Welches Hörspiel habt ihr zuletzt gehört?

Es gibt 18.440 Antworten in diesem Thema, welches 1.330.580 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. April 2026 um 13:58) ist von Mr Blonde.

  • Geisterschocker 7-Die Bestien aus dem Todesmoor
    Die Grundidee der Handlung ist interessant: James Parr geht ein Bündnis mit dem Bösen ein, um sich (an seinem Chef, seinen Konkurrenten, dem Geliebten seiner Frau...) zu rächen. Gelungen ist auch der Twist am Schluss. Leider ist die Hörspielumsetzung ansonsten wenig prickelnd. Gruslig/schaurig wird es eigentlich zu keiner Zeit, außerdem ist der Großteil der Sprecher/Sprecherinnen wenig überzeugend. Das hat den Hörgenuss doch erheblich geschmälert. Vor allem Martin Armknecht in der Hauptrolle als James Parr war eine ziemliche Enttäuschung, er war mir viel zu emotionslos. Das gilt auch für die meisten anderen Sprecher, da wurde viel Potential verschenkt. Positiv aufgefallen unter den Sprechern sind mir nur Claus Wilcke als ermittelnder Captain Griffith und Nicole Engeln, die als Mary Parker mich voll und ganz überzeugen konnte.

    Die drei Musketiere (Europa)
    Das Hörspiel gehört für mich zu den etwas schwächeren Klassikerumsetzungen aus dem Hause Europa. Die Handlung ist kurzweilig und abwechslungsreich. Da das Hörspiel aber gerade mal ca. 30 Minuten dauert, wird die Handlung schon etwas durchgepeitscht. Die Musikuntermalung ist gelungen, auch die eingesetzten Geräusche sorgen für die entsprechende Atmosphäre. Bei den Auseinandersetzungen klirren die Degen, man hört die galoppierenden Pferde und in den Wirtshäusern werden die Wein- und Biergläser aneinander geschlagen. Hans Paetsch ist als Erzähler einmal mehr großartig, auch Konrad Halver als unerschrockener Draufgänger Dartagnan ist eine gute Wahl gewesen. Von den 3 Musketieren hat mir Rudolf H. Herget als Porthos am besten gefallen, Peter von Schutz als Athos und Michael Weckler als Aramis bleiben leider recht blass in ihren Rollen. Rolf E. Schenker hat als intriganter Kardinal Richelieu nur einen sehr kurzen Auftritt, so dass die Figur eigentlich keine Rolle spielt. Auch Dagmar von Kurmin als Königin und Edgar Maschmann als König haben nur eine Statistenrolle, das ist schade. Leider taucht die intrigante Milady de Winter überhaupt nicht auf, auch das habe ich bedauert. Insgesamt OK, aber es gibt deutlich bessere Klassikerfolgen bei Europa.

  • Inspektor Lestrade 8-Der Geist von Old Hall
    In "Old Hall", einer Besserungsanstalt für junge Frauen, passiert Unheimliches. Immer wieder verschwinden Frauen. Außerdem treibt ein Geist sein Unwesen. Inspektor Lestrade und Sergeant McKinstry werden nach Old Hall geschickt, um dort zu ermitteln und sie begeben sich in tödliche Gefahr.
    Ich fand den Fall spannend und gut. Vor allem die Szenen in Old Hall sind packend inszeniert worden, eine leicht unheimliche Stimmung und Bedrohung ist die ganze Zeit spürbar. Leider sind die Szenen, in denen der Geist auftaucht, für mich der große Schwachpunkt der Handlung. Dabei wird es zu keiner Zeit gruslig oder schaurig, stattdessen haben die Szenen auf mich ziemlich albern und komisch gewirkt. Ziemlich gut ist diesmal der Sprechercast. Lutz Harder hat mir gut gefallen, vor allem seine Besorgnis um Sergeant McKinstry fand ich glaubhaft und sehr menschlich. Überzeugen konnten mich auch die verschiedenen Bewohner von Old Hall, vor allem Cornelia Waibel als Nathalie Emmerson, Laurin Betz als Marsha und Vera Bunk als Eileen konnten mit ihren Auftritten bei mir punkten. Lediglich Georg Tryphon als Dr. Phipps fand ich irgendwie merkwürdig und fehlbesetzt in seiner Rolle.

