Sherlock Holmes - Die neuen Fälle - 50 - Im Zeichen des Vollstreckers

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 1.565 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Januar 2022 um 17:59) ist von Hutchinson.

  • Ja, und voraussichtlich am 26.11. ist es dann soweit:
    :toot: Folge 50 :toot: erscheint!

    Inhalt:
    Aus dem Gefängnis von Dartmoor ist der berüchtigte Verbrecher Stanford Shaw entkommen. Der ehemalige Polizeibeamte richtete Verbrecher, die durch die Maschen des Gesetzes geschlüpft sind. Schon bald geschieht ein entsetzlicher Mord. Der junge Inspektor Ryan Briggs hat alle Hände voll zu tun. Wie gut, dass ihm da der große Detektiv Sherlock Holmes und sein treuer Freund Doctor Watson zur Seite gestellt werden. Doch auch sie haben es nicht leicht im Kampf gegen einen Mörder, der keine Skrupel kennt.

    Cast
    Sherlock Holmes: Christian Rode
    Watson / Erzähler: Peter Groeger
    Inspector Lestrade: Lutz Harder
    Ryan Briggs: Amadeus Strobl
    Charles Fox: Nils Rieke
    Sir Francis Yalebird: Marko Bräutigam
    Inspector Dash: Michael Pink
    Stanford Shaw: Joachim Kaps
    Donald Bixby: Thomas Schmuckert
    Clarissa Monley: Luisa Wietzorek
    Lester van Wheldon: Peter Weis
    Louise van Wheldon: Arianne Borbach
    Rick Doggerty: Harald Effenberg

    Buch: Marc Freund

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    Hätte zumindest ich, als es vor über einem Jahrzehnt mit der Serie losging, nicht erwartet!
    Umso schöner, dass sich die "Neuen Fälle" so erfolgreich behaupten konnten, was natürlich zu einem großen Teil an den so perfekt harmonierenden Sprecherpaar Rode/Groeger (R.I.P.) gelegen haben dürfte.
    Aber die Skripte waren ebenfalls fast durchweg sehr gelungen!

    Mal sehen, ob wir Hörer zu dieser Folge vielleicht ein kleines Goodie erhalten.
    Ich fände es z.B. toll, wenn man ausnahmsweise ein paar Outtakes hintendran gepackt hätte! :klimper:

  • Hm, hatte mich ja eigentlich sehr auf Folge 50 gefreut, aber so wie die inhaltlich ablief, ist sie leider gar nicht mein Fall gewesen.
    Wenn ich Stories hören möchte, in denen Holmes und Watson, quasi als "alte Garde", nur die absolute Nebenrolle spielen, zwar ein kleines bisschen ermitteln dürfen, damit man die Folge überhaupt in dieser Reihe erscheinen lassen konnte ;) , aber ansonsten Lestrade, Inspektor Briggs und Sgt Fox die Haupfiguren sind, dann kann ich mir gleich "Inspektor Lestrade - Ein Fall für Scotland Yard" in den Player legen!
    Auch ansonsten fand ich die permanente Hervorhebung der "neuen Zeit", die angebrochen ist, den Einsatz von Autos statt Kutschen und die nervig klingelnden Telefone im Präsidium, ziemlich unpassend - insbesondere für die "Jubiläumsfolge".
    Die hätte für mich in der üblichen "Tradition" sein müssen - am besten auch noch verbunden mit einem besonders spannenden Kriminalfall!
    Die Figur eines "Vollstreckers", der sich all jene vorknöpft, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen konnten, hatte zwar was "Hexer"-mäßiges und war gar keine schlechte Idee, aber die Wendung, die das Ganze dann schließlich nahm, fand ich doch sehr aufgesetzt.
    Obwohl sie nicht überraschend kam, denn solche Täter hatte man auch schon mehrfach innerhalb der gängigen Krimi-Hörspielserien.
    Ob Holmes und Watsons "Randstellung" hier nun schon der Tatsache geschuldet sein sollte, dass es nur noch verschwindend wenige Folgen mit C.Rode und P.Groeger geben wird und man den Hörer quasi darauf "vorbereiten" möchte - ich fand es, insbesondere für Folge "50", eher daneben.
    Möchte nicht von einem inhaltlichen "Tiefpunkt" sprechen, aber für mich ist das hier "Thema verfehlt". :(

  • Gehört und was soll ich sagen ...
    Die Nummer 50 schließt leider ein ganz schwaches Jahr für diese Reihe ab.

    Die ganze Geschichte fühlt sich wie ein Spin-off an, in dessen Verlauf die Einführung eines neuen Ermittler-Duos vollzogen wird. Holmes und Watson sind zu Nebenfiguren verkommen, die einem jungen Inspector unter die Arme greifen.
    Der Krimi für sich genommen ist nicht schlecht, auch wenn die Handlung letztendlich ohne nennenswerte Höhepunkte vorhersehbar ihrem Ende entgegen taumelt.
    Die einzigen Aufreger, wenn man es denn so nennen möchte, sind die inhaltlichen Schwächen. Beispiel gefällig?
    [expander]Wie hat es die Täterin geschafft, den Verbrecher aus dem Gefängnis zu befreien? Eine Antwort darauf wird (mMn) nicht gegeben.
    Außerdem verstehe ich die Szene nicht, in der das neue Ermittler-Team die ehemalige Wohnung des Vollstreckers aufsucht und dort einen Unbekannten vorfindet, der auf der aus der Asservatenkammer entwedeten Schreibmaschine schreibt. Diese Person kann entkommen und es wird nicht final geklärt, wer es denn nun war. Der Vollstrecker war schon tot und seine Gehilfin bei den Polizisten. Es könnte der Journalist gewesen sein. Aber warum war er dort und tippte ein paar Zeilen, die sich letztendlich als die "Urteilsverkündung" gegen das nächste Opfer entpuppen? Das ergibt doch keinen Sinn, wenn er nicht mit den Tätern unter einer Decke gesteckt hat. [/expander]
    Die Sprecherwahl von Amadeus Strobl und Nils Rieke fand ich zudem unglücklich, da sie sich meiner Meinung nach stimmlich zu sehr ähneln und dann auch noch in vielen Szenen gemeinsam auftreten. Zumindest ich konnte sie häufig nicht auseinander halten.

    Fazit: Wer diese Serie mag, sollte um diese Folge einen großen Bogen machen.

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