Welches Hörspiel habt ihr zuletzt gehört?

Es gibt 18.912 Antworten in diesem Thema, welches 1.372.023 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Juli 2026 um 17:23) ist von Erik Fehlbaum.

  • Mr Blonde , du legst ja ein ganz schönes Tempo an den Tag, Larry Brent scheint dich ja richtig gepackt zu haben.

    Ich habe meinen Larry Brent Komplettdurchlauf in meinem Urlaub gemacht, es ist schon was anderes als wenn man in der Woche 1 oder 2 Folgen hört.

    Ja, irgendwie schon^^
    Außerdem motiviert mich die Sortierung der Folgen in eine logische Chronologie.


    Diese Serie werde ich definitiv ein zweites Mal hören :)

    (Bringt halt doch was Cover von Timo Wuerz zu haben)

    Achja:


    Larry Brent Folge 13: Draculas Höllenfahrt

  • OLIVER DÖRINGS PHANTASTISCHE GESCHICHTEN- DER SCHRECKLICHE ALTE MANN

    Kurz und knackig.


    KEIN MUCKS - SHERLOCK HOLMES SPANNT AUS

    KEIN MUCKS - HÜTE UND SCHACHTELN und EINER, DER NICHT AUSREIßt

    Wie immer sehr gediegener Spaß. Die Holmes Geschichte kommt etwas komisch rüber, weil ein Holmes und Watson die sich duzen? Was kommt als nächstes? Hüte und Schachteln ist spaßig, auch(oder vielleicht gerade weil?) der Komissar wie eine depressive Alkoholikerversion von Dieter Hallervorden klingt.


    GEISTER- SCHOCKER - SPEZIAL 2 - DIE BRUDERSCHAFT DER MUMIE

    Wie schon der Vorgänger ist es halt Abenteuer, aber der Horror- Anteil ist diesmanl etwas höher. Der Nebenstrang um den besessenen Nachtwächter ist dabei interessanter als der Hauptstrang um die Pharao- Frau.


    MARGARET RUTHERFORD - FOLGE 50 - MORD IN SUMMER'S END

    ANSTRENGEND. Ich find es ja immer gut, wenn man was neues ausprobiert, aber die zeitversetzte Erzählstruktur tut dem Hörspiel nicht gut.


    JOHN SINCLAIR - FOLGE 192 - LUZIFER

    Mittelmaß.

  • John Sinclair 13-Der Sensenmann als Hochzeitsgast (TSB)
    Das Team um John reist gemeinsam nach Deutschland zur Hochzeit von Will und Karin Mallmann. Doch aus dem geplanten Freudentag wird ein Tag des Schreckens, denn der Schwarze Tod taucht auf und kurz nach der Trauung muss Will Abschied nehmen von Karin, die vom Schwarzen Tod grausam umgebracht wird.
    Bei der Folge bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits ist die Handlung ergreifend und gerade die Todesszene von Karin, in der Will tieftraurig von ihr Abschied nehmen muss, ist sehr intensiv und eindrücklich geworden. Leider stören mich in der Folge ungemein die Sprüche, die geklopft werden. Am Anfang die Sprüche und das Liebesgeplänkel zwischen Will und Karin sind schon ziemlich nervig und dämlich, auch die Sprüche zwischen John, Jane und Bill sind nicht besser, sondern nervtötend und bescheuert, ich konnte damit nicht viel anfangen. Gut gefällt mir in der Folge die Orgelmusik, die eingespielt wird, sie ist stimmungsvoll und melancholisch. Das Highlight unter den Sprechern ist für mich diesmal Erwin Scherschel als Der Schwarze Tod. Gerade am Anfang, als er seine grausamen Pläne ausbreitet, ergötzt er sich selber daran und redet sich immer mehr in einen richtigen Rausch hinein. Das wird von Erwin Scherschel überragend gesprochen und gespielt. Auch sein ständiges böses und hasserfülltes Lachen ist einfach nur großartig. Sehr gut gefällt mir auch Georg Marin als Will Mallmann. Vor allem seine Trauer nach Karins Tod und dann sein ungestümer und wilder Hass auf den Schwarzen Tod werden von ihm sehr intensiv und glaubwürdig verkörpert. Gut gefallen haben mir in der Folge auch Peter Bongartz als John und Peter Joseph Schmitz in 2 Doppelrollen als Pfarrer und Busfahrer.

