Es gibt 71 Antworten in diesem Thema, welches 6.239 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. August 2014 um 13:51) ist von Deodato.

  • Zitat

    Nein, ich finde dies folgende eher eine unpassende Unterstellung:...


    Tja, dann missverstehen dich wohl mehrere Leute. Ich hätt beim Lesen deines Beitrags - so wie ich ihn verstanden habe - nämlich auch spucken können.

    Und wenn du ernsthaft behaupten willst, dass Frauen und Männer dieselben Chancen haben, in Führungspositionen zu kommen, dann leben wir in sehr unterschiedlichen Welten.

  • Ich glaube sehr wohl, dass sie die gleichen Chancen haben und auch die gleichen Voraussetzungen. Aber geht es denn hier um Fuehrungspositionen? Geht es darum, dass man als Frau unbedingt eine "Fuehrungsposition' inne haben muss? Ich kenne viele Frauen, die in Managerpositionen sind oder Supervisor oder Teamleader sind. Und keine von denen hat sich je darueber beschwert, dass sie keine Chance gehabt haetten.

  • Zitat

    Ich kenne viele Frauen, die in Managerpositionen sind oder Supervisor oder Teamleader sind. Und keine von denen hat sich je darueber beschwert, dass sie keine Chance gehabt haetten.


    Nee, die, die solche Positionen bereits innehaben, die hatten ja logischerweise die Chance. :wirr2:
    Joe, vielleicht ist es "bei euch da unten" anders, aber hier ist es nunmal Tatsache, dass die wenigsten Führungspositionen mit Frauen besetzt sind, obwohl sehr viel mehr Frauen als Männer Hochschulabschlüsse
    mit sehr guten Ergebnissen machen. Männer werden bei gleicher oder sogar schlechterer Leistung oft bevorzugt. Das ist ist nicht meine persönliche Meinung, das ist so, kann man in 1000 Statistiken nachweisen.

    Und ja, natürlich sollen Frauen mit LEISTUNG überzeugen und nicht als Quotenfrau den Betrieb nach außen hin vorzeigbar machen. Sowas ist absoluter Quatsch.
    Aber es ist leider immer noch so, dass Frauen hierzulande für gleiche Leistungen oftmals noch schlechter bezahlt sind als die Kollegen. Ihre Arbeit wird einfach weniger anerkannt und um nach oben zu kommen, müssen sie oftmals viel MEHR tun als die Männer. Ärmel hochkrempeln reicht da leider nicht.
    Natürlich kann man nicht alle Betriebe und Arbeitsbereiche über einen Kamm scheren, natürlich gibt es auch Frauen als Chefs, Teamleiterinnen usw. Aber das eben hauptsächlich in "Frauenberufen".
    Schau doch mal in die Wirtschaft, in die Finanzwelt - Wieviele Frauen sind Vorstandsvorsitzende?

    Natürlich wollen nicht alle Frauen Führungspositionen haben, genausowenig wie alle Männer dies wollten.
    Aber wenn bei gleichen Voraussetzungen die Männer in der Mehrheit der Fälle bevorzugt werden, dann sollte einem das doch zu denken geben....

  • Zitat

    Frauen ! .... sie selber legen Wert drauf "Frauen" und NICHT "Damen" !


    Also Dame klingt für mich nach was eleganterem. Und auch nicht unbedingt alt oder älter. Frau klingt eher so alltäglich für mich. Dame also mehr nach was edlerem, mit Stil.
    Ne "Frau" in Jogginghosen oder Trainingsanzug die auf der Straße jemand mit: "Verpiss dich" oder schlimmerem bezeichnet, also sich vulgär artikuliert, wäre für mich keine Dame. Eher was subtileres (als Frau). Tussie oder was weiß ich...
    Unter Dame würd ich mir dann jene vorstellen, die gut gekleidet, mit zurechtgemachten Haaren, dezent geschminkt, vielleicht noch elgenates Schuhwerk, über gute Tischmanieren verfügt, und sich gewählt ausdrückt...

