Alien - River of Pain

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    • Das deutsche sowie das engliche Hörspiel "Alien - In den Schatten - River of pain" basieren auf einer Roman Trilogie.
      Die deutschen Titeln lauten:

      Alien
      Buch 1: In den Schatten
      Buch 2: Jenseits der Sterne
      Buch 3: Der verlorene Planet

      Alle drei Bücher sind in den letzten 3 Jahren bei Heyne erschienen. Ich fand die Bücher sehr aufschlußreich und spannend erzählt.
      Ich denke oder hoffe,daß Audible die letzten beiden Bücher auch noch als (deutsches) Hörspiel veröffentlichen werden. So wie es
      aussieht bringt Audible das 3. Buch als zweites Hörspiel. Chronologisch würde das passen.
      Mit eiskalten Grüßen
      Starlord
    • Gute Fragen Herr Hardenberg!

      Alien - Der verlorene Planet
      Das Buch setzt die Geschichte zwischen den 1. Teil und den 2. Teil der beiden Kinofilme fort. Das Hauptaugenmerk liegt hauptsächlich bei den Kolonisten von LV 426 , die die Entwicklung
      und Vorkommnisse auf den Planeten Acheron zeigen. Auch Newt, das kleine Mädchen das wir aus Teil 2 kennen ist mit von der Partie. Ellen Ripley spielt hier nur eine nebensächliche Rolle.

      Alien - Jenseits der Sterne
      Spielt weit in der Zukunft und die Hauptperson ist ein Nachfahre von Ellen Ripley. Der Anfang des Buches ist etwas holprig, nimmt aber stetig an Spannung zu.

      Hoffe alles zufriedenstellend erklärt zu haben! Danke für das Interesse.
      Mit eiskalten Grüßen
      Starlord
    • Super! Danke für die erhellenden Einsichten. Sie steigern meine Vorfreude noch... :]

      *****************

      Eine Ergänzung noch:
      Die Alien-Filmreihe krankte in meinen Augen schon recht bald an der überstarken Ripley-Fixierung, die dem ganzen Alien-Background mit der Zeit etwas Gekünsteltes gab, vergleichbar etwa mit dem Weißen Hai, auch wenn das nochmal ein ganz anderes Niveau ist. Aus dem filminternen Kampf eines Einzelnen gegen das ultimativ Böse wurde so in der Wiederholung ein platter und comichafter Universalkampf dieses einen Einzelnen gegen das Böse in Gestalt des Aliens. Flacher geht's nicht!

      Bei Teil 1 der Filmreihe ist Ripley einfach ein Teil einer Crew, der sich gegen das Alien am Ende durchzusetzen weiß, mit all den wunderbar hintergründigen Anklängen und sexuellen Konnotationen, die es unter der Oberfläche gab.

      Teil 2 nahm die am Ende des ersten Teils noch vorhandenen Fäden auf und entwickelte die Handlung schlüssig und mit anderer Gewichtung weiter, ohne den ersten Film schlicht zu kopieren, wie es gern bei einem Teil der Sequels geschieht, oder ihn inhaltlich zu widerlegen, wie es ein anderer Teil gern macht. (Beides ist natürlich Mist!)

      Aber schon zwischen Teil 2 und Teil 3 gibt es einen Bruch. Man merkt dem dritten Teil an, dass er den roten Faden, der am Ende von Teil 2 noch lose im Wind baumelt, nicht mehr zu übernehmen gewillt ist, und so die Prämisse, die durch ihn vorgegeben ist, einfach zur Seite wischt. Daraus ergibt sich eine schon damals irgendwie unbefriedigend und halbgar anmutende Fortsetzung, die durch Finchers Klasse und die teilweise sehr dichte Atmosphäre über diese Unzulänglichkeiten ein Stück weit hinwegzutrösten weiß - obwohl dieser Film zu keiner Zeit, außer vielleicht dem Ende, die Klasse seiner Vorgänger zu erreichen weiß.
      Newt und Hicks am Ende des zweiten Teils überleben zu lassen, nur um sie zu Beginn des dritten Teils für tot zu erklären, ist für mich die Ursünde der Alien-Filmreihe. Damit wird ein gern genutztes Stilmittel von Soap Operas aufgegrffen, das mittlerweile bereits leider Einzug in auch hochwertigere Produktionen gefunden hat: Man denkt nur film- oder staffelweise. Merkt man bei der nächsten Plotbesprechung, dass ein bestimmter Handlungsbogen nicht weiterverfolgt werden soll/kann/darf (was auch immer), streicht man ihn raus. Will einer der Schauspieler nicht mehr mitspielen, schreibt man ihn raus - sinken dann die Quoten, schreibt man ihn eben wieder rein, zur Not lässt man ihn eben unter der Dusche wiederauferstehen. Das ist skripttechnisches Gemurkse, das ich auf den Tod nicht leiden kann. Ganz einfach schlechte Arbeit!
      Nach Teil 2 hätte man sich so lange hinsetzen müssen, bis man eine schlüssige Idee gehabt hätte, wie man das Ende schlüssig als Prämisse (und eben nicht halbgar) in den dritten Teil übernimmt. Oder man hätte einfach auf Ripley als Protagonistin verzichten sollen und einen anderen Charakter einführen.

      Ist dieser Dammbruch zwischen Teil 2 und Teil 3 vielleicht noch nicht so überdeutlich, setzt er sich dann aber mit Wucht bei der Umsetzung des vierten Teils um. Teil 4 hat nun wirklich gar nichts mehr mit den Vorgängern gemein und wirkt streckenweise wie eine alberne Persiflage auf die vorangegangenen Alien-Filme. Die Charaktere sind ein billiger Abklatsch der üblichen Action-B-Movie-Gesellen, die Dialoge hirnrissig, die schauspielerische Leistung höchstens Mittelmaß und die Geschichte von der mitsamt Alien geklonten Ripley einfach nur Bullshit! Dass man es trotzdem schafft, ein, zwei Sequenzen herauszuarbeiten, die so etwas wie Spannung aufkommen lassen - geschenkt!
      Aber spätestens mit diesem Film streift das Alien-Sujet die Gefilde des Trashs.