  • Ein Sturm wird kommen von Mitternacht (Lübbe Audio)
    Die Handlung des Hörspiels spielt im 4. Jahrhundert. Die Hunnen befinden sich auf einem grausamen Eroberungsfeldzug. Die sechsjährige Burgunderin Goldrun wird bei einem Angriff der Hunnen auf die Stadt Worms verschleppt und muss nun ihr Leben als Sklavin verbringen. Da sie aber sehr gut mit Pferden umgehen kann, geht es ihr ganz ordentlich und ihr Ansehen steigt bei den Hunnen. Etliche Jahre später verliebt sie sich in Enrak, einem Sohn von Atilla, dem Anführer der Hunnen. Er duldet es aber nicht, dass die beiden heiraten...
    Die Story ist spannend, mitreißend und dramatisch. Es geht um Liebe, Verrat, Freundschaft.
    Toll sind die Sprecher und Sprecherinnen, die zu hören sind.
    Goldrun wird auf der 1. CD als kleines Mädchen von Marie Louise Schramm gesprochen und das großartig: sehr verletzlich, aber auch sehr mutig. Ab CD 2 übernimmt Cathlen Gawlich ihre Rolle, auch sie konnte mich voll und ganz überzeugen. Sie darf verschiedenste Emotionen zeigen und ausleben und das macht sie hervorragend. Als Erzähler und Chronist ist Friedrich Schönfelder im Einsatz. Er ist mit seiner tiefen und warmherzigen Stimme genau die richtige Wahl gewesen. Als weitere Erzählerin ist noch Angelika Domröse mit an Bord. Sie springt immer wieder und erzählt aus der Sicht der "alten" Goldrun, auch sie hat mir richtig gut gefallen. Ein Highlight ist auch Jürgen Kluckert als Atilla: jähzornig, aufbrausend, eifersüchtig auf seinen älteren Bruder, der die Hunnen lange Zeit anführt. Gesprochen wird der Bruder von Manfred Lehmann, auch er macht das sehr gut und verkörpert seine Rolle selbstverliebt und arrogant. In einer richtig fiesen und widerlichen Rolle ist Santiago Ziesmer zu hören. Er spricht "den Zwerg" Zerkon: grausam, gemein, brutal sowohl gegenüber den Menschen als auch den Tieren. Recht heftig und brutal ist dann auch auf CD 3 sein gewaltsamer Tod nach einer Auseinandersetzung mit Enrak. Enrak wird übrigens gesprochen von Norman Matt, auch er macht seine Sache ganz stark. Weitere Sprecher sind u.a. Jürgen Thormann als Berater von Atilla, Peter Groeger als Schamane und Till Hagen als römischer Feldherr. Alle sind in ihren Rollen 1A und machen aus dem Hörspiel ein Stimmenfest und ein wahres Vergnügen.
    Auch die Musikuntermalung ist astrein und sehr bombastisch. Die Musik ist wuchtig, oft dramatisch, oft düster. Alles ist sehr stimmungsvoll geworden und der ideale Klangteppich für ein historisches Hörspiel. Die Geräuschkulisse steht dem in nichts nach und ist auf sehr hohem Niveau. Bei den kriegerischen Auseinandersetzungen hört man die Schreie der Krieger und der Verwundeten. Die Waffen klirren. Der Wind heult. Raben krächzen, Hunde bellen, Pferde schnauben.
    Insgesamt ist das Hörspiel toll und sehr unterhaltsam. Es hat mir viel Vergnügen bereitet. Das einzige Manko war für mich der etwas abrupte Schluss. Da hätte man sich ruhig noch etwas mehr Zeit lassen können, ansonsten bin ich aber voll des Lobes.

