Zum goldenen Anker

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.548 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. August 2021 um 10:26) ist von MonsterAsyl.

  • Am 04.09.2020 erscheint:


    Inhalt:
    Die Hafenkneipe „Zum goldenen Anker“ ist Angelpunkt von Geschichten rund um drei Personen, die eng miteinander verbunden sind. Marius, ein großer Liebhaber des Meeres und der Seefahrt, ist in Fanny verliebt. Die beiden werden ein Paar, und Fanny erwartet bald ein Kind. Doch die Liebe zur See treibt Marius fort, und so muss Honorine, Fannys Mutter, einen Ersatzvater für den kleinen Césariot finden.

    Teil 1: Marius
    Teil 2: Fanny
    Teil 3: Der Enkel

    Sprecher:
    Karl Kuhlmann - César
    Wolfgang Wahl - Marius
    Ingrid Andree - Fanny
    Inge Meysel - Honorine
    Erich Weiher - Panisse
    Carl Voscherau - Escartefique
    Alexander Hunzinger - Piquoiseau
    Krafft-Georg Schulze - Brun
    Herbert A. E. Böhme - Steuermann
    Hermann Lenschau - Straßensänger
    Eva Fiebig - Claudine
    Eric Schildkraut - Briefträger
    Heinz Sailer - Pfarrer
    Helmut Peine - Arzt
    Joseph Dahmen - Fernand
    Klaus Kammer - Der junge Cesariot
    Gert Niemitz - Etienne


    Produktion:
    von Marcel Pagnol
    Vorlage: Marius - Fanny - César (Schauspieltrilogie)
    Sprache der Vorlage: französisch
    Übersetzung: N. N.
    Bearbeitung (Wort): Gisela Prugel
    Komposition: Hans-Martin Majewski
    Technische Realisierung: Erich Mackebrandt; Renate Kuhls
    Regieassistenz: Willy Lamster
    Regie: Gustav Burmester

    Erstsendung:
    Nordwestdeutscher Rundfunk
    Teil 1 - Marius - 07.09.1953 - Laufzeit: 67 Minuten 10 Sekunden
    Teil 2 - Fanny - 08.09.1953 - Laufzeit: 59 Minuten 25 Sekunden
    Teil 3 - Der Enkel - 10.09.1953 - Laufzeit: 51 Minuten 00 Sekunden
    Gesamtlaufzeit: 177 Minuten 35 Sekunden

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  • Na, das war ja eine erfreuliche Überraschung! Die "Hafenatmosphäre" hat den Ausschlag gegeben, dass ich angefangen habe zu hören. Zunächst hatte ich so meine Probleme...der komische Nuschelakzent von Piquoiseau, Inge Meysel, die "Mutter der Nation" :aechz: , dann auch noch in französischem Setting...puh. Die Story konnte mich jedoch schnell einfangen und selbst die Meysel gefiel mir dann recht gut. Das Thema uneheliche Schwangerschaft ist zu der Zeit noch ein Riesendrama - schon krass und natürlich positiv, wie sich da der gesellschaftliche Wandel vollzogen hat, zumindest hierzulande. Und schlimm, dass an vielen Orten der Welt immer noch Frauen Übelstes bis hin zum Tod für eine solche "Verfehlung" erdulden müssen, zumal da immer zwei zu gehören! Es ist spannend, sich in die Konstellation hier einzufühlen, wenn ich mir vorstelle, ich wäre an Fannys Stelle... :arg1: :panic: :aufgabe: [expander]Ich war dann auch geschockt, als Panisse seelenruhig zugab, sie betrogen zu haben, da sie so wenig Begeisterung zeigte. :aechz: Aber andererseits - ja, nachvollziehbar, dass er nicht auf seine Kosten kommt, wobei das von vornherein absehbar war. Fremdgehen ist für ihn völlig legitim, und wie die eher amüsierten Reaktionen der übrigen Männer zeigen, akzeptiert. [/expander]
    Fand ich wirklich reizvoll, die Innenleben der Charaktere nachzuvollziehen, regt zum Nachdenken an.
    Das Ende war nicht so mein Fall, die letzten 2 Tracks hätte man sich sparen können, dann hätte ich es stimmiger gefunden.
    [expander]Aber so wird ja alles gut, und die knapp 40-jährige soll jetzt noch mal schnell ein paar Enkel "werfen". X( Ist das Romantik?![/expander]

    Hat mir wirklich gefallen, dieser Ausflug in den goldenen Anker. :]

  • Ich kenne hier nur die Filme zu ("Marius"/"Fanny"/"Cesar" aka "Fanny Trilogie"), die fand ich aber nie so besonders, vor allem den Schluss des letzten damals furchtbar kitschig. :augenroll:
    Weiß nicht, wie sehr sich das Hörspiel da unterscheidet, ob das evtl. anders mit der Vorlage umgeht.
    Klar, Pagnol ist eine "Hausnummer" :zwinker: , aber würde mich so direkt nicht reizen, mir das anzuhören.
    Vielleicht irgendwann mal.

  • Das Ende ist recht kitschig, aber Fanny kommt als erwachsene Frau nicht wie ein naives Dummchen daher, deshalb war das nur zum Ende hin etwas "unrund", aber hat mir nicht das ganze HB vermiest.
    Ich kenne die Filme nicht und konnte so ganz unbedarft an die Geschichte rangehen. Wenn man automatisch Bilder vor Augen hat und einem die Filme nicht gefallen haben, könnte es in der Tat schwierig werden. ^^

  • Wie mir gerade aufgefallen ist, ist Pidax wohl ein Fehler unterlaufen, oder die Rechtelage hat sich geändert. Jedenfalls ist das Hörspiel vom NWDR nicht vom NDR, wie auf der CD vermerkt. Übrigens gibt es das HSP im Moment bei POP.de im Angebot für nur noch 3,99 €

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