sonstige Mitwirkende)

    Inhalt:

    1. Die drei Söhne des Sultans (Orient) (28:20)
    Ein Sultan gibt jedem seiner drei Söhne fünfzig Goldstücke, damit diese ihre Klugheit unter Beweis stellen. Doch nur dem jüngsten Sohn gelingt es, die Probe zu bestehen und sich als Nachfolger seines Vaters würdig zu erweisen. Zum vollkommenen Glück muss der jüngste Sohn jedoch noch den grausamen Sultan eines benachbarten Reiches davon überzeugen, ihm seine Tochter Schaled-schimes zur Frau zu geben.

    2. Mohamed Laschaischis Flöte (Orient) (24:05)
    Weil Mohamed Laschaischi im Gegensatz zu seinen Brüdern keine Feldarbeit verrichten kann, verlässt er sein Zuhause. Er freundet sich mit zwei Burschen an, die bereit sind, ihren Lohn mit ihm teilen. Eines Tages angelt Mohamed Laschaischi einen Fisch, in dem sich ein großer Schatz verbirgt: eine geheimnisvolle Flöte, deren Töne eine zauberhafte Wirkung haben. Die Tochter eines Fürsten nimmt dem schlafenden Mohamed die Flöte ab. Der Raub bleibt für sie nicht ohne Folgen.

    Zwei Märchen aus dem Orient, in Hörspielform vorgetragen vom Ensemble der Otto-Falckenberg-Schule (München)
    Sprecher: Stefan Kolo, Erich Hallhuber, Martin Haensel, Klaus Belser, Gabriele Wagner, Dora Krumniklova, Olaf Salmon, Gisela Schneeberger
    Musik komponiert und arrangiert von Fabian Del Priore
    Produktion der Sprachaufnahmen: Alfred Scholz

    Zu jedem Hörspiel gibt es hier eine zweiminütige Hörprobe.


    Hintergründe zur Entstehung der Download-Serie "Märchen aus aller Welt" sind im Thread zu Folge 1 nachzulesen.


    (Technische) Hintergründe zu den beiden Titeln dieses Albums:

    Beide Hörspiele sind vor dem 01.12.2022 noch nie veröffentlicht worden. Die Auswertung beim Märchen-Land Hörspielverlag ist die erste. Diese beiden 1973 mit dem damaligen Ensemble der Otto-Falckenberg-Schule (München) aufgenommenen Titel lagen auf den erworbenen Mastern nur in ungeschnittener Form (inkl. Anweisungen des Regisseurs etc.) vor, weshalb die Bearbeitung entsprechend viel Zeit in Anspruch genommen hat. Von dem Märchen "Die drei Söhne des Sultans" existiert auch eine alternative (bereits durch eine andere Firma veröffentlichte) Umsetzung mit dem Ensemble des Landestheaters Detmold, jedoch ohne Musik und Geräusche. Diese Fassung wird vom Märchen-Land Hörspielverlag ebenfalls noch bearbeitet und in vollendeter Form veröffentlicht werden.

  • Beide Märchen und die Hörspielumsetzung haben mir auch diesmal wieder gut gefallen.
    Die Sprechenden ebenfalls wieder topp.

    Maerchen-Land Verlag Bin schon ein wenig erstaunt über die Tatsache, dass ihr das erste Märchen mit dem N-Wort so herausgebracht habt.
    Andererseits ... raus schneiden oder neu vertonen wäre wohl auch nicht möglich gewesen. :schulterzuck2:

    Schade, dass da keine originale Musik vorhanden ist und diese neu komponiert und arrangiert werden muss.
    Für mich persönlich will das manchmal - aber wirklich nur mnchmal :zwinker: - nicht so richtig passen, da klingt es mir ein wenig zu modern und irgendwie unpassend zum Schauplatz.

    Nichtsdestotrotz haben mir beide Hörspiele gut gefallen. :]

    Gruß, Frank

    Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

  • Vielen lieben Dank für das freundliche und konstruktive Feedback! :]

    Das Problem mit dem N-Wort betrifft viele ältere Film- und Hörspielproduktionen. Bei den Märchenhörspielen von Alfred Scholz ist allerdings nur diese Aufnahme davon betroffen. Ein ähnlicher Fall ist das Hörspiel Die drei Quellen, in welcher zwei "Zigeuner" vorkommen. Ein Neuschnitt ist tatsächlich ohne Weiteres nicht möglich. Vielleicht ergeben sich solche Möglichkeiten mal mit KI. Dem Märchen-Land Hörspielverlag liegt allerdings auch viel daran, die Titel in der Form anzubieten, in der sie damals aufgenommen wurden, da es sich ja um Zeitzeugnisse handelt.

    Danke auch für die Rückmeldung bzgl. der neu komponierten Musik für die damals nicht vertonten internationalen Märchen. Eigentlich sollte sie eher nicht so modern, sondern eher im Stil der 80er klingen und sich an Soundtracks wie "Sindbad" (Christian Bruhn) und "Tao Tao" (Karel Svoboda) orientieren bzw. das war die Idee bei der Produktion. Es wäre natürlich schön, wenn noch eine größere Auswahl an Zwischenmusiken zur Verfügung stehen würde, damit man wirklich für jede Szene die möglichst perfekt passende Musik einsetzen kann.

    Die vorliegenden Musiken von Adamantia Koskinas, die bei den bereits in den 70er Jahren vertonten Grimms-Märchen-Hörspielen zum Einsatz kommen, hätten das orientalische Flair dieser Titel, die hier erstmals in fertig abgemischter Form zugänglich gemacht wurden, nicht einfangen können. Auch daher war es erforderlich, neue Musik produzieren zu lassen. Aber bei dem Projekt musste eben leider auch auf die Kosten geachtet werden. Die Instrumentalmusiken wurden daher so produziert, dass sie möglichst mehrfach eingesetzt werden können, um bestimmte Stimmungen bzw. Atmosphären zu unterstreichen.

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