Welches Hörspiel habt ihr zuletzt gehört?

Es gibt 17.932 Antworten in diesem Thema, welches 1.270.066 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Februar 2026 um 20:30) ist von Squirrelius.

  • Gut dass ich die ersten 35 Folgen auf CD (und mp3) habe.

    Bei uns dito. Danach habe ich mir nur noch ein oder zwei Folgen gekauft, weil ich den Skriptautor gut fand, aber das war es dann auch.

    zuletzt gehört:

    Waschküche (WDR 1998)
    Im Nebel vor Cuxhaven fällt den Männern von der Seenotrettung eine Yacht auf, die scheinbar führerlos in einer wichtigen Fahrrinne treibt und auf Funkkontakt nicht reagiert.
    Schließlich stellt sich jedoch heraus, dass die Besatzung in der Gewalt des 19jährigen Volker ist, einem Ausbrecher aus dem Jugendknast, der mit dem Boot zu seiner Freundin gelangen möchte.
    Scheinbar ein leichtes Spiel für den aggressiven, bewaffneten jungen Mann, denn an Bord sind nur der Besitzer, ein älterer Mann mit nach Volkers Angriff gebrochenem Bein, und dessen 15jährige Tochter Doris.
    Doch die lässt sich so schnell nicht ins Bockshorn jagen :biggrin: und hat, teils auch mit Hilfe der Männer vom Rettungskreuzer, die eine oder andere "Überraschung" für Volker auf Lager. :hrhr:

    Unterhaltsam, spannend und ein weiterer Beweis dafür, dass Nikolai von Michalewsky nicht nur wirklich gute SciFi schreiben konnte, sondern eben auch auf dem Gebiet nicht alltäglicher Krimis so einiges drauf hatte!
    Der Cast tut noch ein übriges, insbesondere Anja Herden als Doris.

  • Soweit ich weiß wurde die Musik bearbeitet/getauscht.

    Ist aber OK gemacht worden, stört mich zumindest nicht. Anders als bei ???, Gruselserie und co. funktioniert das da für mich, finde es nicht besser oder schlechter als vorher.

    Als Max rausgeschrieben wurde und so ein Rentner den "Max Part" übernommen hat, wurde die Serie für mich uninteressant. Hatten sich glaube immer wieder Leute über die Max Besetzung beschwert, so dass er rausgeschrieben wurde. Glaub ich mich zumindest dran zu erinnern.

  • Max ist ab Folge 62 ja wieder in den Folgen dabei.
    So groß können die Beschwerden über Dennis Rohling als Sprecher von Max nicht gewesen sein, sonst hätte es nicht die Kehrtwende vom Hörplanet gegeben.

    Das soll ja angeblich auf Drängen ganz vieler Fans, die ihn wieder in der Serie dabei haben wollten, so gekommen sein.
    Was die tatsächlichen Gründe fürs Ausscheiden und dann wieder Reinkommen waren, könnten aber wohl nur die Macher selbst beantworten. ;) ;)

  • Buffalo Bill-Der Held des Wilden Westens (Decca)
    Das Hörspiel war leider eine ziemliche Enttäuschung. Ich hatte mich auf ein kurzweiliges Western-Abenteuer-Hörspiel gefreut, aber daraus ist nichts geworden. Das Hauptaugenmerk der Handlung liegt auf den Theateraufführungen und später den Wild West Shows, die Buffalo Bill mit seinen Freunden aufgeführt hat. Dann sitzen die Freunde zusammen, unterhalten sich, es wird reichlich getrunken und geschrien, gelacht und gejohlt. Das war es dann auch schon und das ist das große Problem des Hörspiels: Es passiert eigentlich nichts. 3,4 mal erwähnt Buffalo Bill in den Gesprächen mit seinen Freunden kurz frühere Erlebenisse wie einen tödlichen Kampf mit einem Cheyenneindianer oder wie er als 12-jähriger Junge verletzt in einer Höhle gelegen ist und ihm der Sioux-Häuptling Sitting Bull das Leben gerettet hat. Diese Erlebnisse sind interessant, aber nach 2-3 Minuten schon wieder vorbei. Da wurde gewaltig Potential verschenkt, denn die Erlebnisse hätten mich interessiert und daraus hätte man ein deutlich spannenderes und aufregenderes Hörspiel machen können. Akustisch gibt es wenig zu kritisieren. Immer wieder erklingen Musikstücke, die zu einem Westernhörspiel passen und auch die Geräuschkulisse mit Gewehrschüssen, stampfenden Büffelherden, Indianergesängen und Pferdegetrampel ist gelungen. Auch bei den Sprechern und Sprecherinnen habe ich viel Positives vernommen. Mit Ingeborg Kallweit und Jochen Schmidt gibt es gleich 2 Erzähler, beide machen ihre Sache gut. Sehr gut haben mir auch Heinz Trixner als Buffalo Bill und vor allem Gerlach Fiedler als polternder und lauter "Wild Bill Hickok" gefallen. In kleineren Rollen sind auch noch Konrad Halver, Werner Cartano und Rolf E. Schenker im Einsatz.

