Produktionstagebuch "Eine total, total verrückte Märchenwelt"

Es gibt 32 Antworten in diesem Thema, welches 16.721 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. April 2018 um 07:50) ist von ansuess.

  • Eine schönen guten Morgen!

    Zu unserem neuen Live-Hörspiel "Eine total, total verrückte Märchenwelt", welches am 09.03.2018 Premiere feiert, wollen wir Euch in unseren Entstehungsprozess, in die Proben und natürlich in die Aufführungen mitnehmen und bis zur Premiere ein wenig auf dem laufenden halten. Seid also gespannt und wir hoffen, Ihr werdet etwas Freude daran haben.

    Jeder kennt die Märchen der Gebrüder Grimm oder Hans Christian Andersen. Und immer dann, wenn eines davon vorgelesen wird, achtet die Kommandozentrale der Märchenwelt darauf, dass alles seinen gewohnten Gang nimmt. Doch dann passiert es: Ein Virus breitet sich aus und bald ist die Märchenwelt ein einziges Chaos und es wird total, total verrückt.

    Kann der Virus gestoppt werden oder ist die Märchenwelt für immer verloren?

    Die DreamTeamer Hörspieler präsentieren eine Märchenkomödie als Live-Hörspiel.

    Mit dem Ensemble der DreamTeamer Hörspieler
    Es spielen und sprechen: Johanna Schmoll, Philip Suess, Maria Kunzke, Madeleine Brandes, Sascha Krüger, Nikola Hecker, Mara Mrusek, Christopher Peters, Peggy Schütze, Andy Suess

    Buch & Regie: Andy Suess
    Technik & Sounds: Alexander Hollnack

    Dauer ca. 100 Minuten + Pause

    Freitag, 09. und Samstag, 10. März 2018
    Freitag, 13. und Samstag, 14. April 2018

    Theater Verlängertes Wohnzimmer
    Frankfurter Allee 91
    10247 Berlin

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  • Bei Viren würde ich vielleicht einen Mundschutz vorschlagen.


    Nanoviren, auch "Intelligenter Staub" genannt,
    können nur mittels Aluhut bekämpft werden,
    da sie sich nach Infektion im Gehirn ansammeln
    und von dort aus nach Hause funken. :D :cool:

    ..

    Interplanar: Du hörst nicht zu, Du bist dabei! :applaus:

  • 17.Februar 2018

    Gestern Abend ist das Script fertig geworden. Lektorat und Korrektorat sind durch. Dann machte sich die elektronische Form auf den Weg zu den Sprechern und Technik/Sound.

    Eine Stelle brauchte komplette sieben Anläufe, um schlußendlich mit der achten Form im Script zu erscheinen. Insgesamt wurde vier Tage a 8 Stunden geschrieben.

    Zwischendurch wurde Musik geschnitten, die mit kleinen Ausschnitten die Märchenwelt bereichern wird.

    Jetzt geht es an das Komponieren der Zwischenmusiken, die die einzelnen Szenen voneinander trennt.

  • Insgesamt wurde vier Tage a 8 Stunden geschrieben.

    Krass.
    Wie macht Ihr soetwas eigendlich?
    Ihr seit doch ein ehrenamtlicher Verein!

    Nehmen die Protagonisten dann Urlaub,
    um das Pensum zu schaffen?
    Es muß ja auch noch einstudiert und
    geprobt werden, und die Kostüme müssen beschafft
    / angefertigt werden! --
    Respekt! :thumbsup: :green:

    ..

    Interplanar: Du hörst nicht zu, Du bist dabei! :applaus:

  • 18. Februar 2018

    Pünktlich um 18:30 traf sich das Ensemble der Märchenwelt im Theater Verlängertes Wohnzimmer zur ersten Leseprobe.

    In dieser Probe wird die Grundrichtung des Hörspiels erarbeitet. Eingriffe seitens der Regie gibt es nur dann, wenn schon im Ansatz erkennbar ist, das die Richtung des Anlegens der Figur nicht dem Script entspricht.

    Zum ersten Mal allerdings haben wir schon Musik dabei. Diese wird an den passenden Stellen kurz eingespielt, damit noch mehr Stimmung aufkommt.

    Wir sind gelassen und locker, auch wenn das Ensemble in dieser Form zum ersten Mal zusammenspielt. Vier neue Stimmen sind dabei, passen sich aber wunderbar in das Stück ein.

    Auch die Technik inkl. der Künstlerbetreuung sind anwesend.

    Es macht einen Mordsspaß, nach vier Tagen des Schreibens die Figuren zum Leben erweckt zu hören und es wird viel gelacht.
    

  • 20. Februar 2018

    Beim gemütlichen Einkaufsbummel macht man das ein oder andere Schnäppchen.

    "Eine total, total verrückte Märchenwelt" wird wieder eine Kostümschlacht und die Beschaffung hat auch schon begonnen.

    Hexenhüte, Zauberstab der Fee, Krönchen für die Prinzessinen, Flügel der Fee, Hexennase, Masken... haben bereits Einzug in unseren Fundus gehalten.

    Nebenbei sind die Soundengineers (wir nennen es einfach Technik) dabei, Geräusche zusammenzutragen. (Ein sich zerreissendes Rumpelstilzchen ist schön mit einem Kohl darzustellen... das herausspritzende Blut... ich spoiler...)

    Morgen geht es in die zweite Probe. Diese wird schon in die Detailarbeit führen.

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  • Beim gemütlichen Einkaufsbummel macht man das ein oder andere Schnäppchen.

    Hier am Rhein hättet ihr da richtig aus dem Vollen schöpfen können, es gibt etliche Karnevals-Stores, die das ganze Jahr über ihr Sortiment verkaufen, vieles an Kleinartikeln ganz günstig.
    Die Diademe und Zauberstäbe sind ja ein regelrechter Blingbling-Mädchentraum! :thumbsup:
    Und die richtigen Requisiten versetzen dann auch gleich in die passende Stimmung!
    Alles Gute für die Proben!

  • 26. Februar 2018

    Inzwischen gab es zwei weitere Proben für die Märchenwelt.

    Die Regie geht immer mehr in die Feinheiten, wie z.B. Betonungen, Pausen, ausprechen des Wortes "Kunstpause" statt eine zu setzen usw.

    Kampfchoreographien arbeiten sich schon in Ansätzen beim Lesen heraus.

    Das Timing der "Flammenden Rede" sitzt schon gut, auch wenn es hier noch um Sekunden geht. Die Sprecher geben vollen Körpereinsatz beim Laufen. Hysterische Prinzessinnen müssen zurückgehalten werden.

    Das Geräuschportfolio füllt sich immer mehr und wird in Ansätzen auch schon eingespielt.

    Es liegen noch drei Proben vor uns (eine davon eine Bühnenprobe und die andere die Generalprobe).

    Leider kann sich auch die Regie nicht ganz zurückhalten und stört ab und zu den Probenfluß durch Zwischenlacher.

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  • Oh, Ihr habt auch Werner Wilkening mit dabei?
    War mir wohl weiter oben entgangen, falls es schon erwähnt wurde.
    Der ist doch auch viel bei den Hörspielprojekt-Sachen dabei. :thumbup:
    Ich mag seine Stimme sehr!

    Leider kann sich auch die Regie nicht ganz zurückhalten und stört ab und zu den Probenfluß durch Zwischenlacher.

    Hehe, das kommt mir bekannt vor. =)
    Ich konnte mich schon früher sehr schwer zusammenreißen, wenn es irgendwo komisch wurde, man aber eigentlich trotzdem die Klappe halten sollte/ musste.

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