      Von dort bis zum noch viel hirnrissigeren Alien vs. Predator-Crossover ist es dann wirklich nur noch ein minimaler, fast schon konsequenter Schritt.

      Was also hätte man (meines Erachtens) tun sollen?

      Alt 1: Hicks und/oder Newt bereits in Fim 2 sterben lassen, so dass Ripley und Bishop am Ende allein die Rückkehr einleiten - und somit ein schlüssiger Übergang zu der existierenden Filmhandlung von Teil 3 gegeben wäre.
      Dies wäre aber im Grunde schade, zumindest was Newt angeht, weil die Beziehung zu Ripley den ganzen Film prägt und dies diesen Subplot eigentlich zum Ende hin wieder torpediert hätte. Es geht ja in dem Film (auch) um Ripleys Rehabilitation als Mutter.

      Alt 2: Man hätte Hicks, vor allem aber Newt in die Handlung von Teil 3 übernehmen müssen und die folgende Handlung dieser Prämisse anpassen. Das Ende hätte dabei bestehen bleiben können. Ripleys Tod zum Ende von Teil 3 war im Grunde die einzig richtige Entscheidung dieses Films. Leider wurde er dann im Folgenden nicht konsequent beibehalten.
      Und natürlich hätte man sich diesen albernen vierten Teil und die Crossover sparen sollen und stattdessen den Alien-Mythos mit frischen Ideen und einem neuen Plateau an Figuren weiterentwickeln sollen.

      Mit Prometheus kehrt die Grundidee zur Ernsthaftigkeit zurück, auch wenn die Legende, die darin offenbart wird, so unendlich enttäuschend banal und esoterisch aufgebläht rüberkommt. Konnte man das Alien nicht einfach nur ein Alien sein lassen? Ohne diesen ganzen lächerlichen Pomp?!

      Die Hörspiele greifen nun die bestehende Handlung auf und führen sie weiter. Bei In den Schatten ist dies leider inhaltlich nicht wirklich überzeugend gelungen: Die Handlung kommt über eine popcornkinomäßige Verwurstung des Themas nicht hinaus. Es wird der Geschichte nichts wirklich Neues und Originelles hinzugefügt, sondern es findet eine reine Variation der bereits bestehenden Handlungselemente statt. Und das dann noch bei wirklich unterdurchschnittlicher, um nicht zu sagen: grausiger Regie!
      Ripley am Ende den Trank des Vergessens einzuflößen, um den niemals erwähnten Zwischenstop halbwegs schlüssig erklären zu können, ist nun wirklich billigste Trashfilm-Dramaturgie. Von dem ewig salbadernden Androiden, der sich ins System eingespeist hat, aber im Grunde für die Handlung völlig irrelevant ist, mal ganz zu schweigen.

      Da geht und ginge nun wirklich deutlich mehr.

      Die Idee, die Handlung nun als nächstes auf dem Alien-Planeten mit den Kolonisten spielen und Ripley links liegen zu lassen, halte ich dagegen für eine sehr gute Idee, die, wenn sie überzeugend umgesetzt ist, zu einem wirklich exzellenten Hörspiel führen könnte - wenn denn dem Skriptautor zu diesem Setting dieses Mal auch etwas Originelles einfiele und eine deutlich, deutlich, deutlich bessere Regie dieses Skript dann auch umsetzte.

      Und bitte nie wieder diese hölzerne Ripley-Sprecherin, die schon bei Teil 4 völlig fehlbesetzt war!

      Danke. Ich habe fertig! :D
    • Danke für den Link! :)

      Das eine ist mal klar: Die könnten sogar auf die Idee kommen, das Alien in einem Crossover mit Bridget Jones auftreten zu lassen (Titel vielleicht: "Facehug zum Frühstück"?) - und ich würde es mir dennoch anschauen. Eine solche Zugkraft hat das Viech! ;)

      Der Trailer macht Appetit.
      An Fassbender wird man ja leider nicht rumkommen, aber zumindest kann ich Noomi Rapace nirgends entdecken. Das macht mich hoffnungsfroh... :devil2:
    • Wie auf hoerspieltipps.net/hsp/20035.html und hoernews.de zu lesen ist, setzt Audible die Alien-Serie mit "Der Fluss des Todes" fort. Erscheinungsdatum ist der 21. September. Ich freue mich schon sehr darauf!
      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

      Antoine de Saint-Exupery
    • Und erfreulicher Weise ist Alien - Fluss des Todes pünktlich heute erschienen: mobile.audible.de/pd/Science-F…?ref=msw_search_c1_0_1_AL

      @Sylphida wird der 2.Alienstaffel sicher noch einen eigenen Thread spendieren.
      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

      Antoine de Saint-Exupery
    • Nachdem Sylphida alle Audible-Threads erstellt, möchte ich ihr da nicht vorgreifen, aber natürlich kann es jeder andere auch machen.

      Ansonsten freue ich mich mal drauf. Enttäuscht sein kann ich später immer noch. ;)
      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

      Antoine de Saint-Exupery
    • @daneel: Vielen Dank für die Info. Da kommt natürlich große Freude auf. Das könnte das Tüpfelchen auf dem i sein. Schön wieder etwas von den beiden hören zu dürfen. Und dann gleich Alien :thumbsup:
      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

      Antoine de Saint-Exupery