Das Hörspiel in der Literatur

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 4.148 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Oktober 2022 um 17:55) ist von MonsterAsyl.

  • Angeregt durch @Rudolf Platte Hinweis auf den Reclam Hörspielführer :hutheb: will ich diesen neuen Thread starten. Hier soll es um Bücher gehen, die sich in irgendeiner Form mit Hörspielen beschäftigen bzw. Hörspielskripte zum Inhalt haben. Dazu gehören natürlich Sachbücher, aber auch Belletristik bzw. Literatur, bei der die Geschichten direkt für das Medium Hörspiel in Hörspielskriptform (also mit Regieanweisungen, Sprecheraufteilung etc.) veröffentlicht werden. Ausdrücklich nicht gemeint sind Romane, Kurzgeschichten, oder Jugendbuchserien wie TKKG, oder DDF, die irgendwann mal auch verhörspielt wurden.
    Die Bücher sollten einzeln vorgestellt und möglichst genau beschrieben werden. Also Inhalt, Maße, Seitenanzahl, Preis, Verfügbarkeit etc. Bitte keine Posts à la "Ich habe Titel XY im Internet gefunden, der könnte auch was sein." Der oder diejenige, die sich hier beteiligen möchten, sollten das entsprechende Werk auch zu Hause haben, um eventuelle Rückfragen beantworten zu können. :)

    Zur Verdeutlichung gleich mal meine erste Vorstellung:

    Kategorie: SACHBUCH

    Der Hörspiel- und Hörbuch-Preiskatalog 2004

    Cover: Coverabbildung
    Autor: Thomas Nedballa (Hrsg.)
    unter Mitarb. von Martin Rückwardt, Rene Behr, Andreas Wilken, Bastian Wolter und Fabrice Ricker
    Verlag: Wunderland Zwischenahn
    Erstveröffentlichung dieser Ausgabe: nach dem 30.10.2003 (Redaktionsschluss)
    7. Jahrgang / 1. Auflage
    Umschlag: Softcover
    Höhe: 21 cm
    Breite: 15 cm
    Seitenanzahl: 618
    Gewicht: 795 g
    ISBN-10: 3933683211
    ISBN-13: 978-3933683212
    Neupreis: 19,90 €
    Verfügbarkeit: nur noch antiquarisch erhältlich

    Inhalt:
    Listet alle, den Verfassern bekannten, Hörspiele und Hörbücher alphabetisch auf. Der Aufbau sieht, von links nach rechts gelesen, folgendermassen aus:

    1. Folge-Titel (Wenn es mehrere Veröffentlichungen bei verschiedenen Labeln gab, werden diese unter dem Folgentitel gelistet.)

    2. Art/Erscheinungsjahr/Dauer (Mit Art ist Lesung bzw. Hörspiel gemeint)

    Zwischen 2. & 3. wird noch die Form [AC=MC, Single, LP, CD oder DVD] der Veröffentlichung aufgeführt.

    3. Bestell-Nr. /Anzahl Träger / Preis (Die Preise beziehen sich auf den Bestzustand, wie genau diese ermittelt wurden bleibt aber trotz erläuterndem Vorwort unklar)

    Anmerkungen:
    Bis zum Jahr 2004 erschien der Hörspiel- und Hörbuch-Preiskatalog in unregelmässigen Abständen und in unterschiedlichen Formaten. Der von mir hier vorgestellte Katalog ist die letzte und damit auch aktuellste Ausgabe, die erschienen ist. Es gab und gibt wohl kaum ein Werk zum Thema Hörspiel, welches umstrittener war als dieses. Im Fokus der Kritik standen vor allem die genannten Preise. Zum einen, weil eben nicht wirklich ersichtlich war, wie diese zu Stande gekommen waren und zum anderen, weil jeder Leser/Hörspielfan eigene Vorstellungen davon hatte, was das jeweilige Hörspiel wert sei bzw. kosten dürfte. Als ich den Katalog 2004 erworben hatte, ging es mir aber vor allem darum erstmal einen Überblick zu bekommen. Schliesslich war ich ein paar Jahre nicht mehr im Thema drin, da mein Interesse am Hörspiel erst im Jahr 2003 wieder neu entflammt war. Dementsprechend habe ich den Katalog von vorne bis hinten durchgelesen und bereits zu diesem Zeitpunkt festgestellt, daß trotz der insgesamt 5 Autoren viele, vor allem ältere, Titel fehlten. Warum das Projekt dann so sang- und klanglos eingestellt worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglicherweise war es ja die schiere Flut an Hörbuchtiteln, die den Markt Anfang der 2000er Jahr förmlich überschwemmten. Hätte man sich nur auf die Hörspiele konzentriert, wäre eine entsprechende Katalogisierung und damit die Weiterführung des Werkes wohl wesentlich einfacher gewesen. Für mich ist und bleibt dieser Katalog trotz der genannten Mängel einzigartig, da es das bisher umfangreichste Nachschlagewerk zum Thema Hörspiel ist und wohl auch bleiben wird.

