[NDR Info] Auferstehung der Toten

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema, welches 3.992 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. April 2022 um 12:28) ist von MonsterAsyl.

  • Inhalt:
    Der erste Brenner-Krimi von Wolf Haas spielt in einer österreichischen Kleinstadt namens Zell. Dorthin hat es zwei Amerikaner verschlagen. Jetzt sind sie tot. Ermordet.
    "Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt, irgendwo mitten in Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt. Zehntausend Einwohner, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See." So beginnt Wolf Haas - bekennender Österreicher aus Maria Alm, ausgewandert nach Südwales, wieder zurückgekehrt nach Wien – seinen ersten Brenner-Krimi. Und dort, in Zell, sind zwei Amerikaner umgebracht worden. Dass das nicht nur mit Spionage und Immobiliengeschäften zu tun hat, sondern auch mit der Vergangenheit, die ihre Krakenarme in die Gegenwart reckt, macht die ganze Sache um so spannender.

    Sprecher:
    Erwin Steinhauer, Wolfram Berger, Elfriede Irrall, Harry Hardt, Karl Ferdinand Kratzl, Fritz Karl, Georg Schuchter, Claudia Haas, Gerhardt Kastner, Toni Böhm, Peter Matic, Rainer Egger, Margarete Widauer, Branko Samarovski

    Produktion:
    von Wolf Haas
    Komposition: Otto Lechner
    Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
    ORF/WDR 1999

    NDR Info hat das Hörspiel zum :download: bereit gestellt.

  • Ja, ich hab den für nächste Woche eingeplant, freue mich auch schon drauf! :zustimm:
    Das ist das Schöne, wenn man sich Radiohörspielen erst seit ein paar Jahren verstärkt widmet :zwinker: , man kennt viele gute Sachen noch nicht.

  • [...] Das ist das Schöne, wenn man sich Radiohörspielen erst seit ein paar Jahren verstärkt widmet , man kennt viele gute Sachen noch nicht.

    So sieht es bei mir ebenfalls aus.

    Wenn denn dann die CD irgendwann ausstirbt, werde ich mich voll und ganz den Radiohörspielen widmen. Denn nach wie vor werde ich mich sicherlich nicht mit diesem Stream.-Quatsch und/oder DL-Track-Wahnsinn (bei völlig unzufrieden stellender Qualität) herumärgern.

  • Oh, Auferstehung der Toten hab ich bei der letzten Kreuzfahrt im Oktober grad wieder gelesen. Der Ur-Brenner ist vielleicht der Brenner schlechthin, also der Brenner unter den Brennern. Wie man die Geschichte auf 57 Minuten eindampfen kann, eigentlich unmöglich. Werde ich mir jetzt gleich mit dem Roman wieder frisch im Kopf wieder anhören.

    "The period of the Daddschals dominion is generally set at forty days, the first day being like a year, the second like a month, the third like a week, and the remainder “like your days,” that is, days of normal duration (Kašmīrī, p. 112)"

  • Es sind die wichtigen Szenen und auch paar herrliche Details drin, aber insgesamt ist das Hörspiel mindestens eine Stunde zu kurz. Schade, dass man da keinen Zweiteiler draus gemacht hat.

    Ohne Kenntnis der Vorlage ist es sicherlich ein supertolles Hörspiel, mit bleibt aber nur ein Fastfoodsnack.

    "The period of the Daddschals dominion is generally set at forty days, the first day being like a year, the second like a month, the third like a week, and the remainder “like your days,” that is, days of normal duration (Kašmīrī, p. 112)"

  • Da hat mir der andere Brenner-Fall neulich (Silentium oder so ähnlich) deutlich besser gefallen.

    Ja, mir auch. :zustimm:
    Diesen fand ich zwar absolut okay, aber die Story von "Silentium" war mehr nach meinem Geschmack.
    Grundsätzlich gefallen tut mir aber der Stil der Brenner-Hörspielkrimis immer.
    "Komm süßer Tod" kenne ich leider nicht (den hab ich verpasst, als er lief), wie auch keinen der Filme oder die Buchvorlagen.

  • Inhalt:
    Im Skiort Zell geht es etwas behäbiger zu als im Rest der Welt. Hier wird nicht geschossen, sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar ergangen.
    An einem klirrend kalten Wintermorgen findet man das Ehepaar aus den USA tot im Sessellift. Kein Zeuge, keine Spur, kein Motiv - dieser Fall ist der Albtraum eines jeden Ermittlers. Die Polizei hat nicht den geringsten Anhaltspunkt für die kaltblütige Tat. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der das Wesentliche nie vom Unwesentlichen trennen kann und das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz hat.

    Sprecher:

    Brenner - Erwin Steinhauer
    Erzähler - Wolfram Berger
    Deutsche - Elfriede Irrall
    Vergolder - Harald Harth
    Lorenz - Karl Ferdinand Kratzl
    Andi - Fritz Karl
    Mandl - Georg Schuchter
    Kathi - Claudia Maria Haas
    Elfi - Gerda Kastner
    Perterer - Toni Böhm
    Nemec - Peter Matic
    Egger - Rainer Egger
    Wirtin - Margarete Widauer
    Lois - Branko Samarovski
    spanischer Sprecher - Juan Ricardo Olivares-Diaz
    Gschwendter - Konrad Zobel

    Produktion:
    Von: Wolf Haas
    Musik: Otto Lechner (Akkordeon), Max Nagl (Altsaxophon; Baritonsaxophon; Sopransaxophon), Anton Burger (Violine), Georg Graf (Bassklarinette; Flöte; Baritonsaxophon), Herbert Reisingerd (Percussion)
    Komposition: Otto Lechner
    Technische Realisation: Josef Relinger und Herta Schumlitsch
    Regie: Götz Fritsch
    Dramaturgie: Angela Sussdorff-di Ciriaco
    ORF/WDR 1999

    Der WDR hat das Hörspiel zum :download: bereit gestellt.

  • Wolf Haas hat uns übrigens gerade mit einem neuen Brenner beglückt.

    Nach dem letzten Brenner "Das ewige Leben", dem allerletzten "Der Brenner und der liebe Gott", dem finalen Schlussbrenner "Brennerova" nun also "Müll"

    Hab ihn noch nicht gelesen, wohl aber etliche Kritiken, wird überall unglaublich einstimmig abgefeiert. Ja, eh klar.

    "The period of the Daddschals dominion is generally set at forty days, the first day being like a year, the second like a month, the third like a week, and the remainder “like your days,” that is, days of normal duration (Kašmīrī, p. 112)"

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