  • Pater Brown 48-Die Krone von Ampur
    Die indische Prinzessin Shadizar besucht England. Mit ihm Gepäck hat sie die legendäre Krone vom Ampur. Pater Brown ist zu den Feierlichkeiten mit der Prinzessin im Haus von Sir Lindsay eingeladen. Trotz großer Sicherheitsvorkehrungen gibt es mehrere Zwischenfälle. Auf die Freundin von Sir Lindsay wird im Wald bei einem Reitausflug geschossen und dann wird auch noch die Krone gestohlen und dabei der Leibwächter der Prinzessin getötet. Mit einer Finte kommt Pater Brown den Tätern auf die Schliche.
    Mir hat die Folge gut gefallen. Sie ist recht unterhaltsam und auch spannend. Auch die Geräuschkulisse ist besser wie teilweise in den letzten Folgen. Bei einem Bootsausflug hört man im Hintergrund kreischende Möwen, im Wald beim Ausritt zwitschern Vögel. Volker Brandt gibt wieder eine gute Figur ab als Pater Brown und klasse fand ich auch den Auftritt von Christine Pappert als quirlige und lebenslustige Prinzessin Shadizar, auch die anderen Sprecher und Sprecherinnen machen ihre Sache gut.

    TKKG 47-Todesfracht im Jaguar
    Die Eltern von Klößchen kehren aus dem Italienurlaub zurück. Sie werden gebührend empfangen und es gibt leckere (von Gaby selbst gebackene) Schokoladentorte. Dabei erfahren die TKKG-Freunde überrascht, dass während des Urlaubs der Jaguar der Sauerlichs gestohlen worden und dann wieder aufgetaucht ist. Doch damit ist die Sache nicht vorbei, denn der Jaguar wird erneut geklaut und die TKKG-Bande kommt Heroinschmugglern auf die Spur.
    Die Folge ist kurz und knackig. Der Handlung tut es gut, dass es diesmal nicht mehrere Parallelfälle gibt, sondern nur den Fall um den gestohlenen Jaguar und das darin versteckte Heroin. Sehr gut gefällt mir am Anfang die lockere und leichte Atmosphäre beim Kuchenessen, dazu gibt es auch eine Menge Humor und gelungene und lustige Sprüche von und über Klößchen. Bei den Sprechern/Sprecherinnen haben mir vor allem Henry König als Herr Sauerlich sehr gut gefallen (ich mag ihn einfach in dieser Rolle) und auch Scarlet Lubowski als Gaby ist eine Bereicherung für die Folge. Leider spielen die Verbrecher "Freese" und "Leppich" keine große Rolle, tauchen nur 2,3 mal kurz auf, wirken wenig bedrohlich und können keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das ist schade, denn hier wurde definitiv Potential verschenkt. So bleibt es bei einer ordentlichen und soliden Folge, bei der mehr drin gewesen wäre.

  • Neben dem letzten beim DLF veröffentlichten Van Dusen außerdem – als Nachbereitung des aktuellen EUROPAlavers – die letzte Tranche der Francis'schen Gruselserie:
    13: Naja.
    14: Super!
    15: Ich dachte, ich hätte "Nessie" irgendwo, aber nee, doch nicht.
    16: Nich' so.
    17: Stark.
    18: Och nö.

  • Dark Maine, Folge 2: Geschöpfe aus dem Nichts

    Die Handlung nimmt mehr Fahrt auf. Die ersten Enthüllungen werfen nur neue Fragen und Rätsel auf und die Stimmung ist düster und angespannt. Dass die Erzähleranteile zugunsten der Hörspieldialoge weniger Raum einnehmen ist ganz in mein Sinn. Gefällt mir weiterhin gut.

    Vorher erschien alles noch ganz einfach...