  • Dieser neue Thread gefällt mir sehr gut!
    Ich stelle auch mal ein Buch vor. :smile: :hutheb: :mega: Ich halte mich bei der Vorstellung an das "Muster" von Monsterasyl.

    Kategorie: Sachbuch


    Das Erbe der Kassettenkinder
    ... ein spezialgelagerter Sonderfal

    Cover: Link

    Autor: Annette Bastian

    Verlag: eccomedia

    Erstveröffentlichung: 2003

    Umschlag: Softcover

    Höhe: 22,3 cm

    Breite: 17 cm

    Seitenanzahl: 176

    Gewicht: 485 g

    ISBN-13: 9783936782158

    ISBN-10: 3-936782-15-6

    Verfügbarkeit: nur noch antiquarisch erhältlich

    Ursprünglicher Neupreis: 14,90 €

    Inhalt
    (Text vom Klappentext übernommen)

    "Wollen sie nicht erwachsen werden, die heute 20-35 jährigen, die als Kassettenkinder mit den Hörspiel-Serien der 80'er groß geworden sind?

    - Sie hören die Kassetten ihrer Kindheit beim Bügeln, Autofahren und vor allem zum Einschlafen
    - 2002 kaufen sie rund 70 % der 2,7 Mio. insgesamt abgesetzten Tonträger der eigentlich für Kinder konzipierten Erfolgs-Serie "Die drei ???"
    - Sie hören ihre Kassetten nicht nur zu Hause, sondern genießen auch das kollektive Hörspielerlebnis in Szene-Kneipen, Theatern, Kinos etc.
    - Sie strömen zu tausenden zu Live-Aufführungen ihrer Hörspiel-Favoriten

    Der neue Hörspiel-Kult ist ein Generationen-Phänomen, das erst jetzt in seinem ganzen Ausmaß erkannt wird - dieses Buch bietet dazu
    Hintergrund-Informationen und jede Menge unterhaltsamen Lesestoff."


    Anmerkungen:

    Die Autorin Annette Bastian hat ein Buch über die berühmten Hörspielserien der 80'er Jahre geschrieben. Wie es der Untertitel schon
    andeutet, liegt der Fokus der Autorin auf der Serie "Die drei ???". Allerdings werden in dem Buch natürlich noch etliche weitere Serien
    vorgestellt und darüber berichtet. Diese Serien kommen mit eigenem Kapitel vor: Fünf Freunde, Die drei ???, TKKG. In einem
    weiteren Kapitel werden weitere Serien - in kürzerem Umfang - behandelt: Scotland Yard, Funk-Füchse, Tom und Locke, Captain Blitz.
    Abschließend werden auf einer Seite weitere Serien genannt. In weiteren Kapiteln werden weitere Hörspielspezifische Themen besprochen,
    z. B. wie der Hörspielfan vom "Untergrund" in den "Mainstream" geraten ist, Live-Hörspiele, die Chronologie des kommerziellen Hörspiels in
    Deutschland (von der Märchenplatte zur Serienkassette), es gibt den Versuch zu ergründen, wie das Kinderhörspiel in Deutschland zum Kult
    wurde. In dem Schmöker gibt es außerdem ein Interview mit Andreas Fröhlich und einem Hörspielfan der Kategorie "Extremhörer". Mit etlichen
    Fotos und Bildern ist das Werk angereichert. Dieses Buch war meiner Kenntnis nach das erste, dass sich mit kommerziellen Hörspielen und dem
    Hörspielkult in Deutschland beschäftigt hat. Es gibt von dieser Publikation nur die Erstauflage. Ich habe mir das Druckerzeugnis damals kurz
    nach Veröffentlichung gekauft. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Dieses Buch ist wirklich gut zu lesen und sehr nett geschrieben.
    Wer täglich auf Hörspielfanseiten im Internet unterwegs ist, wird nur relativ wenig neues in dem Werk finden. Aber damals gab es im Internet
    noch relativ wenig Infos über die erwähnten Hörspielserien und Themen.