  • Leichte Beute (WDR 2006)
    In dem Kriminalhörspiel ermittelt die Kommissarin Carola Nusser in einem heftigen Fall. Auf einer Müllkippe wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie war Ukrainerin. Plötzlich mischt auch ihr Mann in dem Fall mit, denn er gibt Geflüchteten Deutschunterricht und die tote Ukrainerin war eine seiner Schülerinnen.
    Ich fand das Hörspiel gut, aber komplett begeistert war ich nicht. Dafür gab es mir zu viele Klischees in der Handlung. Gut gefallen hat mir der Sprechercast. Vor allem Ulrike Bliefert als Kommissarin und Peter Rühring als ihr Mann waren ein gutes und eingespieltes Duo. Auch Margarita Breitkreiz, Jürgen Thormann als Ekelpaket aus der Ausländerbehörde und Peter Davor haben mich in ihren Rollen überzeugen können.

    Die DR3i 5-Das Haus der 1000 Rätsel
    Mir hat die Folge richtig gut gefallen. Die Location mit dem abgelegenen Luxushotel in den Bergen fand ich interessant, dazu handelt es sich um eine schöne Old-School-Rätselfolge. Nur das Ende und die Auflösung fand ich etwas unspektakulär. Sehr gut hat mir die eingesetzte Musik gefallen. Es gibt viele ältere Stücke zu hören, die auch in der TKKG-Fernsehserie zu hören sind und für viel Atmosphäre gesorgt haben. Auch die vielen Anspielungen auf alte Filme (Casablance, James Bond, Dirty Harry, Sherlock Holmes) fand ich gelungen. Klasse fand ich auch, dass der Humor in der Folge nicht zu kurz kommt. Peter muss einen Wodka Martini trinken, der ihm überhaupt nicht schmeckt und Bob erhält einen neuen Haarschnitt, der ihm ganz und gar nicht gefällt und ihm auch noch den Spott der anderen einbringt. Schmunzeln musste ich auch als Peter Doris Day erwähnt, da Jens Wawrczeck bekanntermaßen ein sehr großer Fan von ihr ist. Eine große Rolle im Hörspiel nimmt Eckart Dux als Auftraggeber der Jungs ein. Er spricht und spielt einen alternden und exzentrischen Schauspieler und macht das ausgezeichnet. In den kleineren Nebenrollen haben mir vor allem Gernot Endemann als Barkeeper und Lother Grützner als grantiger und streitbarer Regisseur gefallen.

  • JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 24 - IM LAND DES VAMPIRS
    JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 25 - SCHREIE IN DER HORROR- GRUFT
    JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 26 - MEIN TODESURTEIL
    JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 27 - DIE TEUFELSUHR
    JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 28 - DIE HEXE VOM HYDE PARK
    JOHN SINCLAIR TSB - FOLGE 29 - DIE WERWOLF- SIPPE
    Uff, das war jetzt anstrengend. Habe schon lange nichts mehr aus der Reihe gehört und nun 6 Folgen hintereinander.
    Sie sind ja okay, überlst trashig aber okay.
    Was mir aber nicht gefgällt, ist das man immer wieder Bezug auf auf Ereignisse nimmt, die nur im Off stattgefunden haben, wie die Mord- Liga oder oder John's Werwolfphase mit Techtelmechtel mit Lupina.
    Und die Dialoge sind stellenweise.... dumm will ich nicht sagen, aber gerade im Dreiteiler um Faritchek (wird der so geschrieben) hat man das Gefühl einer Schulhofschläögerei beizuwohnen und nicht einem Kampf auf Leben und Tod zwischen einem Vampirfürsten und seiner Nemesis.
    Aber gut, das war erst mal viel auf einmal. Nächste Woche auf ein Neues.

  • Mir hat die Folge richtig gut gefallen. Die Location mit dem abgelegenen Luxushotel in den Bergen fand ich interessant, dazu handelt es sich um eine schöne Old-School-Rätselfolge. Nur das Ende und die Auflösung fand ich etwas unspektakulär.