  • Flitze Feuerzahn 23-Zur Drachenhöhle
    Ein ehemaliger Schiffskoch von Käptn Buddelmann bittet ihn um Hilfe. Sein Lokal "Zur Drachenhöhle" läuft schlecht. Käptn Buddelmann hat eine Idee. Flitze soll als Drache in der Höhle als Attraktion die Gäste anlocken, doch leider hat die Frau vom Schiffskoch keine guten Pläne und Hintergedanken.
    Die Folge hat mir wieder richtig gut gefallen. Interessant finde ich, dass es diesmal die Witwe Kraft ist, die Flitze Feuerzahn in der Not hilft. Das zeigt deutlich, dass ihr der kleine Drache mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Auch die akustische Inszenierung hat mir gut gefallen. Am Anfang regnet es Bindfäden. Da es seit 3 Wochen unentwegt schüttet, sind Flitze und Rabe Raps nicht sonderlich gut drauf und stimmen dem Plan von Käptn Buddelmann zu, ohne lange nachzudenken. Ein Highlight sind erneut die Sprecher und Sprecherinnen. Vor allem die Szenen mit Flitze und Raps sind klasse, Eckart Dux und Astrid Kollex zusammen als Duo finde ich einfach großartig, die beiden machen zusammen viel Spaß. Auch Henning Schlüter und Anne Marks-Rocke sind als Käptn Buddelmann und Witwe Kraft wieder eine Bank, auch wenn Henning Schlüter diesmal keine so große Rolle spielt, dafür rückt Anne Marks-Rocke mehr in den Mittelpunkt und zeigt, dass sie eine ganz tolle Sprecherin ist. Als früherer Schiffskoch "Alfons Griebe" ist Willem Fricke zu hören, auch er hat mir gut in seiner Rolle gefallen. Als seine Frau Trude wurde Marianne Kehlau (sehr fies!!!) besetzt. Sie ist durchtrieben, hinterhältig und gemein und will aus Flitzes Haut Handtaschen, Gürtel und Schuhe machen lassen. Damit kommt sie natürlich nicht durch, ihr wird das Handwerk gelegt und sie schaut in die Röhre.

    Holy Horror 64-Gottesdämmerung
    Wikinger überfallen ein Kloster. Dort hält sich gerade der Ritter Sir Godric auf, um seine Schwester Lillian (sie ist Nonne im Kloster) zu besuchen. Er wehrt sich gegen die Angreifer, doch ist chancenlos und wird am Strang aufgeknüpft. Doch er stirbt nicht, sondern hat eine Vision: Der nordische Gott Odin erscheint ihm und bietet ihm die Möglichkeit, mit dem Leben davon zu kommen, wenn er die 3 Kinder Lokis tötet: den mächtigen Wolf "Fenrir", die Midgardschlange "Jörmungandr" und die Herrscherin der Unterwelt "Hel".
    Das Hörspiel hat mich schon von der Handlung und Grundidee fasziniert, dazu ist auch die Umsetzung von Holysoft packend und mitreißend geworden. Die Handlung geht Schlag auf Schlag, Zeit zum Durch schnaufen gibt es nicht. Es geht sehr actionreich zu, dazu passt auch die bombastische Musikuntermalung und auch bei der Geräuschkulisse wurde alles richtig gemacht. Beim Überfall der Wikinger hört man die Schreie der Krieger, später auf dem Drachenschiff heult der Wind, das wogende Meer ist zu hören und auch die Kämpfe von Sir Godric mit den Ungetümen sind toll in Szenen gesetzt worden. Klasse sind auch die Sprecher und Sprecherinnen. In der Hauptrolle als "Sir Godric" ist Dominik Auer besetzt worden. Er macht seine Sache hervorragend, meistert verschiedenste Emotionen mühelos und auch sonst zeigt er einen starken Auftritt. Auch Samina König als seine Schwester "Lillian" hat mir sehr gut gefallen. Mir hat vor allem gefallen, dass sie einen eigenen Willen hat und den auch durchsetzt, auch wenn das ihrem Bruder nicht gefällt. Als Odin ist Engelbert von Nordhausen zu hören. Er hat zwar nur 2 kurze Auftritte, darin hinterlässt er aber mit seiner tollen Stimme sofort bleibenden Eindruck. Klasse ist auch Matti Klemm als Gundar, der Anführer der Wikinger. Mit seiner tiefen und markanten Stimme passt er wie die Faust aufs Auge. Matti Klemm synchronisiert u.a. den isländischen Schauspieler Olafur Olafsson. Ihn hatte ich sofort vor meinem Auge und das passt hier natürlich hervorragend. Mein einziger Kritikpunkt ist das etwas schnelle und auch lahme Ende, das war ein kleiner Minuspunkt. Ansonsten ist das Hörspiel toll und höchst unterhaltsam.