    Inzwischen gibt es weitere Nachschlagewerke dieser Art. Trotzdem ragt "Das Erbe der Kassettenkinder" aus der Textgattung heraus, was nicht nur
    daran liegt, dass die Autorin damals Pionierarbeit geleistet hat.

  • Kategorie: LITERATUR / BELLETRISTIK



    Fahrerflucht

    Cover: Coverabbildung
    Autor: Alfred Andersch
    Verlag: dtv
    Erstveröffentlichung dieser Ausgabe: 05.1965 / Originalausgabe 1958
    Umschlag: Softcover
    Höhe: 18 cm
    Breite: 11 cm
    Seitenanzahl: 155
    Gewicht: 106 g
    ISBN-10: nicht vorhanden (dtv TB Nr. 296)
    ISBN-13: nicht vorhanden
    Neupreis: ?€ - Nicht zu emitteln.
    Verfügbarkeit: diese Ausgabe nur antiquarisch, allerdings gibt es diverse Auflagen der Hauptgeschichte

    Inhalt:
    Fahrerflucht 7
    In der Nacht der Giraffe 55
    Der Tod des James Dean 92
    Russisches Roulette 121
    Postskript des Verfassers 154

    Anmerkungen:
    Zu zwei der vier Hörspiele ("Fahrerflucht" & "Der Tod des James Dean") haben wir hier im Forum auch einen Thread. Einfach nachfolgend auf den jeweiligen Titel klicken und ihr werdet automatisch dorthin geleitet.
    - Fahrerflucht wurde erstmals vom Südwestfunk / Radio Bremen am 19.11.1957 gesendet
    - In der Nacht der Giraffe wurde erstmals vom Hessischer Rundfunk 1960 am 30.05.1960 gesendet
    - Der Tod des James Dean wurde erstmals vom Südwestfunk / Hessischer Rundfunk / Radio Bremen am 01.09.1959 gesendet
    - Russisches Roulette wurde erstmals vom Südwestfunk / Radio Bremen am 14.10.1961 gesendet

    Alfred Andersch, eigentlich Alfred Hellmuth Andersch (04.02.1914 - 21.02.1980)
    war Schriftsteller und als zeitkritischer Autor der Nachkriegsliteratur bekannt. Darüberhinaus arbeitete er als Herausgeber und Rundfunkredakteur. Er schrieb Funkmontagen, Hörspiele, Features, Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. Zu dem ist er ein Gründungsmitglied der berühmten "Gruppe 47".
    So mancher Leser hier wird Andersch wahrscheinlich noch aus seiner Schulzeit kennen, auch heute noch gibt es Unterrichtsmaterialen zu dem Hörspiel Fahrerflucht.
    Die in diesem Band abgedruckten Hörspielskripte sind alle mit Regieanweisungen bezüglich Musik, Geräuschen etc, versehen. Ausserdem sind die Namen der jeweiligen Protagonisten ihren Texten vorangestellt.

  • Kategorie: SACHBUCH


    Reclams Hörspielführer

    Cover: Coverabbildung
    Autor: Heinz Schwitzke (Hrsg.)
    unter Mitarb. von Franz Hiesel, Werner Klippert und Jürgen Tomm
    Verlag: Philipp Reclam jun.
    Erstveröffentlichung dieser Ausgabe: 10.1969
    Umschlag: Hardcover
    Höhe: 15,5 cm
    Breite: 10,5 cm
    Seitenanzahl: 671
    Gewicht: 333 g
    ISBN-10: nicht vorhanden (Universal-Bibliothek Nr. 10 161-68)
    ISBN-13: nicht vorhanden
    Neupreis: 20,80 DM
    Verfügbarkeit: nur noch antiquarisch erhältlich

    Inhalt:
    Einleitung 5
    Abkürzungen 21
    Kurzbiographien der Autoren und Inhaltsbeschreibungen ihrer wichtigsten Hörspiele 25
    Fachbegriffe des Hörspiels 639
    Verzeichnis der wichtigsten Hörspielpublikationen in deutscher Sprache 650
    Wichtige Hörspielpreise 655
    Personenverzeichnis 659
    Verzeichnis der Hörspieltitel 661

