Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 1.925 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. Dezember 2023 um 19:26) ist von Agatha.

  • Inhalt:
    Der Mann, der eines Tages nahezu erschüttert entdeckt, dass er durch die Wand gehen kann, ist ein braver Finanzbeamter. Zunächst sucht er Heilung beim Arzt, doch bald schon reizt es ihn, Grenzen zu überschreiten. Ganz Paris wird von seinen Taten als Gentleman-Einbrecher belustigt oder erschreckt. Doch als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einem Besuch bei seiner Freundin zurückkehren will, bleibt Garou-Garou in der Hausmauer stecken. Das Liebesglück hat ihm seine Fähigkeit genommen. Als Vorlage zum Hörspiel diente Marcel Aymés Novelle "Le passe muraille" aus dem Jahr 1943, die auch mehrfach verfilmt wurde: 1959 hatte die Filmkomödie "Ein Mann geht durch die Wand" mit Heinz Rühmann in der Rolle des Wände durchschreitenden Herrn Buchsbaum Premiere.

    Sprecher:
    Peter Lühr - Sprecher
    Erich Ponto - J. Maurice Dutilleul
    Ernst Schlott - Dr. Jaquard
    Hans Herrmann-Schaufuß - Direktor Lecuel
    Paul Hoffmann - Legranges
    Bruno Hübner - Ferrier
    Siegfried Lowitz - Girard
    Fred Kallmann - Beauchamp
    Ernst Rotmund - Breve
    Bum Krüger - Bettler
    Trude Hesterberg - Chansonette
    Walter Hilbring
    Hilde Classen
    Christian Marschall
    Ingeborg Hoffmann
    Horst Raspe
    Leo Bardischewski

    Produktion:
    Von Marcel Aymé
    Bearbeitung: Hellmut von Cube
    Vorlage: Der Mann, der durch die Wand gehen konnte (Le passe muraille) (Novelle)
    Sprache der Vorlage: französisch
    Komposition: Mark Lothar
    Technische Realisierung: Heinz Sommerfeld; Ilse Regenbrecht
    Regie: Walter Ohm
    Laufzeit: 72 Minuten 25 Sekunden
    Bayerischer Rundfunk Erstsendung: 23.11.1954

    Der BR hat den Hörspielklasiker zum :download: bereit gestellt.

    Anmerkung:
    Darauf freue ich mich schon, den Film mit Rühmann mag ich nämlich sehr gern.

  • Doch als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einem Besuch bei seiner Freundin zurückkehren will, bleibt Garou-Garou in der Hausmauer stecken.

    Urgs... :pinch:
    Kein Wunder, dass man bei Rühmann auf das Unhappy End verzichtet hat. :pfeifen:
    Mal sehen, wann ich es schaffe, den zu hören.

  • Ja, wenn man vom Schluss mal absieht (da finde ich den im Rühmann-Film doch wesentlich netter :zwinker: ), eine witzige Angelegenheit.
    Noch besser hätte mir die Umsetzung allerdings gefallen, wenn man auf das viele Singen verzichtet hätte, was aber wohl dem Geschmack der frühen 50er "geschuldet" ist.
    Dutilleuls ständiges "Garou-Garou!"-Geschrei zu Beginn seiner Wände-Geh-"Karriere", das schließlich ja auch zu seinem Beinamen führt, nervte hin und wieder etwas, zumal hier eine Erklärung für das deutsche Publikum sicher nicht schlecht gewesen wäre.
    Im Englischen ruft er, soviel ich weiß "Peek a boo", Rühmann, wenn ich mich recht erinnere, sagt gar nichts Besonderes.

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