Info Welches HSP habt ihr zuletzt gehört ?

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    • MonsterAsyl schrieb:


      20.000 Meilen unter dem Meer (Disneyland Records)

      Es gibt ja zu sehr vielen Disneyfilmen auch die entsprechenden Hörspiele. Was kaum einer weiß: die meisten gibt es in zwei sehr unterschiedlichen Auflagen. Während die Erstauflage meist ein vollkommen neu eingesprochenes HSP enthält, handelt es sich bei den Zweitauflagen um Hörspiele, bei denen der Originalkinoton (soweit man davon sprechen kann, denn sowohl die Hörspiele von Bambi als auch von Susi und Strolch beinhalten die Neusynchronisation aus den Wiederaufführungen der 1970er Jahre) abgenommen und mit einem Erzähler versehen worden ist. Diese Hörspiele waren damals die einzige Möglichkeit, sich nochmal einem Disneyfilm zu widmen, wenn auch nur akustisch, denn Videokassetten gabs damals noch nicht. Heutzutage ist das natürlich ganz anders und entsprechend interessiert sich auch niemand mehr dafür. Dabei sind gerade die Erstauflagen unbedingt ein reinhören wert, wie auch im vorliegenden Fall. Inhaltlich orientiert man sich zwar schon sehr an der 1954 Verfilmung, aber es gibt doch diverse Unterschiede. Die größte Überraschung ist aber die Tatsache, daß auch hier auf die Meerspinne eingegangen wird, obwohl die Szene im Film nicht vorhanden ist. Zugegebenermassen wird zwar nur davon erzählt, es gibt also keine echte Spielszene wie in der Vertonung von Titania ,aber immerhin wird sie überhaupt erwähnt. Die Sprecher werden zwar aufgeführt, aber leider ohne Rollenzuordnung, so das man raten muss, wer da gerade spricht. Hörtip für alle, die mal wieder den Dineyfilm sehen wollen, aber die 2 Stunden nicht zur Vefügung haben. :thumbsup:
      Sehr schön, das klingt spannend. Weißt du von wem die Bearbeitung ist? :]
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm
    • Ich habe gerade via Spotify in Mindnapping 27 "Giallo" rein gehört. Das war wieder eine gute Thriller-Unterhaltung mit einem interessanten Thema. Ich konnte mit dem Begriff "Giallo" vorher nichts anfangen. Wieder was dazu gelernt. Schöne Musikstücke, die einem in die 70iger transportieren. Ich hätte diese gerne etwas öfters gehört. Ansonsten gibts nix zu meckern.
      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

      Antoine de Saint-Exupery
    • Markus G. schrieb:

      Ich konnte mit dem Begriff "Giallo" vorher nichts anfangen.
      :arg4: Ui, schwere Bildungslücke. =)
      Ich habe ein ausgesprochenes Faible für Giallos, aber gerade bei denen interessiert mich dann doch mehr der visuelle Aspekt . ;)

      bei mir zuletzt wieder mal was Altes:

      Gespenster Krimi - Der Turm des Grauens

      Hach, ich mag die Stories nach wie vor sehr, es reicht schon, nur die Titelmusik zu hören, um mich auf den Rest zu freuen!

      Jürgen Thormann als wahnsinniger Wissenschaftler mit seinem Opfer Insp. Burger:

      "Sagen Sie es bitte, wenn die Klammern zu fest sitzen."
      "Sie sitzen zu fest!"
      "Sehr gut, dann habe ich ja alles richtig gemacht!"
      :muhaha:
    • Nachdem mittlerweile "Twilight Mysteries - Krégula" bei mir eingetroffen ist :thumbup: , gab es gestern, sozusagen zur "Einstimmung", nochmal "DG - 22 - Im Bann der Teufelskrähe".
      Doch, das ist nach wie vor eine meiner Lieblingsfolgen, abwechslungsreiche Story, die von mir allein schon wegen der "Raben"-Thematik zusätzliche Punkte bekommt :zustimm: , ein origineller, abwechslungsreicher Plot und nicht zuletzt natürlich eine schöne Hommage an "Tom und "Locke", die mir persönlich hier beide fast sympathischer sind als in der eigentlichen Serie :hrhr2:
      Einziger kleiner Minuspunkt: Die sonst immer überaus toughe und schlagfertige Nina schluchzt in der Szene mit dem Hausmeister ein bisschen zu übertrieben (ich dachte beim ersten Hören noch, das sei ein Trick von ihr... :pfeifen: ), ansonsten ist das Ganze geradezu perfekt für eine DG-Geschichte!
    • DIE SIEBEN FAMILIEN VOM PIPPEL-POPPEL-SEE (WDR)
      Unpackbar! Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll? Es ist ja eigentlich nicht meine Art zu "schreien" aber bei diesem HSP ist das mehr als angebracht. :sinclair:
      Ich stell mir das so vor:
      Es ist Frühjahr 1977 und Onkel Heinz und Tante Frieda kommen zu Besuch. Natürlich gehört es sich, für die lieben Kleinen etwas mitzubringen. Onkel Heinz: " Der Junge hat doch mal gesagt, er hört gerne Hörspiele." [<--- eine echte Meisterleistung von Onkel Heinz, dem der "Junge" eigentlich total egal war] Tante Frieda: "Dann kaufen wir eben eins". Daraufhin gehen beide zu ihrem örtlichen "Deutsche Grammophon" Laden, in dem sie auch immer ihre Klassik- und Freddy Quinn LPs gekauft haben. Da gabs auch "Hörspiele", aber nur solche, die das Prädikat "Stinklangweilig" Wertvoll :blush: trugen. Der Verkäufer: "Hörspiele? Für Kinder? Hmm, Moment ich glaub, da haben wir noch was.." Nachdem er ca 15 Minuten in irgendwelchen LP Haufen gewühlt hat kommt er mit diesem, bereist stark verstaubtem, HSP zurück. "Das hier, das wäre was. Ist auch anspruchsvoll...". Stolz tauchen beide auf und drücken dem Jungen, der doch viel lieber die neue "Commander Perkins" gehabt hätte, dieses "akustische Kunstwerk" in die erwartungsvollen Hände. :aechz: Ich glaube die Entäuschung kann man nicht in Worte fassen. :biggrin:
      Jedenfalls hätte ich so, oder so ähnlich reagiert, wenn ich das HSP bekommen hätte. =)
      So hab ich es mir selber gekauft, einfach weil ich neugierig war. Oh Mann, wenn ich versuhen würde ein Kind vom Medium "Hörspiel" abzuhalten, dann würe ich ihm dieses HSP vorspielen. Wer danach noch Bock darauf hat, ist unbelehrbar. =)
      Zunächst weckt das Cover, ausgelegt als Doppel-LP, obwohl es (Gott sei Dank) nur eine gibt, die kindliche Neugier. Viele Tierarten, mit Nummern versehen und ein wenig lustig gemalt verheissen friedliche und glückliche kindliche Unterhaltung. Klappt man das Cover auf, kommen einem schon die ersten Bedenken. Die irgendwie bedrohliche Bilder Edward Lear, so habe ich sie jedenfalls damals empfunden, lassen ahnen, daß dies kein Picknick werden wird. Frisch die LP aufgelegt und die schlimmsten Erwartungen wurden noch übertroffen! :aechz: bedrohlich geflüstertes Gemurmel eröffent die LP und danach kommen vollkommen sinnfreie Verse und Geschichten. :wirr2:
      Von mir bekommt die LP das Prädikat: "Verstörend"!
    • Hier gab es eben "Caruso singt nicht mehr" vom BR aus dem Jahr 2003. Auch schon fast wieder ein Oldie.
      Trotz Legende Walter Adler war dieser Krimizweiteiler nicht ganz top. Zum einen fand ich die Story etwas überladen und zudem voller Redundanzen, vor allem am Ende bei der sehr zähen Auflösung. Auch genervt hat det teils kitschige Stil.Trotzdem: Mit Gert Heidenreich, Krista Posch und Axle Millberg toll besetzt und durchaus unterhaltsam.
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm
    • Kamica schrieb:

      Die Fuchsjagd (SWR)
      Schon blöd, wenn man beim ersten Auftauchen der Figur errät, wer der Mörder ist und auch noch recht behält.
      Meinst Du damit "Die Mausefalle" von A. Christie, oder gibt es noch ein anderes Hörspiel mit dem Titel?
      Denn davon kenne ich nur die BR-Version von 1958.
      Und nachdem ich die Geschichte nie im Original gelesen oder gehört hatte, war das meine erste Begegnung mit dem berühmten Stoff.
      Allerdings habe ich da auch praktisch sofort die richtige Person als den Täter ausgemacht. :zustimm:
      Irgendwie war die so verdächtig unverdächtig. :pfeifen:
    • John Dickson Carr - Das dunkle Zimmer (SDR 1985)
      Unterhaltsamer Radiokrimi um Carrs gemütlichen Amateurdetektiv Gideon Fell, den ich bereits aus dem Dumont-Krimi "Tod im Hexenwinkel" :thumbup: kannte.
      Was geschah mit dem bekannten Hellseher im abgedunkelten Zimmer? Die Lösung des Falles ist natürlich kein Problem für Fell, denn er mag zwar mehr als nur übergewichtig sein, aber das behindert seine geistige Regsamkeit in keiner Weise!
      Schöne, kleine Whodunit-Geschichte, der man anmerkt, dass J. Dickson Carr ein großer Conan Doyle-Fan war.
      Dass Fell von Gerlach Fiedler gesprochen wird, erhöht den Hörspaß dabei noch!