    Anmerkungen:
    Zu meinem allergrößten Bedauern handelt es sich bei diesem Werk um eine einmalige Auflage. Das liegt vor allem an der schieren Menge an Radiohörspielen, die bereits zu dieser Zeit von den Sendern ausgestrahlt wurden und damit jeden Rahmen für eine mögliche Fortführung sprengten. Ausserdem hat sich die Anzahl der Hörspiele auch nach 1969 noch weiter kontinuierlich gesteigert. Heutzutage ist das ja alles kein Problem mehr. Dank der ARD-Hörspieldatenbank, welche immer wieder aktualisiert und damit auch komplettiert wird, hat ja jeder die gewünschten Informationen mit einem Klick parat. Doch ohne Bücher wie dieses, hätte man vieles neu recherchieren müssen bzw. wären etliche Daten im Laufe der Zeit verloren gegangen. Auf Grund des Formats fällt die Schriftgröße leider entsprechend klein aus, was für Menschen mit Augenproblemen eine echte Herausforderung darstellen könnte. Mir macht es jedenfalls viel Freude darin zu lesen bzw. Informationen nachzuschlagen.

    Insgesamt sind laut Klappentext "Mehr als 400 Hörspiele [die Untertreibung des Jahrhunderts :totlach2: es sind insgesamt 1.969] und Kurzbiographien von über 200 (tatsächlich 216) Hörspielautoren", in dem Buch zu finden. Nachfolgend die Namen der Hörspielautoren alphabetisch sortiert:

    A–C
    Arthur Adamov, Rhys Adrian, Leopold Ahlsen, Ilse Aichinger, André Almuro, Alfred Andersch, Edoardo Anton, John Arden, Ludvík Aškenazy, Wystan Hugh Auden, Jacques Audiberti, Claude Aveline, Ingeborg Bachmann, Josef Martin Bauer, Rudolf Bayr, Rolf Becker, Samuel Beckett, Brendan Behan, Ingmar Bergman, Barry Bermange, Charles Bertin, Manfred Bieler, Christian Bock, Anders Bodelsen, Heinrich Böll, Wolfgang Borchert, Daniel Boulanger, Roman Brandstaetter, Hans Christian Branner, Bertolt Brecht, Arnolt Bronnen, Alexius Hezekia Buthelezi, Michel Butor, João Cabral de Melo Neto, Albert Camus, Walentin Chorell, Inger Christensen, Jovan Čirilov, René Clair, Guy Compton, Marc Connelly, Jacques Constant, Giles Cooper, Norman Corwin, Michel Cournot und Heinz von Cramer.

    D–H
    Stig Dagerman, Jorge Dîaz, Charles Dimont, Zora Dirnbach, Miodrag Djurdjević, Alfred Döblin, Friedrich Dürrenmatt, Marguerite Duras, Albert Ehrenstein, Günter Eich, Herbert Eisenreich, Hans Magnus Enzensberger, Padraic Fallon, Christian Ferber, Vera Ferra-Mikura, Colin Finbow, Hans Flesch, Jean Forest, Walter Franke-Ruta, Erich Fried, Brian Friel, Max Frisch, Gerhard Fritsch, Felix Gasbarra, Gian Domenico Giagni, Alan Gosling, Marran Gosov, Sebastian Goy, Wolfgang Graetz, Bernd Grashoff, Otto Grünmandl, Max Gundermann, Peter Handke, James Hanley, Konrad Hansen, Ludwig Harig, Hugo Hartung, Ima Harube, Rolf Haufs, Julius Hay, Johannes Hendrich, Zbigniew Herbert, Richard Hey, Kurt Heynicke, Franz Hiesel, Wolfgang Hildesheimer, Peter Hirche, Hans Hömberg, Fred von Hoerschelmann, Kay Hoff, Gert Hofmann, Hideji Hôjô, Claus Hubalek, Richard Hughes und Ted Hughes.