    [Wie ist denn das bei uns Männern? Männer oder Herren? Es gibt ja da auch noch andere Bezeichnungen wie... nee, ich sags jetzt nicht. :green: Eben solche die unter die Gürtellinie gehen, im wahrsten Sinne des Wortes... :zwinker: ]

    Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...

  • Zitat

    Die Frauen wollen nicht ernstlich von Männern so behandelt werden, wie diese andere Männer behandeln.


    Oh Gott, oh Graus, auf keinen Fall! :sinclair: =) 3/4 meines Wortschatzes würden verkümmern, außerdem lege ich sehr viel Wert auf die automatisierten „hmms“ und „ach jas“ und „steht dir toll“. :D

    Viele Männer sehen Frauen leider nicht auf derselben Augenhöhe und halten frauentypische Eigenarten nicht für ebenso wertvoll wie ihre eigenen. Das macht sich dann z.B. im Berufsleben bemerkbar und das ist zum :brech:

    Zitat

    Und worüber reden drei Frauen, die auf einer einsamen Insel gestrandet sind?


    [expander]

    Zitat

    Zwei von ihnen tun sich zusammen und lästern über die dritte...


    Nee - die lästern über diesen Trottel von Kapitän mit seinen falschen Zähnen und dem gefärbten Bart, der das verdammte Schiff hat sinken lassen. :D[/expander]

  • Männer werden bei gleicher oder sogar schlechterer Leistung oft bevorzugt.


    In dem Beruf, den ich inne hatte, war dieses Prozedere genau anders rum. Und ich halte beides nicht fuer fair! :(

    Zitat

    Viele Männer sehen Frauen leider nicht auf derselben Augenhöhe und halten frauentypische Eigenarten nicht für ebenso wertvoll wie ihre eigenen. Das macht sich dann z.B. im Berufsleben bemerkbar und das ist zum :brech:


    Das mag vielleicht sein, aber das laesst sich genausowenig ueber einen Kamm scheren, wie Frauen, die sich nur ueber ihre Haare unterhalten. :whistling: Aber ich kann deinen Standpunkt teilweise verstehen. Fuer mich ist es als Mann leichter und angenehmer, mich mit einer Frau zu unterhalten ( kommt dabei natuerlich auch auf die Frau an! Wer laesst sich schon gerne unterstellen, dass er Frauen fuer faul haelt. :wacko: ) als mit den meisten Maennern. Das heisst aber nicht, dass das eine Geschlecht besser oder schlechter ist als das andere. :]

  • Wir haben, vermutlich durch einige düstere Geschichtskapitel, gewisse Schwierigkeiten mit Begriffen wie Stolz, Ehre, Familienehre, Selbstbewusstsein.
    Gewisse Fragen würden sich nämlich gar nicht erst stellen, wenn diese in positivem Sinne wieder gestärkt würden.

    Wenn ein Engländer sagt: "Ich bin Engländer", dann ist das nicht nur eine Auskunft über das Land, aus dem er kommt. Darin schwingt die ganze Geschichte mit. Stolz auf das Britische Empire, auf Shakespeare, auf Newton und-und-und. Ein Italiener sagt dir: "Ich bin Italiener." Und damit sagt er gleichzeitig: "Ich bin stolz auf meine Wurzeln und Herkunft." Und das geht über die hervorragende Küche, die große Kultur, die römische Kirche, über Ferrari, Lamborghini, Maserati, Marconi, Leonardo und Michelangelo über Vivaldi und Botticelli bis zurück zu Julius Cäsar und den Alten Römern - und schließt die großen Italiener in den USA gleich mit ein: Stallone, Pacino, Coppola, Sinatra, Bongiovi, Travolta und auch Dean Martin (Dino Paul Crocetti), etc.

