Einer blieb zurück

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 1.816 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Mai 2025 um 19:11) ist von Agatha.

  • Am 04.06.2021 erscheint:

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    Inhalt:
    Die Kriminalbeamten Lewis und Young bekommen es mit einem hochmysteriösen Fall zu tun. Vier Männer hatten einen Flug gebucht, aber nur drei Passagiere waren erschienen. Das Flugzeug hob ab und verschwand spurlos. Was ist aber mit dem vierten Mann, der mitfliegen wollte, aber nicht auf dem Flugplatz auftauchte? Auch er ist verschollen. Und welcher von den vier Männern ist er überhaupt? Lewis und Young stellen umfangreiche Nachforschungen an, die zu verblüffenden Ergebnissen führen ...

    Autor:
    Dieser spannende Krimizweiteiler basiert auf dem Roman „The Man who didn’t fly“ der schottischen Autorin Margot Bennett, die die Handlung im beschaulichen Westen Englands Mitte der 1950er-Jahre ansiedelte. Bennett verfasste mehrere Kriminalromane, war aber auch als Drehbuchautorin tätig. Als solche schrieb sie zahllose Skripts für die beliebte Serie „Kommissar Maigret“ mit Rupert Davies. In „Einer blieb zurück“ sind viele beliebte Sprecher zu hören, neben Max Volkert Martens auch Horst Niendorf und Christian Rode.

    Sprecher:
    Max Volkert Martens (Sprecher)
    Rainer Schmitt (Marryatt)
    Friedrich W. Bauschulte (Lewis)
    Alexander Herzog (Douglas)
    Udo Schenk (Young)
    Helmut Gauß (Clewes)
    Hermann Ebeling (Wade)
    Dieter Franke (Paßbeamter)
    Ulrike Bliefert (Hester)
    Otto Czarski (Crewe)
    Natascha Rybakowski (Prudence)
    Ursula Diestel (Mrs. Crewe)
    Ingrid Kaehler (Moira)
    All Hagen (1. Mann)
    Horst Niendorf (Joe)
    Thomas Petruo (2. Mann)
    Thomas Ahrens (Harry)
    Horst Pinnow (Benson)
    Rainer Pigulla (Morgan)
    Christian Rode (Maurice)
    Torsten Sense (Jackie)

    Produktion:
    Autorin: Margot Bennett
    Übersetzung: Ursula Schottelius
    Bearbeitung: Bernd Lau
    Komposition: Brynmor Jones
    Technische Realisierung: Günter Genz, Erdmann Müller, Ulrike Blecken
    Regieassistenz: Annette Jainski
    Regie: Bernd Lau
    Jahr: 1986
    SWR 2

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  • Ich habe das Hörspiel gestern gehört und bin etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite ist der Cast großartig und viele vertraute Stimmen sorgen für eine gute Stimmung. Die Geschichte selbst ist eher ein kleines Drama, statt eines Krimis. Es spielt zum Großteil vor dem Flugzeugunglück und erzählt, wie die Figuren zusammen hängen. Eingebettet in Befragungen der Polizei. Ich hätte tatsächlich lieber mehr von der Polizeiarbeit gehört, anstatt von der Befragung.

    Abschließend ist es ein sehr ruhiges Hör-Stück, was nicht unbedingt mein Favorit wird, aber durch die starke Stimmenbesetzung angehört werden kann. :)

  • So ganz konnte mich das Hörspiel nicht überzeugen.
    Zwar ist der Sprechercast 1A, aber etwas mehr Tempo hätte dem Hörspiel gut getan.
    Ich habe kein Problem damit, dass das Hörspiel ruhig inszeniert worden ist, aber bei einigen der Befragungen/Gesprächen war mir das doch etwas zu dröge.
    Unter den vielen tollen Sprechern und Sprecherinnen ragen für mich Friedrich W. Bauschulte und Udo Schenk als Ermittlerduo heraus, dazu noch Ulrike Bliefert, Natascha Rybakowski und Rainer Pigulla.

  • Zwar ist der Sprechercast 1A, aber etwas mehr Tempo hätte dem Hörspiel gut getan.

    Ja, ist halt so, dass auch der beste und bekannteste Cast nicht alles rausreißen kann, wenn einem die Geschichte selbst nicht zusagt.
    Oft wäre es dann genau umgekehrt besser. :)

  • Ja, ist halt so, dass auch der beste und bekannteste Cast nicht alles rausreißen kann, wenn einem die Geschichte selbst nicht zusagt.

    So harsch will ich bei meiner Kritik jetzt nicht sein, dass mir die Geschichte nicht zugesagt hat.
    Die Geschichte fand ich eigentlich interessant, aber die Inszenierung war mir einfach zu lahm.

  • So, nachdem wir den Zweiteiler kürzlich auch gehört haben, kann ich mich den hier bereits geschilderten Einschätzungen von Chris und Purzel nur anschließen.
    Durch die fast über die gesamte Handlung hinweg stattfindenden Beschreibungen dessen, was sich vor dem Flugzeugunglück zwischen den Charakteren ereignet hat, wird das Ganze quasi "von hinten aufgerollt" und das leider auf eine ziemlich langatmige Weise.
    Als dann gegen Ende des zweiten Teils endlich das Flugzeug abhebt, hätte man schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass das nochmal passieren würde. :biggrin:

    Toller Cast, wirklich, aber der Aufbau ist so in die Länge gezogen, dass man als Hörer manchmal fast den Faden verliert, weil die Gedanken abzuschweifen beginnen.
    Fazit: kann man mal hören, muss man aber auch nicht unbedingt kennen. :)

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