    I–O
    Lotte Ingrisch, Eugène Ionesco, Ernst Jandl, Margarete Jehn, Shirley Jenkins, Walter Jens, Ernst Johannsen, Hermann Kasack, Marie Luise Kaschnitz, Hans Kasper, Hermann Kesser, Ephraim Kishon, Fuyuhiko Kitagawa, Ivan Klima, Werner Klose, Matjaź Kmecl, Walter Kolbenhoff, Radomir Konstantinović, Erich Kuby, Dieter Kühn, Otto Heinrich Kühner, Kurt Kusenberg, Hans Kyser, Rusia Lampel, Siegfried Lenz, Herbert Lichtenfeld, Jakov Lind, Arnošt Lustig, Jerzy Lutowski, Joachim Maass, Archibald MacLeish, Louis MacNeice, Sándor Márai, Friederike Mayröcker, Dieter Meichsner, Benno Meyer-Wehlack, Horst Mönnich, Hermann Moers, John Mortimer, Gerhart Herrmann Mostar, Gensô Murakami, Shinichiro Nakamura, Shinkichi Nakamura, Bill Naughton, René de Obaldia, Arch Oboler, Gerd Oelschlegel, Michéal O’hAodha, Claude Ollier, Ernst Bruun Olsen und Joe Orton.

    P–Z
    Leif Panduro, Jacques Perret, Robert Pinget, Harold Pinter, Heinz Piontek, Paul Pörtner, Vasco Pratolini, Jaromír Ptáček, Rainer Puchert, Henry Reed, John Reeves, Ruth Rehmann, Eduard Reinacher, Herbert Reinecker, Christa Reinig, Gerlind Reinshagen, Hans Rothe, Jan Rys, Nelly Sachs, Nathalie Sarraute, James Saunders, Walter Erich Schäfer, Ernst Schnabel, Rolf Schneider, Wolfdietrich Schnurre, Erasmus Schöfer, Rolf Schroers, Anna Seghers, Günter Seuren, Alan Sharp, Tormod Skagestad, Carl Erik Martin Soya, Muriel Spark, Luigi Squarzina, Miloslav Stehlik, Tom Stoppard, Rezsö Szirmai, Andrzej Szypulski, Jean Tardieu, Jean Thibaudeau, Dylan Thomas, Michal Tonecki, Dan Treston, Alain Trutat, Naoya Uchimura, Milan Uhde, Siegfried von Vegesack, Endre Vészi, Georg von der Vring, Ivan Vyskočil, Dieter Waldmann, Martin Walser, Günther Weisenborn, Peter Weiss, Dieter Wellershoff, Wolfgang Weyrauch, John Whiting, Erwin Wickert, Monique Wittig, Gabriele Wohmann, Richard Wright, Paul Wühr, Heinz Oskar Wuttig und Harald Zusanek

    Wer jetzt Lust auf das Buch bekommen hat, aber entweder das Geld nicht ausgeben möchte/kann, oder Schwierigkeiten mit der kleinen Schriftgröße hat, kann sich den Hörspielführer auch online ansehen bzw. runter laden. Der Reclam Verlag war so freundlich und hat das Werk zu Recherchezwecken digital zur Verfügung gestellt.
    Hier der Link der HU-Berlin: http://waste.informatik.hu-berlin.de/koubek/hoerspi…fuehrer1969.pdf

  • Doch ohne Bücher wie dieses, hätte man vieles neu recherchieren müssen bzw. wären etliche Daten im Laufe der Zeit verloren gegangen.

    Ja, da hat sich mal jemand ordentlich Arbeit mit gemacht :thumbup: , ist immer schön, wenn man auf so etwas beim Übernehmen in die digitale Welt aufbauen kann.


    Wer jetzt Lust auf das Buch bekommen hat, aber entweder das Geld nicht ausgeben möchte/kann, oder Schwierigkeiten mit der kleinen Schriftgröße hat, kann sich den Hörspielführer auch online ansehen bzw. runter laden.

    Ja, Reclam-Heftchen hatten halt schon immer ein sehr kleines Schriftbild.
    Meinen knappen Meter davon könnte ich heute auch nicht mehr ohne Brille lesen.

  • Sehr schöner Thread, und so schnell so viele tolle Beiträge! Da werd ich mir demnächst natürlich auch mal die Zeit nehmen ein Buch aus meiner Bibliothek näher zu beschreiben. :thumbup:

    Allerbesten Gewissens empfehle ich:
    DAGON von M. Winter
    Luxus-Ausstattung sowohl CD als auch LP

  • Da werd ich mir demnächst natürlich auch mal die Zeit nehmen ein Buch aus meiner Bibliothek näher zu beschreiben. :thumbup:

    Das würde mich sehr freuen. :thumbsup:
    Ich verstehe auch nicht, warum hier niemand mal die Europa Chronik oder das DDF Buch vorstellt. Viele hier wollten oder haben doch angeblich beide gekauft?

  • Kategorie: LITERATUR / BELLETRISTIK


    Keine Spur von Leben...