    Und die Deutschen? - Sie haben eine ebenso glanzvolle Geschichte! Das deutsche Volk hat bewundernswerte, überlebensgroße und hervorragende Persönlichkeiten, Erfindungen und kulturelle Dinge hervorgebracht! Soll ich am Aufzählen bleiben? Wo fangen wir an? Karl, der Große? Mozart? Van Beethoven? Robert Koch? Rudolph Diesel? Carl Benz? Röntgen? Einstein? Goethe? Schiller? Dürer? Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, Friedrich Barbarossa? Friedrich II., der Stauffer? (Super-Kombination aus deutscher und italienischer Kulturgeschichte!) Und unzählige mehr! - Aber nach dem elenden letzten Weltkrieg durfte man nicht mehr sagen: "Wir sind deutsch und wir sind stolz darauf!" Stattdessen hat sich eine Mentalität des "Niedermachens" eingeschlichen. Da man nicht mehr voller Stolz und Überzeugung sagen durfte, dass man sein eigenes Land für schön und liebenswert hält (und damit sich selbst auch), ging man dazu über, andere Länder niederzumachen: "Ja, wir waren zwei Wochen in Spanien. Aber dreckig, dieses Hotel. Und wie die Straßen da aussehen... schlimm. Und wie die da mit den Tieren umgehen... Nee, die Landschaft ist zwar schön, aber..."


    Bravo! Unterschreib ich dir mit Stempel!! Das ist ein sehr interesssantes Thema und das hast es voll auf den Punkt gebracht! :thumbsup:

  • Du hast das Thema Führungspositionen doch selbst angeschnitten, deshalb wird darüber gesprochen.
    Keiner hat hier gesagt, dass frau unbedingt eine Führungsposition haben muss.


    Du hast selbstverstaendlich recht. Mea culpa. :blush:

  • - statt Fräulein als Pendant zu Junger Mann, gibt es ja passender Weise auch Junge Frau :zwinker:

    - Thema immer wieder wie Mindestlöhne, so auch : gleichgerechte Bezahlung von Mann und Frau und in der Masse und global gesehen hat die faru es auch schwerer höhere Positionen zu ergattern - und dies nicht nur in Wirtschaft, Handel und Blabla, sondern auch in der Politik - oder warum ist Angela Merkel eine "Besonderheit" als KanzlerIN und StaatschefIN !? .... Es gibt natürlich auch Ausnahmen wie z.B. in Pflegeberufen oder im Reinigungsbereich (Putzfrau)

    - Dame : ist eine Bezeichnung für eine "oberkanditelte Frau", gleiches gilt eigentlich auch für HERR - warum alle Männer mit Herr angeredet werden und Frauen nur mit Frau ... ist wohl wieder etwas Macho-Patriascharisches

    - "Krankenschwester" ist auch ein Begriff, den es in einigen Bundesländern oder aber in einigen Regionen oder kreisen nicht mehr gibt. Da heißt es dann auch Pflegerin. Mal ausgenommen was bei Patienten und Altenheimbewohnern in den Köpfen steckt - Gewohnheit - . Gründe sind u.a. : auch "Diskreminierungen bzw. Herabsetzungen", un deiniges mehr - hauptsächlicher fakt ist aber, dass "Schwester" Bestandteil eines Ordens / einer Schwesternschaft ist. Wer dem nicht zugehörig ist, ist auch keine "Schwester" ... Es gibt zwar auch Brüder-KH und die Pfleger wurden bis in die 80er "Bruder" genannt, waren aber keine Mönche o.ä., sondern gehörten der KH-Bruderschaft an - ist aber alles sehr selten und unüblich. ... Sowohl in meinem Zivildienst, als auch während der Pflegeausbildung und später, wurden und werden die Pfleger auch mit Vornamen angeredet. Da heißt es dann entweder "Pfleger", anstatt "Schwester" oder eben der Vorname egal ob Mann oder Frau. Ich hab nur wenige Ausnahmen kennen gelernt wo die männlichen Pfleger auf Nachnamen und Herr bestanden. Und da ich auch Kontakte in andere Bundeswländer habe, scheint das auch grundsätzlich nicht üblich zu sein. (Es gibt es, aber in der Masse eher selten).


    Ui ... :wirr2: .... sovieles zum Zitieren, da fehlt mir der Überblick :schock:


    Aber schön, dass viel diskutiert wird ... manche Themen, die habens und andere nicht - und keiner weiß warum ? :zustimm:

    :thumbsup:

  • BTW :

    Ich finde auch für mich eigenartige Anreden sehr seltsam und kann ich gar nicht mit umgehen.

