[BR2] Bruder an der Pforte

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 850 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Mai 2020 um 19:45) ist von MonsterAsyl.

  • Inhalt:
    Konrad, der am 22. Dezember 1818 als neuntes Kind der Bauersleute Birndorfer vom Venushof in Parzham zur Welt kam, wurde 1849 in den Kapuzinerorden aufgenommen und versah vom Herbst 1852 bis zum April 1894 den verantwortungsvollen und schweren Dienst eines Bruders an der Pforte im Altöttinger Kapuzinerkloster St. Anna. Für alle, die an der Pforte Rat und Hilfe suchten. Für Arm und Reich, für Kinder, Bauern, Handwerksburschen, Studenten, Pilger und Angehörige aller Stände war er stets der bereitwillige Freund und Helfer, er wurde schon zu seinen Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt.
    Zu Pfingsten 1934 wurde der Kapuzinerbruder Konrad von Parzham von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Fünftausend deutsche Pilger erlebten die Feierlichkeiten unmittelbar in der Peterskirche zu Rom, daheim feierten die deutschen Katholiken die Heiligsprechung Konrads mit, voll Dankbarkeit, dass Konrad von Parzham als zweiter Heiliger in Deutschland nach der Glaubensspaltung zur Ehre der Altäre erhoben wurde. "Bruder an der Pforte" entwirft ein Lebensbild Bruder Konrads, das in seinen Einzelheiten den umfangreichen Akten des Passauer Seligsprechungsprozesses entnommen worden ist.

    Sprecher:
    Kurt Stieler, Willy Rösner, Kurt Horwitz, Carl Wery und Richard Häußler

    Produktion:
    Von Fritz Meingast
    Komposition: Ferdinand Rexhäuser
    Regie: Walter Ohm
    Laufzeit: 81 Minuten 34 Sekunden
    BR 1953

    Der BR hat den Hörspielklassiker zum :download: bereit gestellt.

  • Heute gehört, einfach weil mich auch eine solche Produktion hin und wieder interessiert, vor allem, wenn sie schon so alt ist. :zustimm:
    Ein bemerkenswertes Hörspiel über ein bemerkenswerten Leben, das schon Konrad von Parzhams Zeitgenossen in seiner tiefen religiösen Intensität häufig befremdlich vorkam - uns heute aber wohl noch ein bisschen mehr.

  • Hört sich gut an. :thumbup: Auch wenn das Thema an sich für mich jetzt nicht sooo interessant ist, werd ich da auch mal ein Ohr riskieren. :] In den frühen 1950er Jahren war man ja auch hier noch ganz anders drauf.

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