[Deutschlandfunk] Interview mit einem Stern

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 5.445 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2023 um 11:40) ist von Agatha.

  • am 08. / 15. / 22. & 29.05.2018, jeweils um 20:10 Uhr, präsentiert der Deutschlandfunk dieses vierteilige Hörspiel:

    Inhalt:
    Am 3. März 1951 startete Ernst Schnabel zu einem Flug um die Erde. Die Erledigungen der behördlichen Formalitäten hatten drei Monate in Anspruch genommen, er war gegen 99 Krankheiten geimpft worden, einschließlich der Pest. Und er war der erste Deutsche nach dem Krieg, dem es gelang, einen solchen Plan zu verwirklichen. Sein Flug um die Erde war kein Wettlauf mit der Zeit, wie ihn Jules Verne beschrieben hat, sondern eher eine Zeitreise, denn die Erde hat nicht nur viele Namen, sie zerfällt auch in sehr verschiedene Regionen, die Jahrhunderte voneinander entfernt sind, obwohl man sie in wenigen Stunden mit dem Flugzeug überqueren kann.
    Der Flug um die Erde führte Ernst Schnabel zunächst von Hamburg über Berlin nach München, wo der eigentliche Start am 7. März mit der Super Constellation "Golden Flies" stattfand.
    Die Stationen der Reise waren: Beirut, Kalkutta, Hongkong, Tokio, Wake Island, die US-Basis mitten im Stillen Ozean, Honolulu, San Francisco, Chicago, New York. Nach neun Tagen landete er am 16. März wieder in Hamburg.
    Nicht einmal vier Wochen später waren die Originalaufnahmen geordnet und geschnitten, war das Manuskript geschrieben und das nahezu dreistündige Werk produziert. Der Rundfunk hatte einen Reporter bestellt und bekam ein Epos; eine Sendung, die an die literarische Tradition der mündlichen Überlieferung anknüpfte und die Literatur wieder zum Sprechen brachte.

    Sprecher:
    Hardy Krüger, Heinz Klevenow, Heinz Klingenberg, Eduard Marks, Louise Dorsay, Vera Schult, Ernst Schnabel, u.a.

    Produktion:
    von Ernst Schnabel
    Regie: Fritz Schröder-Jahn
    Komposition: Johannes Aschenbrenner
    NWDR 1951
    Länge: jeweils ca 49 Minuten

    Leider wird dieser Hörspielklassiker aus den 1950er Jahren nicht zum Download angeboten werden. Also Phonostar programmieren oder so wie ich "live" aufnehmen.

  • Gern geschehen. :]
    Ich finde auch, daß sich das super interessant anhört und genau wie Du bange ich auch jetzt schon, ob ich wohl alle Folgen bekommen werde bzw. dran denke. :opa: Phonostar für Linux gibts leider nicht.

  • Das klingt auf jeden Fall sehr interessant.
    Schon allein wegen dem Alter des Hörspiels.

    Danke für den Tipp. :hutheb:

    Phonostar für Linux gibts leider nicht.

    Das läuft doch über den Browser.
    Ich habe auch Linux und der Phonostar funktioniert einwandfrei. :winke:

    Gruß, Frank

    Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

  • Danke für den Tritt in den Hintern die freundliche Erinnerung.

    "The period of the Daddschals dominion is generally set at forty days, the first day being like a year, the second like a month, the third like a week, and the remainder “like your days,” that is, days of normal duration (Kašmīrī, p. 112)"

  • Morgen Abend kommt der vierte und letzte Teil. Hat das ausser mir überhaupt jemand hier gehört? =) Ist ja nicht für jeden Geschmack, aber ich finds faszinierend. Ich hab auch schon beim Flohmarkt nach einem Globus von 1950 Ausschau gehalten, damit ich die Reise nach verfolgen kann. Leider bisher ohne Erfolg. :schulter: Bis dahin muss es eben Andrees Handatlas von 1893 tun. :lach2:

  • Bin gespannt, wie Du es finden wirst. :]
    "Dieses Hörspiel ist all jenen gewidmet, die es hören...". Gestern hab ich mir den vierten und letzten Teil angehört und die Reise ist nun leider zu Ende. Ich hatte mich schon gefragt, warum die immer von einem 171 minütigen Hörspiel sprechen, wenn doch 4 x 50 Minuten 200 Minuten ergeben. Das Rätsel ist nun gelöst. Die letze Folge fällt vergleichsweise kurz aus, dafür gibt es aber noch ein hörenswertes Gespräch mit Leonard Koppelmann zu "Interview mit einem Stern" in dem man u.a. erfährt, daß die Erstausstrahlung 1951 am Stück erfolgte :arg4: . Das wäre heute völlig undenkbar.

  • Ich habe gerade die ersten beiden Teile gehört.

    Ein sehr interessanter Mix aus Hörspiel und Reportage, Doku und Spielszenen.
    Sehr schöne Sprache bzw. Ausdrucksweise.
    Ein Werk aus einer anderen Zeit.

    Gefällt mir ausgesprochen gut. :daumenhoch:

    Gruß, Frank

    Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

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