    Ich mag dieses Siezen mit Vornamen überhaupt nicht ! ... ich habe das in der Oberstufe und während der Ausbildung und im sonstigen Berufsleben, wenn es vorkam, immer gehasst !

    Also entweder DU und Vorname oder SIE und Nachname - zum Spaß, unter "Vertrauten" auch gerne DU und Nachname oder komplett Siezen als "übertreiben/überspitzen".

  • Ich muss euch mal wieder mit'ner ganz alten Geschichte kommen :hrhr:

    Die Sache mit dem Damenfußball vs. Frauenfußball kann ich auch gar nicht nachvollziehen? Wo ist denn DA nun der Haken? Dame ist ja nun - wie man's dreht und wendet - KEIN verniedlichendes oder abwertendes Wort?


    Dazu mal dieses Video, vorläufig unkommentiert, ich sag erstmal nur :arg1: :arg4: :ups: :schreck: :wech:

    0e0eUJYkHQA

    Ohhh Hilfe =) =) =) :ziegel:

    :hammer: ... mit so *nem kleinen Richterhämmerchen allen auf die Birne kloppen und dabei jedes Mal "ABGELEHNT!" schreien - das wär's :hammer:

  • Au weia......da krieg ich spontan die Krätze :aufstampf:
    Erinnert mich irgendwie an meinen Vater, der hat auch so ein Frauenbild und findet es höchstens niedlich und lustig, wenn Frauen "Männersachen" machen.
    Das wird immer kleingeredet und verharmlost oder auch mal schlichtweg ignoriert.

    Beispiel: Ich besuchte meinen Vater, kurz nachdem mein Mann und ich unser 400 Jahre altes und ziemlich großes Fachwerkhaus gekauft und komplett saniert hatten, mit allem drum und dran.
    Neue Elektrik, Heizung, sanitäre Anlagen, Fenster, Böden, die Eichenbalken des Fachwerks freigelegt und ca. zu einem Drittel ausgetauscht, also wirklich KOMPLETT saniert. Und fast alles selbstgemacht.
    Ob Kettensäge, Bohrhammer oder Betonmischer, ich hab mich vor keiner Arbeit gedrückt.
    Wir trafen einen ehemaligen Kollegen meines Vaters, der mich als Kind schon kannte. Er fragte mich, wie es mir ginge und was ich so mache. Antwortet doch mein Vater für mich:
    "Mein Schwiegersohn hat sich im Taunus ein kleines Häuschen gekauft und macht sich das ein bisschen zurecht!"
    :feuer: :feuer: :feuer: :feuer: :feuer: :feuer: :feuer: :feuer:

  • Bravo Lilli! Ich kann nichtmal nen Hammer grade halten! :biggrin:
    An Kettensägen und so nen Kram würd ich mich gar nicht rantrauen...ich brauch meine Finger noch!
    =)

  • Lili, dein Alter Herr scheint ja ein ganz schönes Früchtchen zu sein, herzlichen Glückwunsch. :augenroll:

    Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
    Knarf Rellöm

  • Naja, Männer in Frauenberufen oder Frauenhobbies, -sportarten, et. werden heute auch immer noch belächelt und es gibt blöde Kommentare und Sprüche.....

    Männer/Jungs beim Ballet, im Töpfer - oder Kochkurs (oder ähnlichem) , die ersten Pfleger (früher noch Wärter und Schließer) , oder was sonst so Fraunetypisch war/ist ......

    das war immer so und wird wohl auch immer so bleiben ...... das betrifft nicht nur das ach so arme weibliche Geschlecht .....


    was ich aber zu tiefst bedauere und nicht nachvollziehen kann, das es bei gleicher Tätigkeit die Frauen heutzutage immer noch benachteiligt sind (sei es das gleiche bzw. ja leider nicht das gleiche Gehalt, oder Aufstiegsmöglichkeiten, etc. )

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