Inhalt:
Winter 1948. Irgendwo in der schwedischen Einöde. Langweile. Was in Henning Mankells Hörspiel mit harmlosen Jungenstreichen beginnt, endet in einer Tragödie.
Hasse, das Waldarbeiterkind, ist dreizehn Jahre alt, als er den Sohn des neuen Oberförsters trifft. Schwalbe ist auch dreizehn und anders. Man kann nie sicher sein, ob er die Wahrheit sagt oder eine Lüge. Hasses Eltern wollen nicht, dass die Jungen zusammen spielen. Trotzdem trifft sich Hasse mit Schwalbe. Es ist Winter und 23 Grad minus. Die Jungen warten an der Eisenbahnbrücke, die über den Fluss führt. "Worauf warten wir eigentlich?" möchte Hasse wissen. Schwalbe antwortet: "Wer über die Brücke kommt, wird unser Opfer sein." Hasse versteht ihn nicht. Aber er macht mit, als Schwalbe die Pferdehändlerin, die als erste die Brücke überquert, in sadistische Spielchen verwickelt... Ein Hörspiel über schuldhafte Verstrickungen von Kindern und Schmerzen, die unvergessen bleiben.
Sprecher:
Christian Brückner (Sprecher), Christoph Stadtler (Hasse), Nino Herrlich (Schwalbe), Katja Brügger (Hasses Mutter), Eva-Maria Hagen (Die alte Pferdehändlerin), Alexandra Henkel (Janine), Ingeborg Kallweit (Aurelia), Andreas Wang (Busfahrer), Marc Zippel (Ambulanzfahrer), Michael Gerlinger (Hasses Vater)
Produktion:
von Henning Mankell
Übersetzung aus dem Schwedischen: Hansjörg Betschart
Komposition: Henrik Albrecht
Bearbeitung und Regie: Claudia Johanna Leist
Redaktion: Michael Becker
Norddeutscher Rundfunk 2002
Der NDR hat das Hörspiel zum :download: bereit gestellt.