[Deutschlandfunk Kultur] Aminadab

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 549 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. November 2025 um 08:48) ist von Purzel.

  • Inhalt:
    Protagonist Thomas begibt sich in die Anderswelt eines ihm unbekannten Hauses. Bald ist er gefangen in einem Labyrinth aus Räumen. Ziel seiner Suche ist zunächst ein junges Mädchen, von dem er meint, es habe ihm ein Zeichen gegeben.
    Das Winken des jungen Mädchens führt ihn auf die andere Straßenseite. Thomas begibt sich in das fremde Haus hinein und landet in einem Labyrinth aus Räumen: eine Malerwerkstatt, ein Krankenzimmer, ein Spielcasino – auf der Suche nach der Unbekannten. Er begegnet anderen Hausbewohnern und Bediensteten und wird immer tiefer in eine fantastische Welt hineingezogen, die offenbar sehr viele Regeln und Verbote aufweist. Es bleibt aber unklar, wer sie macht, was sie bezwecken und wie sie lauten. Die Angestellten des Hauses üben sich in Pflichterfüllung, ohne einen tieferen Sinn in ihrer Aufgabe zu sehen.
    Die Freiheit, die Thomas angekündigt wird, scheint ein leeres Versprechen zu sein. Seine Situation ist zunehmend ausweglos – erst recht, als ein anderer Mann, an ihn gekettet, zu seinem dauernden Begleiter wird.
    Die Welt, die Maurice Blanchot in seinem Text erschafft, erinnert mit ihren zahlreichen Verordnungen an Kafka, wagt sich aber noch deutlich weiter ins Obskure vor. Darauf hat auch Jean-Paul Sartre hingewiesen, der in Blanchots Roman ein „Zeichen des Desasters“ sah, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennzeichnet.

    Sprecher:
    Jens Harzer, Bibiana Beglau, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Johannes Silberschneider, Marina Galic, Franz Pätzold, Wolfram Koch, Jan Bülow, Manfred Zapatka

    Produktion:
    Von Maurice Blanchot
    Übersetzung aus dem Französischen: Marco Gutjahr
    Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert
    Komposition: Klaus Buhlert
    Ton und Technik: Klaus Buhlert, Martin Eichberg, Jan Fraune und Philipp Adelmann
    Deutschlandfunk Kultur 2022

    Deutschlandfunk Kultur hat das dreiteilige Hörspiel zum
    :download: Teil 1
    :download: Teil 2
    :download: Teil 3
    bereit gestellt.

  • Hab vorhin mal angefangen, aber nach 40min abgebrochen. :schulter:
    Schon der erste der drei Teile ist über 80min lang.
    Und dafür war mir die Geschichte dann doch zu abstrus und verkopft.
    Na, vielleicht hört ja sonst jemand das Ganze und schildert dann mal seine/ ihre Eindrücke. :)
    Denn evtl. wird es ja nachvollziehbarer, wenn man mal über die erste Verständnis-Hürde weg ist.
    Glaub ich nur nicht wirklich...

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