    Cover: Coverabbildung
    Autor: Herbert Werner Franke
    Redaktion und Beratung: Franz Rottensteiner
    Umschlagzeichnung: Thomas Franke
    Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt
    Verlag: Suhrkamp
    Erstveröffentlichung dieser Ausgabe: 1982
    Umschlag: Softcover
    Höhe: 17,5 cm
    Breite: 11 cm
    Seitenanzahl: 231
    Gewicht: 167 g
    ISBN-10: 3-518-37241-6
    ISBN-13: nicht vorhanden
    Neupreis: 8,00 DM
    Verfügbarkeit: nur noch antiquarisch erhältlich

    Inhalt:
    Keine Spur von Leben... 7
    Aktion im Niemandsland 49
    Papa Joe & Co. 69
    "Ich bin der Präsident" 117
    Der Auftrag 147
    Signale aus dem Dunkelfeld 187
    Bemerkungen zu Signale aus dem Dunkelfeld 226

    Anmerkungen:
    Zu zwei der sechs Hörspiele ("Papa Joe & Co." & "Signale aus dem Dunkelfeld") haben wir hier im Forum auch einen Thread. Einfach nachfolgend auf den Titel klicken und ihr werdet automatisch dorthin geleitet.

    - Keine Spur von Leben... wurde erstmals vom Bayerischer Rundfunk 1981 (Erstsendung: 19.10.1981 / Laufzeit: 75 Minuten 59 Sekunden) gesendet
    - Aktion im Niemandsland wurde erstmals vom Unter dem Titel: "Expedition ins Niemandsland" Süddeutscher Rundfunk 1975 (Erstsendung: 21.04.1975 / Laufzeit: 32 Minuten 15 Sekunden) gesendet
    - Papa Joe & Co. wurde erstmals vom Bayerischer Rundfunk 1976 (Erstsendung: 05.03.1976 / Laufzeit: 72 Minuten 49 Sekunden) gesendet
    - "Ich bin der Präsident" wurde erstmals vom Östereichischer Rundfunk Wien 1980 (Erstsendung: 28.10.1980 / Laufzeit: 29 Minuten 25 Sekunden) gesendet
    - Der Auftrag wurde erstmals vom Süddeutscher Rundfunk 1984 (Erstsendung: 04.06.1984 / Laufzeit: 57 Minuten 50 Sekunden) gesendet
    - Signale aus dem Dunkelfeld wurde erstmals unter dem Titel: "Signale aus dem Dunkelfeld. Eine Begegnung mit nichtmenschlicher Intelligenz" vom Bayerischer Rundfunk / Süddeutscher Rundfunk 1979 (Erstsendung: 04.02.1980 / Laufzeit: 60 Minuten 00 Sekunden) gesendet

    Der in Wien geborene H.W. Franke, eigentlich Herbert Werner Franke (*14.05.1927) [Pseudonyme: Sergius Both und Peter Parsival] ist Physiker, Sachbuch- und Science Fiction-Autor. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die er im Laufe seines Lebens erhalten hat, zählen unter anderem: der deutsche Science Fiction Preis (1985), der Kurd-Laßwitz- Preis (1986), der Karl-Theodor--Vogel-Preis für Technik-Publizistik (1992), das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2007), der Grand Master Award für sein literarisches Lebenswerk (2016) und zuletzt die Ehrendoktorwürde der staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (2018).

    "Konfrontation mit dem Unbekannten - das ist ein Thema, mit dem sich Franke immer wieder beschäftigt, auch in seinen Hörspielskripten. Diese Art der Übermittlung von Science Fiction - Ideen erscheint ihm besonders günstig: auf der einen Seite die Konkretisierung im Akustischen, auf der anderen Seite die Herausforderung an die visuelle Phantasie des Hörers. Dadurch werden Gedankenbilder initiiert, die kein Fernsehspiel, kein Film realisieren kann. Wenn bei der schriftlichen Wiedergabe auch der Reiz der hörbaren Kulisse fehlt, so bleibt doch die Faszination des scheinbar Phantastischen erhalten." (aus dem vorangestellten Autorenpotrait in diesem Buch)

    Die in diesem Band abgedruckten Hörspielskripte sind alle mit Regieanweisungen bezüglich Musik, Geräuschen etc, versehen. Ausserdem sind die Namen der jeweiligen Protagonisten ihren Texten vorangestellt.

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