  • Die drei Fragezeichen 43-Der höllische Werwolf
    Das Hörspiel habe ich ewig schon nicht mehr gehört. Gerade habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht und mal wieder die Folge angeworfen. Sie ist mit Sicherheit kein Glanzstück aus dem Drei ??? Kosmos, denn dazu fehlt es an Spannung und auch das Mysteriöse kommt mir viel zu kurz. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, die Handlung ist kurzweilig und es passiert so einiges. Die Szenen mit dem mehrmals auftauchenden Werwolf finde ich vor allem deshalb gelungen, weil im Hintergrund jedes Mal die Musik eingespielt wird, die man aus den "Masters of the Universe" Folgen kennt, wenn es dort bedrohlich wird und Skeletor in Erscheinung tritt. KKG aus der Millionenstadt tauchen auch kurz auf. Bob bleibt in Erinnerung mit seinem Spruch über "Lucille als Schlampe" aufgrund der Unordnung in ihrer Wohnung. Unter den Sprechern haben mir vor allem Henry Kielmann und Astrid Kollex als besorgte Eltern von Lucille und Eric "Matlock" Vaessen als Pelzhändler gefallen, weitere Sprecher und Sprecherinnen sind u.a. noch Eva Gelb, Beate Hasenau, Rolf Jülich und Manfred Liptow. Abzüge gibt es von mir für das Ende der Folge, da Justus ellenlang Alfred Hitchcock die Hintergründe über den Fall erklärt. Dieses ewig lange Geschwafel am Schluss einer Folge (meist von Justus) hat mir noch nie gefallen, da bin ich kein Freund davon.

    Tim & Struppi 1-Die Krabbe mit den goldenen Scheren
    Das Hörspiel ist der äußerst gelungene Auftakt einer großartigen Hörspielserie. Tim, die beiden Meisterdetektive Schulze + Schultze und dann auch noch Kapitän Haddock kommen einer Bande von Opiumschmugglern auf die Spur. Das Ganze ist spannend, actionreich und auch humorvoll umgesetzt worden. Ich hatte wie immer meinen Spaß beim Hören, aber das habe ich in der Serie bei (fast) jeder Folge. Ein absolutes Highlight der Serie sind die phänomenalen und großartigen Sprecher, die zu hören sind. Schon der Kniff, dass Wolfgang Buresch aus der Sicht von Struppi der Erzähler ist, ist klasse. Wolfgang Buresch macht das toll, mit viel trockenem Humor und immer etwas Augenzwinkern. Das hat mir schon immer ausgezeichnet gefallen. Toll ist auch Lutz Schnell als Tim, er ist ein richtiger Tausendsassa in der Rolle. Über GOTTfried Kramer als Kapitän Haddock muss ich wohl keine weiteren Worte mehr verlieren. Er ist die perfekte Besetzung für den Kapitän mit seinen ständigen Wutausbrüchen (100.000 Höllenhunde) und Schimpforgien, der "kleinen" Schwäche für Alkohol und mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Überragend wird von Lutz Schnell und GOTTfried Kramer auch die Szene gespielt, als es zur Auseinandersetzung mit den Gangstern kommt. Es fallen Schüsse, davon werden Weinfässer getroffen. Der austretende Weindampf macht die beiden betrunken und sie torkeln durch die Gegend und stimmen Trinklieder an - einfach nur herrlich und zum Schießen!!! Richtig gut gefallen mir in der Folge auch die Nebensprecher. Maouel Ponto glänzt als gemeiner und skrupelloser Offizier Allan, Volker Bogdan überzeugt als Leutnant Delcourt und auch Manfred Schermutzki als etwas radebrechender Araber zeigt eine überzeugende Leistung.

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