    Holysoft Klassiker 11-Max und Moritz
    Die Hörspielumsetzung von Holysoft zu Wilhelm Buschs Klassiker hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen. Zwar ist die Handlung kurzweilig, unterhaltsam und interessant. Gar nicht nach meinem Geschmack ist es aber gewesen, dass das komplette Hörspiel in Reimform erzählt worden ist. Das fand ich nach einiger Zeit sogar etwas nervig. Hervorragend ist wie fast immer bei Hörspielen von Holysoft der Sprechercast. Als Erzähler ist Santiago Ziesmer zu hören. Er ist großartig und hörbar mit viel Spaß und Freude dabei. Auch Wanja Gerick und Patrick Keller (beide waren vor dem Hörspiel für mich Unbekannte) haben mir als die beiden Tunichtgute Max und Moritz gut gefallen, ihnen nimmt man die beiden Rollen sofort ab, sie sind sehr authentisch gewesen. Auch Katja Brügger als Witwe Bolte, Bert Stevens als Schneider Böck, Eckart Dux als Lehrer Lämpel und Dirk Hardegen als Bäcker haben mir ausgezeichnet gefallen.

  • MACABROS: Der Monstermacher

    Die neuere Serie, Christian Rode spricht hier den Japaner Bösewicht.

    Um ins Hellmark Universum wieder eben fix rein zu kommen, ausführlicher als bei Europas fixer, fidelen Unterhaltung, sag ich mal.

    Alles in allem sehr lang das Teil.

    Weiß aber zu gefallen, wenn man sich drauf einlässt.
    Etliche markante Figuren dabei, getriggert wurde ich, weil ich mir die Macabros Hefte 1-125 zugelegt habe und den ersten Band nur so quer gelesen habe bis jetzt.
    Das Hörspiel quasi als Ergänzung.

    Ich danke für Ihren Beitrag an volkstümlicher Dämonenbelustigung !


    :macabros::xplode:

  • Das ist es. - Genau das ist es. - Das! ist der Grund, warum ich mir den Scheiß gebe.

    Weil es geiler Scheiß ist, der einem immer und immer wieder Kopf fickt.

    Und so macht "MindNapping - 040 - Vollkommenheit" an dieser Stelle nicht nur da weiter, wo man es erwartet, sondern setzt dem Ganzen noch einen ´drauf und befördert diese Folge zu einer der Besten überhaupt.

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    Die Wucht, mit der man zum Ende den Twist verpasst bekommt ist wirklich etwas Außergewöhnliches.

    Das "perverse" daran ist eigentlich nur, dass ich beim zweiten Durchlauf geschockt war, dass die Vorbereitungen sowas von offen auf dem Hirn lagen und ich es trotzdem nicht gerafft habe(n) konnte oder wollte?

    Nein, das ist wirklich eine Reihe, bei der ich mich immer wieder auf Nachschub freue und eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden Freund der gepflegten Hörspielunterhaltung aussprechen muss.

  • "Die Dame mit dem schwarzen Dackel" (1964, WDR) aus der ARD Audiothek zusammen mit dem Kind. Ein toller englischer Detektivkrimi für Kinder.

    Potz Hokus, Pokus, hi und hu!



    „Dürfen wir auf fremde Lebensformen einfach draufhauen?”
    „Wenn sie in unseren Schlafsäcken sind, ja!"

    Enterprise, Folge Geistergeschichten

  • Benjamin Blümchen - im Krankenhaus (13)

    War als Kind immer meine "wenn ich krank bin" Folge. Find die auch immer noch klasse. Fand die Heimlichtueerei immer aufregend damals. Die Sprecher der anderen Kinder sind teilweise lustig unbeholfen, aber authentisch.

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