    Genau meine Meinung. :kumpel:
    Ist eigentlich meine Lieblingsfolge der "Interimserie", aber das Ende fand ich dann auch eher schwach.
    Bis dahin hat man aber doch seinen Spaß mit der Handlung.

  • Ich glaube du vermischst hier gerade Frantisek Marek (bzw. seinen Vorfahren) und den Vampir Fariak. Das was du beschreibst ist irgendwie typisch für TSB, das war noch kein Hochglanz-Krach wie ab der Döring-Zeit.

    Aber gerade den Dreiteiler fand ich immer gut. Ist natürlich nostalgisch und Kindheitserinnerung für mich. :)

  • Ich glaube du vermischst hier gerade Frantisek Marek (bzw. seinen Vorfahren) und den Vampir Fariak. Das was du beschreibst ist irgendwie typisch für TSB, das war noch kein Hochglanz-Krach wie ab der Döring-Zeit.
    Aber gerade den Dreiteiler fand ich immer gut. Ist natürlich nostalgisch und Kindheitserinnerung für mich. :)

    Fariac.
    Ja, dito, auch die Teufelsuhr ist stark.

    Ich danke für Ihren Beitrag an volkstümlicher Dämonenbelustigung !


    :macabros::xplode:

  • Die DR3i 5-Das Haus der 1000 Rätsel

    Totale Wohlfühlfolge. Fast Echtzeit, cooles Setting, Rätselei, Humor, ...
    Für mich nach "Pforte zum Jenseits" die beste Folge der kurzen Reihe. Dann kommt Verschollen in der Zeit (oder wie die auch genau hieß)

    Und die Dialoge sind stellenweise.... dumm will ich nicht sagen, aber gerade im Dreiteiler um Faritchek (wird der so geschrieben) hat man das Gefühl einer Schulhofschläögerei beizuwohnen und nicht einem Kampf auf Leben und Tod zwischen einem Vampirfürsten und seiner Nemesis.

    Jou, die Kämpfe sind mager. Man hätte viel mehr auf die "Gruselkarte" setzen sollen, dass hatte man nämlich gut beherrscht. Die Erzählerin...die Musik...das passte.
    Was würdet denn die TSB Kenner als die Grusel Top 3 der Reihe benennen?

  • Holy Klassiker 56-Die drei Musketiere
    Holysoft ist mit dem Hörspiel eine astreine Umsetzung des Abenteuerklassikers von Alexandre Dumas gelungen. Das Hörspiel ist packend und kurzweilig. Sehr gut gefallen hat mir, dass auch einige Szenen mit leichtem Augenzwinkern erzählt worden sind. Großartig fand ich die eingesetzte Musik. Es gibt vor allem klassische Musik zu hören, die ich äußerst stimmungsvoll fand. Auch die Geräuschkulisse ist üppig. Man hört die galoppierenden und schnaubenden Pferde, die Degen klingen und bei den Szenen am Meer hört man das Meer und kreischende Möwen. Auch hier kann ich nur vollstes Lob aussprechen. Auch bei den eingesetzten Sprechern und Sprecherinnen hat man sich nicht lumpen lassen. Ganz im Gegenteil wird hier groß aufgefahren. Als Erzähler ist Friedhelm Ptok im Einsatz, der das richtig gut macht. Klasse fand ich auch Patrick Roche als
    D'Artagnan, der seine Rolle mit viel Einsatz und Herzblut spricht. Ein absolutes Highlight war für mich Udo Schenk als intriganter und hinterhältiger Kardinal Richelieu, das war mal wieder eine Paraderolle für ihn. Toll fand ich auch Cathlen Gawlich als Königin. Greta Galisch de Palma als "intrigantes Miststück" Mylady de Winter hat mir sehr gut gefallen, ihr grausames aber gerechtes Ende wurde packend inszeniert. Bei der Besetzung der drei Musketiere hat man auch ein gutes Händchen gewiesen, mir haben Oliver Stritzel, Klaus Dieter Klebsch und Frank Schröder ausgezeichnet gefallen. In kleineren Rollen hört man noch weitere hochkarätige Sprecher wie z.B. Santiago Ziesmer, Christian Rode, Peter Groeger, Michael Pan oder Thomas Petruo.

  • Was würdet denn die TSB Kenner als die Grusel Top 3 der Reihe benennen?

    Kenner ist zuviel der Ehre, kenne ja nur 29 Folgen ^^
    Aber so Rückbickend sind so meine Faves:

    FOLGE 1 - DAS HORROR - SCHLOSS IM SPESSART
    FOLGE 23 - DER LEICHENBRUNNEN <--- der HAMMER!!!!!
    FOLGE 27 - DIE TEUFELSUHR

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